Wir starten mit der Sanierung des Hockeyplatzes

Spendenprojekt "HOKURA" - Neuer Kunstrasen

 

Die Arbeiten am Projekt laufen auf Hochtouren

 

Projekt HOKURA - Neuer Kunstrasen für die TG

Rheinpfalz: Wieder keine Punkte (26.09.2016)

TG Frankenthal unterliegt Zweitliga-Spitzenreiter Münchner SC 2:5

München. Wieder hat sich die TG Frankenthal auf fremdem Platz teuer verkauft, wieder hat sie sich dafür nichts kaufen können: Der Feldhockey-Zweitligist verlor gestern bei Spitzenreiter Münchner SC 2:5 (1:2). Und auch das Verletzungspech bleibt den Pfälzern treu: Kapitän Timo Schmietenknop musste kurz nach dem Seitenwechsel mit einer Platzwunde an der Lippe ins Krankenhaus und genäht werden.

 

Ohne sechs Stammspieler im Kader hatte sich die Turngemeinde auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt gemacht. „Wir hatten nur drei Auswechselspieler dabei“, berichtete Can Yurtseven nach der Partie. Seine Truppe habe eine gute kämpferische Leistung abgeliefert. Die mentale Disziplin fehle aber noch.

Die TG war früh in Rückstand geraten (7.). Doch Johannes Gans gelang eine knappe Viertelstunde später der Ausgleich. Das 1:1 hielt allerdings nicht bis zur Pause. Kurz zuvor erzielte der Gastgeber das 2:1, kurz nach dem Seitenwechsel das 3:1. Da war Timo Schmietenknop schon nicht mehr auf dem Feld. Der TG-Kapitän musste nach Angaben von Yurtseven mit einer Platzwunde an der Lippe ins Krankenhaus und genäht werden. „Wir hatten schon nur drei Auswechselspieler dabei. Das hat uns dann nochmal geschwächt.“

Der Ausfall des Kapitäns machte die Aufgabe für die Gäste selbstverständlich nicht leichter. Melvin Fuchs gelang trotzdem das 2:3 (48.). „Danach waren wir am Drücker. Es sah eher nach 3:3 als 2:4 aus“, meinte Yurtseven. Der Ball sei vorher im Seitenaus gewesen. Die Frankenthaler Spieler seien stehen geblieben, „die Münchner haben eben weitergespielt“. Individuelle Fehler hätten bei dreien der Münchner Tore Pate gestanden. „Beim 0:1 sind wir überschlenzt worden“, führte Yurtseven als Beispiel an. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass die einzige Strafecke, die sich die TG gestern erarbeitet hat, nichts einbrachte. „Die Hereingabe hat nicht geklappt“, meinte Yurtseven.

Gut gespielt und gekämpft, aber wieder keine Punkte eingesammelt. Da hilft auch das Lob des Münchner Trainers Stefan Kermas nicht. „Er hat uns nach dem Spiel bescheinigt, dass wir absolut konkurrenzfähig sind“, sagte Yurtseven. Aber die Zähler fehlten natürlich. „Wir müssen das jetzt schnell abhaken. Aber wir brauchen Erfolgserlebnisse. Die Punkte, die wir holen, entscheiden, ob die Stimmung gut ist, oder nicht“, so Yurtseven.

Durch die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel ist die TG auf den vorletzten Tabellenplatz der Süd-Gruppe abgerutscht. Die nächste Chance, das Punktekonto aufzustocken, hat die Turngemeinde am kommenden Wochenende. Dann stehen zwei Heimspiele an: am Samstag, 12 Uhr, gegen Aufsteiger Mariendorfer HC und am Sonntag, 12 Uhr, gegen die HG Nürnberg. Dann will Timo Schmietenknop nach eigener Aussage wieder die Mannschaft aufs Feld führen.

|tc

Rheinpfalz: TG-Damen belohnen sich für ihre Geduld (26.09.2016)

BIETIGHEIM. 3:2 (0:2) hat die TG Frankenthal am Samstag ihr Auftaktspiel in der Feldhockey-Regionalliga Süd der Damen bei Aufsteiger Bietigheimer HTC gewonnen. Gegen einen passiven Gegner lagen die TG-Damen früh zurück, steckten aber nicht auf und belohnten sich am Ende für ihre Geduld.

 

TG-Trainer Nico Hahl hatte ein einseitiges Spiel auf ein Tor gesehen. Doch trotz Feldüberlegenheit sei es seinem Team nicht gelungen, in Führung zu gehen. Im Gegenteil: Zwei Fehler brachten den Gästen zwei frühe Gegentore ein. „Erst haben wir eine Flanke in den Schusskreis verschlafen, dann verlieren wir in der Vorwärtsbewegung den Ball und kassieren einen Konter“, ärgerte sich Hahl. Er hatte aber auch Gutes zu berichten: „Wir sind ruhig geblieben und haben unser Spiel geduldig über die Außen aufgebaut – so, wie wir es uns vorgenommen hatten.“

Nur ein Tor wollte nicht fallen. Bis Elke Hahl nach dem Seitenwechsel den Anschlusstreffer erzielte. Da hatte der Coach die Mannschaft schon umgestellt, um mit vier Stürmerinnen mehr Durchschlagskraft zu erzeugen. Die Geduld der Gäste wurde belohnt. In der Schlussphase, in der Hahl auch noch Nadine Deimling aus dem Tor nahm, um eine weitere Feldspielerin zu bringen, erzwang die TG Kurze Ecken. Zwei davon nutzte Kapitänin Lisa Stiefenhöfer zum 2:3-Endstand. „Mit den drei Punkten bin ich natürlich zufrieden“, sagte Hahl. „Wir hätten es uns aber viel einfacher machen können, wenn wir nicht unnötig in Rückstand geraten wären.“ |gnk

Rheinpfalz: Hohe Leistungsdichte, asymmetrischer Spielplan (24.09.2016)

Das Damenteam der TG Frankenthal in der Saison 2016/2017: (hinten von links) Trainer Nico Hahl, Lisa Stiefenhöfer, Franziska Schwindt, Alisia Hochstetter, Kelly Lauer, Francesca Delarber, AlisaHoffmann, Sophia Magura, Katharina Haltenberger, Charlotte Jen

Vor der Saison: Damen der TG Frankenthal wollen in der Feldhockey-Regionalliga mit viel Ballbesitz und Druck über die Außen zum Erfolg kommen

Von Frank Geller

FRANKENTHAL. Die Damen der TG Frankenthal starten heute, Samstag, um 17 Uhr mit einem Auswärtsspiel gegen Aufsteiger Bietigheimer HTC in die neue Saison der Feldhockey-Regionalliga Süd. Die präsentiert sich wie in den Vorjahren mit einer hohen Leistungsdichte und einem asymmetrischen Spielplan. Bis zur Winterpause bestreiten die Frankenthalerinnen gerade mal drei Partien, andere Teams höchstens vier.

 

Der Großteil des Ligageschehens wird sich im Frühling und Frühsommer 2017 abspielen. Dabei treffen die TG-Damen auf viele alte Bekannte. HG Nürnberg, HTC Stuttgarter Kickers, TSV Schott Mainz, ASV München und SC Frankfurt 1880 waren schon in der vergangenen Saison dabei. Drückend überlegen war keines dieser Teams. Keine Mannschaft war 2015/16 konstant genug, um die Liga so zu dominieren, wie es ein Jahr zuvor der Feudenheimer HC getan hat.

Auch die nach ihrem Abstieg vor einem Jahr direkt wieder aufgestiegene Mannschaft des SB DJK Rosenheim, die sich in der Relegation gegen den Dürkheimer HC durchsetzte, kennen die TG-Damen aus früheren Spielzeiten. Einzige echte Unbekannte ist der zweite Aufsteiger, Bietigheimer HTC.

Hahl erwartet unter diesen Vorzeichen wieder eine enge Titelentscheidung. Einen eindeutigen Favoriten macht er nicht aus. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Es wird wieder eine Frage der Tagesform sein, besonders an Doppelspieltagen“, prophezeit der TG-Coach.

Dem eigenen Team, das die vergangene Saison nach zwei Niederlagen, drei Siegen und neun Unentschieden auf dem fünften Tabellenplatz abgeschlossen hat, fehlte es oft an Effizienz. Insbesondere die vielen Punkteteilungen verhinderten ein besseres Abschneiden. Kondition, ein konzentrierter Spielaufbau und eine bessere Chancenverwertung seien deshalb ständige Trainingsinhalte, sagt Hahl nach fast zweimonatiger Vorbereitung. Sein Fazit: „Wir haben gut trainiert. Aber die Spielerinnen müssen weiter lernen, vor dem Tor die richtige Entscheidung zu treffen. Spiele ich die Situation aus oder halte ich den Ball?“ Verbessert habe sich in der vergangenen Runde das Zweikampf- und Abwehrverhalten. Auch bei Kurzen Ecken sei man variantenreicher geworden. Darauf lasse sich aufbauen. Das eigene Spiel, das umgesetzt werden soll, skizziert der Übungsleiter so: „Viel Ballbesitz und ein kontrollierter Spielaufbau über die Außen.“

Was dem Team weiter fehlt, ist eine echte Vollblutstürmerin. Überhaupt sei die personelle Situation nicht einfach, meint Hahl. Lea Schopper und Noëlle Hahl stehen wegen eines Auslandssemesters erst in der Halle zur Verfügung. Kim Lauer wechselte zur TSG Neustadt. Dafür kehrt Francesca Delarber ins Team zurück. „Wir sind im Moment personell nicht so stark, um den Anspruch zu haben, ganz oben mitzuspielen“, erklärt der Coach. „Für uns wird es zunächst darum gehen, schnellstmöglich viele Punkte zu sammeln, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Dann müssen wir sehen, was nach oben geht.“

Viel Zeit für Spielpraxis bleibt nicht. Eigentlich hätte die Runde für die TG-Damen schon am vergangenen Wochenende beginnen sollen. Die Partie gegen Mainz wurde ins Frühjahr 2017 verlegt. Deshalb ist für die Frankenthalerinnen in der kurios terminierten Regionalliga schon nach zwei Wochenenden Schluss mit dem Hinrundenauftakt im Feld. Danach geht es in die Halle.

Den heutigen Gegner Bietigheimer HTC hat Hahl noch nicht spielen sehen. „Anders als der in der vergangenen Saison chancenlose VfB Stuttgart scheint Bietigheim ein starker Aufsteiger zu sein“, sagt der Übungsleiter. Vor einer Woche hat der HTC den SC Frankfurt 1880 1:0 geschlagen. Hahl ist gewarnt. Zumal die Begegnung aus Frankenthaler Sicht nicht unter optimalen Vorzeichen steht. Mona Seemann ist beruflich verhindert, und hinter dem Einsatz von Kapitänin Lisa Stiefenhöfer, Esther Peikert (beide gesundheitlich angeschlagen) und Sophia Magura (Zerrung) stehen Fragezeichen. Mit einer Prognose tut sich Hahl deshalb schwer. „Auftaktspiele sind ja immer eine Wundertüte. Aber natürlich würden wir gegen den Aufsteiger gerne drei Punkte holen.“

 

Der Kader

TG Frankenthal:

Nadine Deimling, Eva Morgenthaler - Elke Hahl, Leonie Göttling, Katharina Haltenberger, Katja Happersberger, Alisia Hochstetter, Alisa Hoffmann, Charlotte Jensen, Esther Peikert, Anna Jürgensen, Katharina Koppel, Kelly Lauer, Sophia Magura, Anna Mees, Franziska Schwindt, Mona Seemann, Alissa Stang, Elena Stang, Lisa Stiefenhöfer, Nina Stramitzel, Maike Wüsthoff.

Rheinpfalz: Schwierige Gegner im Ländle (17.09.2016)

In die Knie gegangen: Bei TG-Stürmer Christian Trump lief es gegen Berlin noch nicht rund. (Foto: BOLTE)

 

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal heute bei den Stuttgarter Kickers und morgen beim HC Ludwigsburg

Von Christian Treptow

Frankenthal. Nach der 1:4-Heimniederlage zum Rundenstart gegen den TC Blau-Weiss Berlin ist die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga am Wochenende zweimal auswärts gefordert. Heute (12 Uhr) geht es gegen den HTC Stuttgarter Kickers, morgen (15 Uhr) ist die TG beim HC Ludwigsburg zu Gast.

 

„Mund abputzen, weitermachen.“ Can Yurtseven hat gleich direkt nach der Schlusssirene des Spiels gegen den TC Blau-Weiss Berlin wieder die Marschrichtung für die anstehenden Aufgaben vorgegeben. Groß lamentieren hilft auch nicht. Heute und morgen ist die Turngemeinde im Ländle gefordert.

Can Yurtseven schätzt die Kickers als diszipliniertes und zweikampfstarkes Team ein. „Da gibt es wenige Räume für technisch starke Mannschaften wie uns“, meint Yurtseven. Den HC Ludwigsburg sieht er gar als einen der Favoriten in der Liga an. „Die HCL ist technisch und taktisch stark, hat einen guten Trainer.“

Aber chancenlos ist die Turngemeinde natürlich nicht. „Wir wissen, was wir können. Wir müssen uns nur auf unsere Stärken besinnen“, sagt Yurtseven. Und die Fehler aus dem Spiel gegen Berlin abstellen. „Wenig Laufbereitschaft, wenig taktische Disziplin“, nennt Yurtseven als Schlüsselfaktoren für das 1:4.

„Wir haben gegen Berlin einen gebrauchten Tag erwischt“, sagt TG-Stürmer Christian Trump. Zu keiner Zeit habe man das Spiel im Griff gehabt. Was ärgerlich gewesen sei, denn unschlagbar sei der Erstliga-Absteiger nicht gewesen.

Doch dafür hätten mindestens mal ein paar der acht Strafecken verwertet werden müssen. „Dann hätten wir es wenigstens enger gestalten können“, meint Trump. Doch entweder schoss sein Sturmpartner Johannes Gans zu unplatziert, oder die geplanten Varianten führten nicht zum gewünschten Erfolg. Daher standen Strafecken auch in dieser Woche wieder auf dem Trainingsplan.

„Man hat im Training schon gemerkt, dass die Jungs gefrustet waren“, berichtet Trump. Aber das müsse jetzt aus den Köpfen raus. Zumal mit den Kickers ein unangenehmer Gegner und mit Ludwigsburg eine Mannschaft im Aufwind warteten.

Auch mit der eigenen Leistung war Trump nicht zufrieden. „Es muss mehr von mir kommen“, betont der Stürmer. Es sei in der Offensive schwierig gewesen. Aber er ist sich auch sicher: „Wir kommen wieder in unseren Rhythmus.“ An den Stürmern allein will Can Yurtseven die Leistung im Spiel gegen Berlin nicht festmachen. Es sei wohl eine mentale Sache gewesen, da das Vorbereitungsspiel vier Tage vorher gegen den Erstligisten TSV Mannheim so gut gelaufen sei. Heute und morgen hat die TG die Chance, es besser zu machen.

Fehlen wird der TG weiterhin Verteidiger Marc Beck (Muskelfaserriss im Oberschenkel). Lauritz Fuchs, der gegen Berlin das zwischenzeitliche 1:3 schoss, und Erik Kohlmann konnten diese Woche aufgrund von schulischen Verpflichtungen nicht mittrainieren und werden auch nicht zum Einsatz kommen. Für sie nimmt Yurtseven Melvin Fuchs und Henry Zettler mit ins Ländle.

Der neue Hockeyplatz wird blau

Der neue Hockeyplatz wird blau

Wir haben in der lezten Woche alle aktiven Hockeyer dazu eingeladen bei der Farbwahl des Spielfeldes mitzustimmen. Das haben gut die Hälfte der Aktiven getan und durch ihr Votum für eine eindeutige Entscheidung gesorgt. Denn fast 80 % aller Stimmen waren für die Variante 1blaues Spielfeld mit grüner Auslaufzone.

Rheinpfalz: Spatenstich für den neuen Kunstrasen (12.09.2016)

Mit einem symbolischen Spatenstich hat die TG Frankenthal gestern den Startschuss für den Bau des neuen Kunstrasens gegeben. „Ich bin überzeugt, dass der Verein auf einem guten Weg ist, dieses große Projekt zu stemmen“, meinte Karin Grosmann, Vorsitzende des Hauptvereins. Ab 19. September müssen die Teams auf den Schulsportplatz an der Peter-Trump-Halle ausweichen. Dann beginnen laut Martin Schuff, der das Projekt bei der TG betreut, die Arbeiten. Bis Ende Oktober soll der Platz fertig sein. Derzeit laufen die Ausschreibungen. Neuer Planer des Projekts, das mit etwa 450.000 Euro kalkuliert wird, ist Kurt Seegmüller. Eine Abstimmung unter den Aktiven hat auch in der Farbe des Rasens für Klarheit gesorgt: Das Spielfeld wird blau. |tc

Rheinpfalz: Standardsituationen entscheiden Saisonstart (12.09.2016)

Feldhockey: Der Favorit auf den Aufstieg ist gestern für die TG Frankenthal zum Rundenbeginn der Zweiten Feldhockey-Bundesliga eine Nummer zu groß gewesen. Nach anständigem Beginn verlor die TG 1:4 (0:1) gegen den Erstliga-Absteiger TC Blau-Weiss Berlin. Dabei leisteten sich die Gastgeber den Luxus, acht Strafecken ungenutzt zu lassen. Den Ehrentreffer für die TG markierte Lauritz Fuchs, der zum zwischenzeitlichen 1:3 traf.

Von Christian Treptow

Frankenthal. Can Yurtseven war nach dem ersten Auftritt der Turngemeinde in der Zweitliga-Runde nicht zufrieden. Nach dem Spiel fand er deutliche Worte an die Mannschaft. „Wir konnten heute einfach nicht unsere Leistung abrufen. Wir wissen, dass wir es anders können, und wir werden das auch zeigen“, befand er im RHEINPFALZ-Gespräch.

Dabei fanden die Gastgeber gegen den Aufstiegsfavoriten aus der Hauptstadt gar nicht mal schlecht in die Begegnung. Hans-Christian Damm rückte statt des verletzten Marc Beck (Muskelfaserriss im Oberschenkel) in die Innenverteidigung an die Seite von Kapitän Timo Schmietenknop. Johannes Zurke gab auf der rechten Abwehrseite sein Debüt im TG-Trikot und stand auch gleich in der Startformation. Er lieferte eine gute Leistung ab, präsentierte sich gut in den Zweikämpfen und spulte ein hohes Laufpensum ab. Zurke hatte sich „riesig gefreut“ auf sein Debüt in der Zweiten Liga. „Leider haben wir die gute Leistung aus dem letzten Vorbereitungsspiel gegen den TSV Mannheim nicht bestätigt.“

Bei den Gästen gab Nationalspieler Pilt Arnold den Ton an. Er gab den Ballverteiler aus der Abwehr heraus. Die Gäste waren auch leicht feldüberlegen. Große Torgefahr versprühten beide Teams jedoch nicht. In solchen Fällen werden die Partien dann in der Regel über Standardsituationen entschieden. So auch diesmal.

Berlin ging kurz vor der Pause durch einen Siebenmeter in Führung (33.), den Timo Blobel verwandelte. Johannes Gans hatte auf der Linie mit dem Fuß geklärt. Die Berliner waren in der Phase am Drücker, da sie nach einer Gelben Karte für Schmietenknop einen Mann mehr auf dem Feld hatten. Der TG-Kapitän verbüßte eine Strafe, da die Turngemeinde einen Spieler zu viel auf dem Feld hatte.

Auch nach dem Wechsel traf Blobel bei einer Standardsituation: Er verwandelte eine von sechs Strafecken der Berliner (48.) zum 0:2. Die TG war weiterhin bemüht, nach vorne aber ohne zwingende Aktion. Zudem spielte sie die wenigen Konter nicht vernünftig aus. Ein weiterer Knackpunkt: Die Gastgeber ließen acht Kurze Ecken ungenutzt. Allein Johannes Gans scheiterte sechsmal an Gäste-Keeper Matthias Rätscher.

So war nach Tobias Brockmanns 0:3 die Partie gelaufen. Die TG kam durch Lauritz Fuchs zwar auf 1:3 heran (56.) und nahm danach den sehr gut aufgelegten Jonathan Metzler aus dem Tor zugunsten eines weiteren Feldspielers – ohne Erfolg. Florian Donnermeyer gelang kurz vor dem Abpfiff das 1:4 ins verwaiste TG-Tor. Gäste-Coach Alexander Stahr hatte „keinen glanzvollen Sieg“ seines TC Blau-Weiss gesehen. „Aber ich hoffe, dass unser junges Team jetzt in der Liga angekommen ist.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Metzler, Scharfenberger - Zurke, Schmietenknop, Damm, Volker Schwindt, Becker, Beringer, Burkhardt, Eck, Lauritz Fuchs, Gans, Kohlmann, Reinhard, Trump, Cunningham, Paul Zettler

TC Blau-Weiss Berlin:

Rätscher, Kurney - Arnold, Blobel, Bock, Brockmann, Daubner, Florian Donnermeyer, Maximilian Donnermeyer, Dösch, Gill, Klapczynski, Klutke, Lehmann-Richter, Prinz, van Dijck, Vill

 

Tore:

0:1 Blobel (33. Siebenmeter), 0:2 Blobel (48. Kurze Ecke), 0:3 Brockmann (50.), 1:3 Lauritz Fuchs (56.), 1:4 Florian Donnermeyer (70.) - Grüne Karten:

Paul Zettler, Eck - Florian Donnermeyer, Brockmann - Gelbe Karten:

Schmietenknop - Daubner - Beste Spieler:

Metzler, Schmietenknop, Zurke - Arnold, Dösch - Zuschauer:

180 - Schiedsrichter:

Heisig (Mannheim)/Lange (Ludwigsburg).

Der Gegner: TC Blau-Weiss Berlin

„Wir gehen mit einem guten Mix aus Selbstbewusstsein und Demut an die Saison“, sagt Alexander Stahr, Trainer des Erstliga-Absteigers. Das Ziel ist aber klar: Das Team will sofort wieder hoch in die Erste Feldhockey-Bundesliga. Damit das auch klappt, hat Berlin personell nachgelegt, unter anderem mit Pilt Arnold, der zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft gehört, und Felix van Dijck, der von den Zehlendorfer Wespen gekommen ist. Zudem stehen noch die drei U-18-Europameister Fedor Bock, Paul Dösch und Thies Ole Prinz im Kader. „Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir Aufstiegsfavorit Nummer eins sind“, sagt Stahr.

Auf dem Weg zurück ins Oberhaus sieht der Berliner Coach „das wahrscheinlich schwerste Auftaktwochenende“ mit den Spielen in Frankfurt und Frankenthal auf sein Team zukommen. München und seinen TC sieht er um den Aufstieg kämpfen. Dahinter erwartet er schon die Hessen und die TG. Frankenthal schätzt er zwar spielerisch nicht so stark ein wie Blau-Weiss. „Aber es ist eine abgezockte Mannschaft und sehr konterstark. Die TG spielt gefährliches, effizientes Hockey.“ |tc

Grober Zeitplan

September   Beginn der Ausführungsplanung und Ausschrieibung
11. September Spatenstich nach dem Heimspiel der 1. Herren gegen Blau-Weiss Berlin
Mitte September     Beginn der Sanierungsarbeiten am Spielfeld-Unterbau
Anfang Oktober   Beginn der Verlegung des neuen Kunstrasenbelages
Ende Oktober Fertigstellung des erneuerten Spielfeldes
Mitte November Fertigstellung der neuen Ballfangzäune und der Flutlichtanlage
Ende November Fertigstellung des Wurzelschutzes und Wegebaus

Wir starten mit der Sanierung des Hockeyplatzes

Für die Sanierung unseres Hockeyplatzes haben wir einen Planer gefunden und die Arbeiten am Projekt laufen bereits auf Hochtouren. Die notwendigen Ausschreibungen für die Erneuerung des Kunstrasenfeldes werden in gut zwei Wochen abgeschlossen sein, so dass mit der Bauausführung Mitte September begonnen werden kann. Der geschäftsführende Vorstand des Hauptvereins hat sich nach eingehender Beratung mit dem Beirat Hockeyplatz für Herrn Dipl.-Ing. Seegmüller als neuen Planer entschieden. Der Ingenieurvertrag ist unterschrieben und wir haben die Arbeiten am Projekt bereits begonnen.

Der Baubeginn ist in dem eng bemessenen Zeitplan für die dritte Septemberwoche
vorgesehen. Der „erste Spatenstich“ findet am 11. September gegen 15:30 h unmittelbar nach dem ersten Heimspiel der 1. Herren gegen den TC Blau-Weiss Berlin statt.

Zu diesem symbolischen Baubeginn laden wir alle Hockeybegeisterten herzlich ein und bieten im Anschluss daran die Möglichkeit sich ausführlich über den weiteren Bauablauf zu informieren. 

Wenn alles gut läuft, sind wir mit der Sanierung des Spielfeldes als ersten Teil der Bauaufgabe bis Ende Oktober noch vor der kalten Jahreszeit fertig. Und die dann noch fehlende Ausstattung, wie Flutlicht und Ballfangzäune, wollen wir in einem zweiten Bauabschnitt noch vor dem Winter fertigstellen.
Damit dies alles noch möglich wird, hat eine engagierte Gruppe von Mitgliedern aus unsere Hockeyabteilung die vergangenen Wochen intensiv dazu genutzt, alle wichtigen Informationen zusammenzutragen und die Vorplanung weiter voranzutreiben.

Alle notwendigen und wünschenswerten Bauaufgaben wurden dazu in einer 3D-Planung modeliert. Dieses räumliche Modell konnte das Projektteam nutzen, um bei der Abstimmung mit den Spielern, den Trainern, der Abteilungsleitung und dem Vorstand die einzelnen Teilaufgaben zu veranschaulichen und zu überprüfen. Auf diese Weise haben alle gemeinsam an diesem, für uns so wichtigen, Projekt mitgewirkt, ihre Ideen und Wünsche eingebracht und für den Planer eine klare Aufgabenstellung definiert. So dass dieser sofort mit der Ausführungsplanung und den Ausschreibungen beginnen kann.

Rheinpfalz: TG-Herren beginnen mit Saisonvorbereitung (29.07.2016)

Frankenthal. Für die ersten Herren der TG Frankenthal hat die Vorbereitung auf die neue Feldhockey-Saison begonnen. Höhepunkt wird ein dreitägiges Trainingslager im niederländischen Den Haag sein.

 

Mit einer Laufeinheit hat die Turngemeinde am Dienstag das Training aufgenommen. Einen ersten Formtest gibt es am 20. August bei einem Turnier des TSV Mannheim. Am 23. August, 20.30 Uhr, kommt Regionalligist TEC Darmstadt auf den Jahnplatz. Den Feinschliff will sich das Team bei der Pre Season Challenge in Den Haag holen. „Da wollen wir mit der besten Mannschaft hin“, sagt Christian Trump, der die Fahrt organisiert. In drei Spielen trifft die TG auf Blau-Weiss Berlin, den niederländischen Zweitligisten HC Cartouche und Royal Uccle Sport aus Brüssel (Belgien). Die Berliner sind am 11. September erster Gegner der TG in der neuen Runde und als Erstliga-Absteiger auch Favorit auf Platz eins.

Rheinpfalz: Neue Heimat Hamburg (26.07.2016)

Schlägt seine Zelte an der Elbe auf: Fabian Rozwadowski (Ftot: GTHGC)

Fabian Rozwadowski zu Großflottbek

Von Christian Treptow

 

Frankenthal/Hamburg. Für Fabian Rozwadowski, den Ex-Trainer der ersten Herren der TG Frankenthal, heißt es ab sofort: Alsterwasser statt Schorle und Fischbrötchen statt Saumagen. Der 33-Jährige, der Anfang des Jahres bei der Turngemeinde freigestellt wurde, coacht nun die ersten Herren des Großflottbeker THGC (Zweite Bundesliga Nord).

 

Es seien die komplett neue Hockeyführung und das Potenzial in dem Hamburger Verein gewesen, die ihn überzeugt hätten, erläutert Rozwadowski im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Dazu kommt: „Hamburg ist DIE Adresse für Hockeytrainer und -spieler. Es wimmelt von Kunstrasenplätzen“, betont er. Der Mannschaft habe er sich schon vorgestellt und auch die ersten Gespräche mit dem Team geführt. „Die Spieler sind sehr hungrig“, beschreibt Rozwadowski seinen ersten Eindruck. Die Spieler hätten Lust und sehnten sich nach einem klaren Weg.

Der Abschied von der Region tue auch weh, erzählt er. Sechs Jahre lang war Rozwadowski Trainer der ersten Herren der Turngemeinde. Während der Hallenrunde war er nach Differenzen mit der Mannschaft freigestellt worden. „Ich bin dankbar für die Zeit. Ich bin in Frankenthal zu einem angesehenen Trainer geworden“, sagt Rozwadowski trotz allem. Ein spezieller Dank gehe an Manager Andreas Behm, der ihm immer den Rücken freigehalten habe.

„Man spürt die Euphorie im Verein“, erläutert Rozwadowski die aktuelle Situation in Großflottbek. Und man merke, dass in Hamburg andere finanzielle Rahmenbedingungen herrschten. So gehören zu seinem Team Co- und Athletiktrainer sowie zwei Physiotherapeuten. Großflottbek habe die Möglichkeit, spiele aber nicht Erste Bundesliga. „Da stimmt was nicht. Das hat mich gereizt“, beschreibt er seine Motivation, sich für die Hansestadt zu entscheiden. Der Verein habe rund 2400 Mitglieder, die Hockeyabteilung davon alleine rund 900.

„Fabian Rozwadowski bringt alles mit, was wir gesucht haben. Er ist unheimlich motiviert“, sagt Hennig Fastrich, Koordinator Leistungssport Herren und Damen bei dem Hamburger Verein. Der Club wolle in der Hansestadt wieder eine große Rolle spielen, betont er. Über kurz oder lang will man die Derbys gegen die anderen Hamburger Vereine wie den Club an der Alster oder den UHC Hamburg in der Ersten Bundesliga spielen.

„Wir sind im Aufbruch“, beschreibt Fastrich die Situation in Großflottbek. Deshalb soll das Ziel auch nicht mit der berühmten Brechstange erreicht werden. Genau wie Fabian Rozwadowski sieht er das Potenzial des Vereins noch nicht ausgereizt – vor allem im Jugendbereich. Etwa 600 Jugendliche spielen laut Fastrich beim GTHGC Hockey. Teilweise habe man drei, vier Teams in einem Jugendjahrgang. Hier sollen entsprechende Strukturen geschaffen werden, von denen dann auch die Aktiven profitieren.

2020, sagt Henning Fastrich, sollen die ersten Herren im Feld in der Ersten Bundesliga „gut mitspielen. Wir gehen da jetzt konsequent ran.“ Auf Einkaufstour wird der Verein aber nicht gehen, betont Fastrich. Als Neuzugang steht bislang Philip Witte, 2008 mit der Nationalmannschaft Olympiasieger in Peking, fest. „Das ist der erste Olympiasieger, den ich trainieren darf“, sagt Rozwadowski.

Hauptsponsoren

Besucher

Hier finden Sie Berichte aus dem Jugendbereich.