Happy New Year 2017

Spendenprojekt "HOKURA" - Neuer Kunstrasen

 

Die Arbeiten am Projekt laufen auf Hochtouren

Sanierung des Hockeyplatzes

Der Hockeyplatz (Jahnplatz) ist blau!

Den ersten Meilenstein für einen neuen Hockeyplatz haben wir erreicht. Die vielen Rollen mit blauem und grünem Kunstrasen sind ausgerollt, verklebt und für`s Überwintern auch bereits verkeilt.

 

Ganz fertig ist der neue Kunstrasen aber noch nicht. Denn bisher sind nur die eingewebten Seiten- und Viertellinien zu sehen. Die zusätzlichen Maskierungen (Schusskreise, Kleinfelder, Dreiviertelfelder, etc.) fehlen noch und werden wohl erst im nächsten Jahr eingearbeitet, denn dazu muss es mehr als 3 bis 4 Stunden am Tag über 0 Grad und trocken sein.

 

Es hat aus vielen Gründen einige Verzögerungen im Vorfeld gegeben, die wir hofften in einem „goldenen Oktober“ aufzuholen. Aber leider war der Oktober - entgegen aller Erfahrungen aus den letzten Jahren - sehr verregnet und hat damit alle Planungen über den Haufen geworfen. Doch bis zum Trainings- und Spielbeginn Mitte März 2017 haben wir noch ausreichend Zeit die Linierung ebenso wie die übrigen Arbeiten zu erledigen.

 

OLE TG

 

Hockey gegen Krebs

Rheinpfalz: TG-II-Damen erkämpfen Remis (18.01.2017)

FRANKENTHAL. Das zweite Damenteam der TG Frankenthal hat am Samstag in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd gegen den Tabellenzweiten HTC Neunkirchen einen Rückstand von zwei Toren aufgeholt und ein 2:2 (0:1)-Unentschieden erreicht. „Mit einer abgeklärteren Spielweise wäre in der Schlussphase vielleicht sogar ein Sieg drin gewesen“, sagte TG-Trainer Nico Hahl. „Am Ende können wir mit dem Punktgewinn aber zufrieden sein.“ Die Gäste gingen in der dritten Minute nach einer Strafecke in Führung und legten nach dem Seitenwechsel nach. Katharina Haltenberger (45.) und Nina Stramitzel (54.) sorgten für den Ausgleich. In der Schlussphase der laut Hahl körperbetont geführten Partie hielt TG-Torfrau Nadine Deimling einen Siebenmeter. Die Frankenthalerinnen stehen mit sechs Zählern auf dem fünften Tabellenplatz.

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Rheinpfalz: TG belohnt sich wieder nicht (17.01.2017)

Auf das 4:5 des Ludwigsburgers Raphael Schmidt (links), hier mit TG-Spieler Marc Beck (rechts), hatten die Frankenthaler keine Antwort mehr. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Frankenthaler Bundesligist muss sich nach der 4:5-Niederlage gegen Ludwigsburg auch dem Münchner SC geschlagen geben – Partie endet 4:7

Von Christian Treptow

Frankenthal/München. Die Chancen von Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal, auch in der kommenden Saison im Oberhaus anzutreten, sind trotz zweier Niederlagen am Wochenende weiterhin intakt. Nach dem 4:5 am Samstag zu Hause gegen Ludwigsburg gab es gestern ein 4:7 (2:2) beim Münchner SC. Somit muss die TG die letzten beiden Heimspiele der Runde gewinnen und weiter auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Diese heißt jetzt Nürnberger HTC.

 

Nach der Partie am Samstag gegen den HC Ludwigsburg sank TG-Stürmer Christian Trump auf den Boden der Halle Am Kanal und vergrub das Gesicht in beiden Händen. Die Turngemeinde hatte gerade 4:5 gegen den HC Ludwigsburg verloren. Die Chancen, sich auch in der Runde 2017/18 mit erstklassiger Konkurrenz zu messen, waren damit nicht größer geworden. „Wir brauchen ein kleines Wunder“, befand er sichtlich geknickt.

Dabei hatte alles so gut angefangen für die Gastgeber. Sven Becker hatte die Turngemeinde nach einer von beiden Seiten vorsichtig geführten Anfangsphase in Führung gebracht (11.). Doch diese hielt nur kurz. Severin Schmidt und Manuel Baitis (beide 17.) drehten die Partie innerhalb weniger Sekunden. Beim Ausgleich verbüßte TG-Kapitän Timo Schmietenknop eine Zeitstrafe. Und die Gäste legten nach. Raphael Schmidt (21., Kurze Ecke) und Arne Huber (27.) sorgten für eine 4:1-Führung der Gäste. Aber die TG kann mit Rückständen umgehen. Das hat sie schon verschiedentlich in der Runde bewiesen. Schmietenknop verkürzte noch vor der Pause (30., Strafecke), Christian Trump sorgte mit seinen beiden Toren nach dem Seitenwechsel dafür, dass der TG-Anhang wieder hoffen durfte.

Auf das 4:5 von Raphael Schmidt (52., Strafecke), hatte Frankenthal dann aber keine Antwort mehr. Die Chancen waren da. Vier Kurze Ecken ließ die Turngemeinde nach der Pause ungenutzt verstreichen. Mal stand der Pfosten im Weg, mal klärte Raphael Schmidt auf der Linie, mal misslang dem umtriebigen Paul Zettler die Hereingabe. „Wir hatten viel Glück bei den Ecken der TG“, gestand HCL-Trainer Daniel Weißer.

„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen“, befand Can Yurtseven. Es sei einfach alles schief gelaufen. Der Druck auf seine Mannschaft sei enorm gewesen. Yurtsevens Gegenüber sprach von einem Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. „Und wir hatten das glücklichere Ende.“ Raphael Schmidt, der Matchwinner der Gäste, war die Erleichterung anzumerken. „Wir wussten, dass wir über 100 Prozent bringen müssen. Das haben wir in der ersten Halbzeit auch geschafft.“ Johannes Gans, dem diesmal ein Treffer versagt blieb, sprach von einer sehr großen Enttäuschung. Nach dem Rückstand in der ersten Halbzeit habe man sich wieder zurückgekämpft. Es sei schwer, den Kopf für das Spiel in München freizubekommen.

In der bayerischen Landeshauptstadt sah es wie schon so oft in dieser Runde danach aus, als könne die Turngemeinde etwas Zählbares mitnehmen. Schmietenknop und Trump egalisierten jeweils die Führung der Gastgeber. Nach der Pause traf wieder der MSC zuerst. Die Gäste glichen aber zunächst durch Alexander Cunningham aus und schafften durch Lauritz Fuchs sogar das 4:3 aus TG-Sicht. Dann hatte Timo Schmietenknop per Siebenmeter die Chance, auf 5:3 zu erhöhen, vergab aber. Sebastian Kirschbaum und Moritz Rünzi sorgten für das 5:4 der Münchner. In der letzten Minute traf Michael Hummel noch zweimal für den MSC ins leere TG-Tor. „Wir hatten München kurz vor der Niederlage“, haderte TG-Coach Can Yurtseven und beklagte den Verlust von „eigentlich sicheren drei Punkten. Der Gegner hat wenige Lösungen gegen uns gefunden. Das ist einfach nur krass.“

Die Resultate des Wochenendes führen zu folgender Ausgangslage vor den abschließenden beiden Partien der TG zu Hause gegen den TSV Mannheim (Freitag, 20 Uhr) und den Mannheimer HC (Sonntag, 12 Uhr): Die Turngemeinde hat nach wie vor fünf Punkte Rückstand zum Vorletzten. Das ist jetzt der Nürnberger HTC. Die Franken müssten ihre Spiele am Samstag, 15 Uhr, zu Hause gegen den Mannheimer HC und am Sonntag, 12 Uhr, beim Münchner SC, jeweils verlieren und die TG beide Spiele gewinnen. Dann wäre der Klassenverbleib gesichert. Und Can Yurtseven ist überzeugt: „Mit der Leistung vom Sonntag holen wir die sechs Punkte.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Peikert, Scharfenberger - Beck, Damm, Gans, Beringer, Becker, Cunningham, Fuchs, Schmietenknop, Trump, Zettler

HC Ludwigsburg:

Tobias Weißer, Kniebühler - Baitis, Bonner, Hanel, Huber, Josek, Koffler, Mayer, Raphael Schmidt, Severin Schmidt, Stumpp

Tore:

1:0 Becker (11.), 1:1 Severin Schmidt (17.), 1:2 Baitis (17.), 1:3 Raphael Schmidt (21., Strafecke), 1:4 Huber (27.), 2:4 Schmietenknop (30., Strafecke), 3:4 Trump (35.), 4:4 Trump (43.), 4:5 Raphael Schmidt (52., Strafecke) - Strafecken:

5/1 - 3/2 - Grüne Karten:

Schmietenknop - Raphael Schmidt - Beste Spieler:

Gans, Zettler, Schmietenknop - Raphael Schmidt, Severin Schmidt - Zuschauer:

500 - Schiedsrichter:

Leiber (Stuttgart)/Neideck (Neustadt).

TG Frankenthal (gegen Münchner SC):

Kettemann, Scharfenberger - Beck, Damm, Gans, Beringer, Becker, Cunningham, Fuchs, Schmietenknop, Trump

Tore:

1:0 Greffenius (4., Strafecke), 1:1 Schmietenknop (11., Strafecke), 2:1 Kirschbaum (20.), 2:2 Trump (26.), 3:2 Hummel (33.), 3:3 Cunningham (35.), 3:4 Fuchs (35.), 4:4 Kirschbaum (52., Strafecke), 5:4 Rünzi (56.), 6:4 Hummel (60.), 7:4 Hummel (60.).

Rheinpfalz: Fokus auf Ludwigsburg (14.01.2017)

In dieser Szene gab's für Sven Becker (grünes Trikot) kein Durchkommen gegen die Abwehr des TSV Mannheim. Mitte der ersten Halbzeit sorgte er auf Zuspiel von Paul Zettler für das zwischenzeitliche 1:1. (Foto: Fotoagentur Kunz)

Hallenhockey: TG Frankenthal heute zu Hause – Morgen beim Münchner SC

Von Christian Treptow

Frankenthal. Was ist der Punkt wert, den Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal am Mittwochabend mit dem 5:5 beim TSV Mannheim erkämpft hat? Das kann sich bereits am Wochenende zeigen. Heute, 16 Uhr, empfängt das Schlusslicht der Südgruppe den Vorletzten, den HC Ludwigsburg. Morgen, 14 Uhr, muss das Team von Can Yurtseven dann beim Play-off-Anwärter Münchner SC, derzeit Zweiter, ran.

 

Eine Minute hätte die TG noch beim TSV Mannheim überstehen müssen, dann hätte sie die 5:4-Führung, die sie sich in der zweiten Halbzeit bravourös erkämpft hatte, über die Runden gebracht. So schaffte der TSV durch eine Strafecke noch den Ausgleich. Die Folge: Die TG hat zwei Punkte Rückstand auf den Vorletzten HC Ludwigsburg.

TG-Verteidiger Marc Beck sieht das Remis am Mittwoch gar nicht mal negativ. „Wir können mit dem 5:5 ganz zufrieden sein“, sagt er und verweist auf den zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand, den die Mannschaft aufholte. Die TG habe richtig Lust auf Ludwigsburg. „Wir müssen punkten und auf Sieg spielen. Das werden wir tun. Das haben wir auch drauf.“

Der Fokus liege seit Donnerstag voll auf dem Heimspiel heute gegen den Tabellenvorletzten. „Mit München beschäftigen wir uns erst am Samstagabend“, sagt Beck. Gegen Ludwigsburg sei wichtig, dass die Mannschaft von Anfang an die richtige Spannung habe. „Wir haben bewiesen, dass wir mit allen Teams mithalten können“, ist Marc Beck optimistisch. Die Leistung beim TSV Mannheim sei die bislang beste in dieser Runde gewesen.

Für TG-Trainer Can Yurtseven ist die Partie heute die wichtigste der Runde. „Wir müssen im Vergleich zum TSV-Spiel noch eine Schippe drauflegen“, betont er. „Und wir müssen endlich mal aufhören, einem Rückstand hinterherzulaufen. Das kostet immer viel Kraft.“

Zehn Zähler, meinen Beck und Yurtseven unisono, reichen zum Verbleib in Liga eins. Im Vergleich mit Ludwigsburg hat die Turngemeinde auch das bessere Torverhältnis. Das spielt für Can Yurtseven aber keine Rolle. „Darauf zu schauen, bringt nichts.“ Und auch Marc Beck meint, dass das zwar schon im Hinterkopf sei. „Aber darauf verlassen können wir uns nicht. Wir müssen punkten.“

Und am Sonntag in München? „Die Liga ist so eng. Jeder kann jeden schlagen. Das haben wir ja leider schon zur Genüge bewiesen“, sagt Can Yurtseven. Die spielerischen Leistungen seien immer gut gewesen. „Aber davon können wir uns nichts kaufen. Die Ergebnisse zählen.“

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: HC Ludwigsburg und Münchner SC (14.01.2017)

Daniel Weißer, Trainer des HC Ludwigsburg , hat den Kampf um den Klassenverbleib genau durchgerechnet. Er geht davon aus, dass zehn Punkte am Ende dazu berechtigen, auch in der kommenden Saison erstklassig Hallenhockey zu spielen in der Südgruppe. Der HCL ist mit zwei deutlichen Niederlagen ins Jahr gestartet. Das beunruhigt Weißer aber nicht. „Wir konnten zwischen den Feiertagen nicht trainieren. Da kann man dann nicht mithalten.“ Seit dem Heimsieg gegen die TG sei man auf das Rückspiel gegen Frankenthal fokussiert. Weshalb der Coach auch die Möglichkeit wahrnahm und sich den Auftritt der TG beim TSV Mannheim angeschaut hat. „Wir freuen uns auf das Spiel in Frankenthal. Wir würden gerne mal dort gewinnen.“ Sollte es damit nichts werden, setzt Weißer auf die Heimstärke des HCL. Der Kampf gegen den Abstieg sei kein Problem. „Ich denke, wir sind nicht so unter Druck wie die TG. Das Umfeld in Ludwigsburg ist ruhiger und entspannter“, meint Daniel Weißer.

Abstiegssorgen hat Stefan Kermas, Trainer des Münchner SC , nicht mehr. „Das müsste schon mit dem Hockeyteufel zugehen.“ Der MSC steht derzeit mit zwölf Punkten auf Rang zwei, wäre also fürs Viertelfinale qualifiziert. Mutig und offensiv will er mit seinem Team das Spiel am Sonntag gegen die TG angehen, damit der MSC weitere Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze einfährt. Aber: „Wir sind gewarnt. Dass die TG beim TSV Mannheim einen Punkt holt, hat nicht jeder erwartet.“ Dadurch sieht er sich in seiner Meinung bestätigt, dass die Liga äußerst eng ist. „Jedes Spiel birgt seine eigenen Geheimnisse.“ Ja, sein Team sei in der Breite vielleicht etwas besser aufgestellt als die TG. „Aber Frankenthal hat sehr gute Einzelspieler.“ Beim MSC seien alle Spieler fit. Die Belastung durch das Doppelwochenende – München muss heute beim Mannheimer HC ran – sei kein Thema. „Gejammert wird nicht.“ |tc

Rheinpfalz: Gute Leistung nur zum Teil belohnt (12.01.2017)

Gewühl vor dem Mannheimer Tor: Timo Schmietenknop (links) und Christian Trump versuchen, TSV-Keeper Alexandewr Stadler zu überwinden. Nils Grünenwald hilft seinem Torwart. (Foto: Kunz)

Hallenhockey: TG Frankenthal erkämpft 5:5 beim TSV Mannheim – Trump verschießt zwei Siebenmeter

Von Christian Treptow

Mannheim. In einer spannenden und am Ende dramatischen Partie hat Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal gestern Abend ein 5:5 beim TSV Mannheim erkämpft. Zur Halbzeit lag das Team schon 1:3 zurück und lag kurz vor Schluss aber sogar in Führung. Christian Trump vergab zwei Siebenmeter.

 

In der Mannheimer Primus-Valor-Arena lief die 40. Minute, als der TSV durch Moritz Möker auf 4:1 erhöhte. Da schien die Partie zugunsten der Gastgeber gelaufen. Die Pfälzer ließen aber zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Köpfe hängen – und kamen zurück. Johannes Gans nutzte zwei Strafecken zum 2:4 (44.) und 3:4 (50.) aus Frankenthaler Sicht.

Timo Schmietenknop gelang sogar das 4:4 (55.). Und als Paul Zettler die Gäste erstmals in Führung brachte (57.), schien sogar ein „Dreier“ möglich. Dass es doch nur ein Punkt wurde, lag zum einen an Philip Schlageter, dem in der letzten Minute per Strafecke das 5:5 gelang. Zum anderen trauerte man im TG-Lager auch den beiden Siebenmetern nach, die Christian Trump vergeben hatte.

„Wenn mir jemand nach dem 1:4 einen Punkt angeboten hätte, hätte ich ihn genommen. So fühlt es sich am Ende aber wie zwei verlorene Punkte an“, meinte ein sichtlich geknickter Christian Trump. Bei den Siebenmetern habe er zu viel nachgedacht.

Dass am Ende zehn Tore auf der Anzeigetafel standen, danach hatte es zu Beginn nicht ausgesehen. Beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. Aus dem Nichts kam die Führung für den TSV durch Philip Schlageter (14.). Diese glich die TG durch Sven Becker, der einen Konter mit Paul Zettler in Unterzahl abschloss, aus (25.). Den Gastgebern gelang postwendend das 2:1 durch Fabio Bernhardt und kurz darauf durch Moritz Möker das 3:1. Für die TG hätte Timo Schmietenknop das Resultat freundlicher gestalten können (26.).

Nach der Pause waren die Gäste dann dominant, zwangen dem TSV teilweise ihr Spiel auf. Bei den Kurzen Ecken wollte es gestern Abend allerdings erst nicht so recht klappen – bis Johannes Gans das Visier richtig einstellte.

„Wir haben wieder zwei Punkte verloren“, meinte TG-Coach Can Yurtseven. Er haderte vor allem mit den beiden verschossenen Siebenmetern und der suboptimalen Eckenausbeute. Bei sechs Versuchen gelangen der Turngemeinde zwei Treffer. Auch dieses Spiel habe wieder extrem viel Kraft gekostet. „Wir betreiben einen immensen Aufwand, und der Gegner trifft“, befand Yurtseven. Seiner Mannschaft attestierte er eine „super Leistung. Wie wir den Gegner nach der Pause dominiert haben, das war erstklassig.“ Aber man müsse eben auch die letzte Minute überstehen.

TSV-Trainer Stephan Decher war glücklich, aber auch verärgert. Glücklich, dass sein Team in letzter Minute noch einen Zähler mitnahm, er ärgerte sich aber auch darüber, dass seine Truppe beim Stand von 4:1 nicht den Sack zugemacht hat. „Man muss aber auch sagen, dass sich die TG super in die Partie reingekämpft hat.“

 

So spielten sie

TSV Mannheim:

Garst, Stadler - Bernhardt, Blasberg, Grünenwald, Aki Käppeler, Kei Käppeler, Kaufmann, Möker, Pfaff, Schlageter, Vörg

TG Frankenthal:

Peikert, Scharfenberger - Beck, Becker, Beringer, Cunningham, Damm, Eck, Gans, Schmietenknop, Trump, Zettler

Tore:

1:0 Schlageter (14.), 1:1 Becker (25.), 2:1 Bernhardt (25.), 3:1 Möker (28.), 4:1 Möker (40., Kurze Ecke), 4:2 Gans (44., Kurze Ecke), 4:3 Gans (50., Kurze Ecke), 4:4 Schmietenknop (55.), 4:5 Zettler (57.), 5:5 Schlageter (60., Kurze Ecke) - Strafecken:

5/2 - 6/2 - Grüne Karte:

Gans - Gelbe Karte:

Trump - Beste Spieler:

Schlageter, Möker - Gans, Zettler, Schmietenknop - Zuschauer:

300 - Schiedsrichter:

Berneth (Erlangen)/Sehrt (Neustadt).

 

Rheinpfalz: TG-Herren ohne Punkte  (09.01.2017)

Wieder dabei: TG-Stürmer Christian Trump (grünes Trikot) im spiel gegen den Mannheimer HC im Zweikampf mit Patrick Hablawetz. (Foto: Kunz)

Hallenhockey: Erstligist muss sich dem Mannheimer HC und Nürnberger HTC geschlagen geben

Von Stefan Tresch

MANNHEIM/NÜRNBERG. Die TG Frankenthal hat weiter die schlechtesten Karten im Kampf um den Klassenerhalt in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga. Nach der 3:4 (0:3)-Niederlage am Samstag beim Mannheimer HC (wir berichteten in der RHEINPFALZ am SONNTAG) verloren die Frankenthaler gestern auswärts mit 4:6 (1:2) gegen den Nürnberger HTC. Als Tabellenletzter hat die TG drei Punkte Rückstand auf den HC Ludwigsburg.

 

Aus den Strafecken kein Kapital geschlagen und eine schlechte Chancenverwertung – das waren laut Can Yurtseven die Gründe für die Niederlage in Nürnberg. „Es war eine Mischung aus Unvermögen und fehlender Entschlossenheit“, erklärte der TG-Trainer. HTC-Torwart Steffen König habe jedoch auch stark gehalten. Es sei bitter, dass man wie schon am Samstag in Mannheim nicht einmal einen Punkt mitgenommen habe. „Die Ergebnisse stimmen bei uns einfach nicht“, bilanzierte Yurtseven.

Dabei hat die Turngemeinde laut ihrem Übungsleiter in Nürnberg kein schlechtes Spiel gezeigt. Allerdings mussten die Frankenthaler genau wie am Vortag beim MHC einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Fritz Bernet erzielte das 1:0 (6.). Dreimal gelang der TG der Ausgleich. Erstmals durch Christian Trump zum 1:1 nach einer Strafecke (22.). Doch Tore von Maxime Cerulus (27.) und Joshua Kastner (33.) brachten den HTC mit 3:1 in Front. Frankenthals Kapitän Timo Schmietenknop (35.) und Johannes Gans nach einer Ecke (37.) sorgten für den neuerlichen Gleichstand. Die Freude währte aber nur kurz. Christopher Wesley erzielte postwendend das 4:3, das Lauritz Fuchs (40.) egalisierte. Drei Strafecken ließ die Turngemeinde in Folge ungenutzt, bevor erneut Wesley die Gäste drei Minuten vor dem Ende endgültig auf die Verliererstraße brachte. „Ich hätte lieber schlechter gespielt und gewonnen“, sagte Yurtseven.

Enttäuscht war die TG bereits am Samstag nach dem Auswärtsspiel gegen den Mannheimer HC. Yurtseven hatte sein Team über weite Strecken als gleichwertigen Gegner gesehen. Dieser Eindruck und die Enttäuschung waren insbesondere der Schlussphase geschuldet, als die Frankenthaler überraschend noch die Gelegenheit auf ihren Schlägern hatten, zumindest einen Punkt zu holen. Doch die letzte von insgesamt neun Strafecken, die nach der regulären Spielzeit noch ausgeführt wurde, setzte Sven Becker neben das Tor.

Die letzten zehn Minuten waren spannend, weil Christian Trump nach einer Ecke (50.) und Paul Zettler (53.) auf 3:4 verkürzten. Zwei Minuten vor Schluss gaben die Unparteiischen nur Ecke für die TG, anstatt auf Tor oder Siebenmeter nach Foul an Zettler zu entscheiden. „So ist das, wenn man unten drin steht“, meinte Kapitän Timo Schmietenknop. Die letzten 37 Sekunden holte die Turngemeinde ihren Torwart Carsten Peikert für einen weiteren Feldspieler aus dem Kasten. Vergebens.

Nach der ersten Halbzeit hatte es gar nicht danach ausgesehen, als ob für die TG etwas zu holen sei. Der MHC ging früh durch einen Eckentreffer von Patrick Hablawetz in Führung (4.). Marc Beck vergab einen Siebenmeter (13.). Stattdessen legte der MHC durch zwei Tore von Paul Zmyslony (15./17.) nach. Der TG fehlte nach vorne die Dynamik, Kombinationsspiel war Mangelware. Das wurde nach dem Wechsel besser. „Wir haben uns mit unseren Mitteln gut gewehrt“, meinte Schmietenknop. Der Lohn: der 1:3-Anschlusstreffer durch den Kapitän nach einer Strafecke. Doch Zmyslony legte noch einmal vor (41.), verlor dann aber die Souveränität. „Viele Topspieler sind noch keine Topmannschaft“, brachte es MHC-Coach Michael McCann auf den Punkt. „Wir haben dumm gespielt.“

 

So spielten Sie

Mannheimer HC – TG Frankenthal

Mannheimer HC:

Stumpf - Hinrichs, Tino Nguyen Luong, Patrick Hablawetz, Danny Nguyen Luong, Fischer, Woesch, Zmyslony, Harris, Haase, Pehlke

TG Frankenthal:

Peikert - Beck, Damm, Eck, Becker, Cunningham, Lauritz Fuchs, Beringer, Schmietenknop, Zettler, Trump

Tore:

1:0 Hablawetz (4., Strafecke), 2:0, 3:0 Zmyslony (15./17.), 3:1 Schmietenknop (33., Strafecke), 4:1 Zmyslony (41.), 4:2 Trump (50, Strafecke), 4:3 Zettler (53.) - Kurze Ecken:

3/1 - 9/2 - Gelbe Karten:

Zmyslony - Fuchs - Beste Spieler:

Hablawetz, Zmyslony - Zettler - Zuschauer:

250 - Schiedsrichter:

Berneth (Erlangen)/Meissner(Bietigheim).

Nürnberger HTC – TG Frankenthal

Nürnberger HTC:

Steffen König - Benzinger, Haustein, Wolff, Brügel, Bernet, Wesley, Cerulus, Kastner

TG Frankenthal:

Peikert - Beck, Damm, Eck, Becker, Gans, Lauritz Fuchs, Beringer, Schmietenknop, Zettler, Trump

Tore:

1:0 Bernet (6.), 1:1 Trump (22., Strafecke), 2:1 Cerulus (27.), 3:1 Kastner (33.), 3:2 Schmietenknop (35.), 3:3 Gans (37., Strafecke), 4:3 Wesley (37.), 4:4 Fuchs (40.), 5:4 Wesley (57.), 6:4 Wolff (60, Strafecke) - Kurze Ecken:

3/1 - 7/2 - Beste Spieler:

König, Wesley - Team - Zuschauer:

250 - Schiedsrichter:

Lange (Ludwigsburg)/Lubrich (Ludwigshafen).

Rheinpfalz: „Wir haben durchtrainiert“ (06.01.2017)

Die Turngemeinde, hier Sven Becker (rechts) im Spiel gegen den Münchner SC, will sich morgen beim Favoriten in der Südgruppe, dem Mannheimer HC, nicht verstecken. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Erstligist TG Frankenthal trifft am Wochenende auswärts auf den Mannheimer HC und Nürnberger HTC

Von Stefan Tresch

FRANKENTHAL. Für die TG Frankenthal startet morgen, Samstag, die heiße Phase in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga. Nach der Weihnachtspause gastiert die Turngemeinde beim Favoriten der Südgruppe, dem Mannheimer HC (Anpfiff 16 Uhr, Irma-Röchling-Halle). Am Sonntag reisen die Frankenthaler dann zum Nürnberger HTC (Anpfiff 15 Uhr). Das Hinspiel gegen den HTC gewann die TG mit 2:1.

 

Bereits am 21. Januar wird feststehen, ob die TG Frankenthal ihr Ziel, in der Halle erstklassig zu bleiben, verwirklichen konnte. Dann gastiert um 12 Uhr der Mannheimer HC in der Stadtsporthalle am Kanal. Dass die Mannheimer bereits am Mittwoch ihr erstes Spiel 2017 gegen den Stadtrivalen TSV Mannheim ausgetragen haben, sehen MHC-Trainer Michael McCann und auch TG-Trainer Can Yurtseven vor der morgigen Begegnung als Vorteil für die Gastgeber. „Der MHC ist schon im Wettkampfmodus. Dass der Spielplan nicht günstig für uns ist, wissen wir“, sagt Yurtseven. Dass es auch für eine Topmannschaft nicht leicht ist, in den Spielrhythmus zu kommen, zeigt das 5:5 am Mittwoch. Es zeigt ebenso, dass die Mannheimer nicht unverwundbar sind.

Yurtseven will den Fokus des ersten Doppelspieltages der Saison nicht allein auf die Partie in Nürnberg legen: „Das können wir uns in unserer Situation nicht leisten.“ In den bisherigen Spielen gegen Nürnberg (2:1), Münchner SC (3:8) und Ludwigsburg (3:4) hat die Turngemeinde erst eine richtig schlechte Halbzeit hingelegt, und zwar die zweite Hälfte der Partie in München. Zur Pause hatte es noch 3:3 gestanden. „Jetzt müssen eben noch die Ergebnisse stimmen“, meint Yurtseven. Durch die Niederlage im letzten Spiel gegen Ludwigsburg ist der Druck vor der Weihnachtspause aber gewachsen. Fehlen die richtigen Ergebnisse, kann alles auch zur Kopfsache werden.

Um ihr Ziel zu erreichen, hat sich die Mannschaft keine Feiertagspause gegönnt. „Wir haben durchtrainiert“, berichtet der TG-Trainer. Manko sei die fehlende Breite im Kader, aber das sei vor Saisonbeginn bekannt gewesen. Christian Trump ist wieder dabei, ihm fehle allerdings die Wettkampfpraxis, meint Yurtseven. Der Coach setzt darauf, dass der Stürmer den Rhythmus schnell findet. Denn Johannes Gans fehlt zumindest morgen urlaubsbedingt. Ob er Gans am Sonntag in den Kader holt, macht Yurtseven vom Verlauf der Partie gegen den Mannheimer HC abhängig.

Beim Favoriten MHC will sich Yurtseven mit seinem Team nicht verstecken. „Wir werden versuchen, unser Spiel zu machen. Um zu gewinnen, müssen wir die Torchancen nutzen.“ Die TG sei im Gegensatz zu den Mannschaften, die auch im Feld erstklassig spielten wie MHC und Nürnberger HTC, etwas unterlegen. „Wir werden nicht ständig auf so hohem Niveau gefordert“, sagt Yurtseven.

Nürnberg habe eine gute und junge Mannschaft. Alle Spieler hätten die Jugendteams des Clubs durchlaufen. Die TG dagegen müsse einige Akteure integrieren, die noch Zeit bräuchten, um eine optimale Abstimmung in der Mannschaft zu finden. „Das geht nur im Wettkampf“, meint Yurtseven.

Der Trainer will nicht zu sehr auf die Ergebnisse der Konkurrenten schauen. Die TG müsse die Punkte zum Klassenerhalt selbst holen, sagt der Übungsleiter. Dass der derzeitige Tabellenletzte, der TSV Mannheim, am Ende etwas mit dem Abstieg zu tun hat, glaubt er nicht. Derzeit steht Frankenthal mit drei Zählern auf dem vorletzten Platz. Nürnberg (3.) und Ludwigsburg (4.) haben jeweils sechs Punkte. Der Mannheimer HC hat als Tabellenzweiter sieben Punkte auf dem Konto. Alle über der TG stehenden Mannschaften haben bereits ein Spiel mehr ausgetragen.

Yurtseven ruft den TG-Anhang dazu auf, das Team rückhaltlos zu unterstützen, auch wenn es Fehler mache, die seiner Meinung nach passieren werden. „Die Mannschaft kämpft, ackert und beißt für das Saisonziel“, unterstreicht Yurtseven.

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: Mannheimer HC und Nürnberger HTC (06.01.2017)

„Das Spiel am Mittwoch beim TSV Mannheim war eine klasse Vorbereitung auf die TG Frankenthal“, sagt MHC-Coach Michael McCann . Beim TSV ging der Mannheimer Hockeyclub in der Schlussminute erstmals in Führung, musste aber noch den Ausgleich zum 5:5 hinnehmen. „Das war aufgrund unserer schlechten ersten Halbzeit trotzdem in Ordnung“, sagt McCann. Das Spiel gegen die TG sieht er als offen an. „Wir müssen schnell nach vorne spielen und möglichst früh in Führung gehen. Wenn uns das nicht gelingt, kann es schwierig werden.“ Die TG könne an guten Tagen schnell einige Tore vorlegen. „Wir müssen 100 Prozent abrufen. Das ist für uns ein Sechspunktespiel“, so McCann.

HTC-Trainer Norbert Wolff erklärt, dass er den Fokus am Doppelspieltag auf die Partie gegen die TG legen will. „Mit einem Sieg können wir uns nach unten Luft verschaffen.“ Ihm ist es „Wurscht“, wo die Punkte herkommen. „Wir werden auch am Samstag gegen den Münchener SC auf Sieg spielen. Gewinnen wir zweimal, können wir oben mitspielen.“ Wolff will einiges besser machen als beim Hinspiel, das die TG 2:1 gewann. Nach dem Studium der Videoaufzeichnung ist er überzeugt: „Das hätten wir gewinnen müssen.“ Aber TG-Torwart Carsten Peikert habe da einen Sahnetag gehabt. Wolff warnt: „Mit Christian Trump ist die TG stärker.“ |nt

Rheinpfalz: TG II gehen die Antworten aus (21.12.2016)

Die nächste Chance: Speyers Kartsten Halling (links) versucht, TG-Keeper Jan-Hendrik Kettemann auszuspielen. (Foto: Lenz)

Hallenhockey: Oberligist verliert beim HC Speyer 6:7 und bleibt Letzter

Speyer. Das wird knapp: Hallenhockey-Oberligist TG Frankenthal II hat das Kellerduell beim HC Speyer 6:7 (3:3) verloren und überwintert mit einem Zähler auf dem letzten Platz der Oberliga Südwest.

 

Nach anfänglichem Abtasten entwickelte sich eine enge und intensiv geführte Begegnung, die jedoch weitgehend fair blieb. Die erste Chance gehörte den Gästen. Johannes Zurke scheiterte jedoch nach drei Minuten. Einigen weiteren guten Gelegenheiten auf beiden Seiten, darunter ein verschossener Siebenmeter der Gastgeber, folgte das 1:0 der Speyerer durch Karsten Halling (13.). Er ließ dem guten TG-Torhüter Jan-Hendrik Kettemann keine Chance.

Die Gastgeber legten durch Dennis Schulze aus kürzester Distanz zum 2:0 nach. Doch die Gäste fanden wenige Sekunden später die passende Antwort. Erst verkürzten sie durch Nico Betz. Und nach 18 Minuten traf Christian Richter zum 2:2. Luca Frank traf zwei Minuten später gar zur erstmaligen Gästeführung. Gegen Ende des ersten Durchgangs häuften sich die Abspielfehler auf beiden Seiten. Pech für die TG, dass Benjamin Otto nur den Pfosten traf (23.). So gelang Halling das 3:3 (26.).

Nach dem Seitenwechsel legte der HC mit einem Lattentreffer los. Wenig später bugsierte Felix Ventulett die Kugel zur erneuten Speyerer Führung freistehend in die Maschen (36.). Speyer legte wieder nach und erhöhte durch Jonas Tischer auf 5:3. Doch die Turngemeinde kämpfte – und kam erneut zum Ausgleich. Erst verwandelte Otto einen Siebenmeter (42.), dann nutzte Manuel Eck eine Strafecke zum 5:5 (44.).

Doch das hielt nicht lange. Der starke Halling schoss Speyer wieder in Führung (48.). Hendrik Zahn egalisierte zwei Minuten später erneut für die TG. Die Entscheidung fiel in der 56. Minute: Jonas Tischer vollendete eine Kombination zum 7:6 für Speyer. Darauf hatte die TG keine Antwort mehr.

„Wir waren hinten zu offen, nach vorne zu ideenlos, haben viele unnötige Gegentore bekommen“, befand Frankenthals Spielleiter Sebastian Firsching. Aufseiten der Gastgeber war man natürlich zufriedener. „Unsere Leistung war sehr stark“, meinte HC-Trainer Sven Heger: „Wir haben aber zu viele eigene Fehler gemacht, lassen den Ausgleich zu.“ |tiko

Rheinpfalz: TG nutzt Möglichkeiten nicht (19.12.2016)

Hallenhockey: Frankenthaler Bundesligist muss sich auswärts HC Ludwigsburg 3:4 geschlagen geben

Von Christian Treptow

 

Ludwigsburg. Die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal hat das Jahr in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga mit einer Niederlage beendet. Das Team von Trainer Can Yurtseven verlor gestern beim HC Ludwigsburg 3:4 (2:2) und überwintert mit drei Punkten aus dem Saisonstart gegen Nürnberg auf dem fünften Tabellenplatz.

 

Die TG-Fans, die das Spiel im Internet vor dem Live-Ticker verfolgten, gingen durch ein Wechselbad der Gefühle. Denn zuerst erschien ein Tor der Turngemeinde auf dem Bildschirm. Johannes Gans brachte die Gäste nach knapp einer Viertelstunde in Führung. Er verwandelte eine Strafecke zum 1:0 für die Pfälzer. Und die legten ein paar Minuten später nach. Timo Schmietenknop erhöhte in der 22. Minute auf 2:0. „Danach hatten wir genügend Möglichkeiten, das Ergebnis nach oben zu schrauben“, erklärte Yurtseven.

Trotzdem ging es beim Stand von 2:2 in die Halbzeitpause. Zunächst fiel das 1:2 (22.). „Danach hat Ludwigsburg mit den Zuschauern im Rücken noch mal Druck gemacht“, berichtete Can Yurtseven. So fiel in der 30. Minute das 2:2.

„Wir waren kämpferisch und taktisch fast das ganze Spiel über sehr diszipliniert“, befand der TG-Trainer in seiner Analyse. Allerdings habe es seine Mannschaft versäumt, die von ihm im Vorfeld geforderten richtigen Tore zur richtigen Zeit zu schießen. „Defensiv waren wir stark“, erläuterte der Übungsleiter.

Als Beispiel für die letzte Konsequenz seiner Truppe im Abschluss nannte Yurtseven eine Szene, in der der Ball aus kürzester Distanz statt im HC-Tor am Pfosten landete. Hinzu sei gekommen, dass der Gegner gnadenlos effektiv gewesen sei. „Und wir haben aus acht Ecken nur zwei Tore gemacht“, bemängelte er.

Nach der Pause habe sich sein Team aber schnell wieder gefangen, meinte Yurtseven. Die Turngemeinde ging nach dem Seitenwechsel auch erneut in Führung. Hans-Christian Damm traf in der 40. Minute per Strafecke. Auch danach habe die TG Chancen zum 4:2 gehabt, sagte Can Yurtseven. Unter anderem sei seine Mannschaft nach einer Gelben Karte gegen Ludwigsburg fünf Minuten lang in Überzahl gewesen, habe es aber nicht verstanden, daraus etwas zu machen. Stattdessen habe Ludwigsburg von einfachen Fehlern der Turngemeinde profitiert und das Spiel noch gedreht. So gelang dem HC der Siegtreffer in Unterzahl. „Unglaublich, wie einfach wie wir uns um den Lohn bringen“, haderte Yurtseven.

Sein Saisondebüt in der Halle hat gestern TG-Stürmer Christian Trump gegeben. „Für das erste Spiel war es okay. Aber er braucht natürlich noch ein paar Trainingseinheiten, bis er bei 100 Prozent ist“, meinte Can Yurtseven nach der Begegnung.

Nach drei Spielen liegt die TG mit drei Zählern auf Rang fünf in der sechs Teams umfassenden Süd-Gruppe der Ersten Hallenhockey-Bundesliga. Das punktlose Schlusslicht TSV Mannheim hat aber erst zwei Partien absolviert. Am 7. Januar 2017 geht es für die TG weiter mit einem Auswärtsspiel gegen den Mannheimer HC.

„Wir werden bis dahin weiter hart arbeiten“, verspricht Yurtseven. Er habe bei seiner Mannschaft eine stetige Steigerung in den bisherigen drei Partien gesehen. Nur schlage sich die gute Leistung nicht in Ergebnissen nieder. Gegen den HC habe sein Team einen aufopferungsvollen Kampf gezeigt. Yurtseven: „Wenn die Tore für uns fallen, gewinnen wir hier.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Peikert, Scharfenberger - Beck, Henry Zettler, Damm, Gans, Beringer, Becker, Schmietenknop, Cunningham, Paul Zettler, Trump

Tore:

0:1 Gans (14., Strafecke), 0:2 Schmietenknop (22.), 1:2 Huber (28.), 2:2 Hanel (30.), 2:3 Damm (40., Strafecke), 3:3 Huber (51., Strafecke), 4:3 Raphael Schmidt (56.) - Kurze Ecken:

3/1 - 8/2 - Gelbe Karte:

Koffler - Zuschauer:

500.

 

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 4 31 : 15 9  
2.   Mannheimer HC 3 19 : 13 6  
3.   Nürnberger HTC 4 18 : 18 6  
4.   HC Ludwigsburg 4 17 : 27 6  
5.   TG Frankenthal 3 8 : 15 3  
6.   TSV Mannheim 2 9 : 14 0  

Rheinpfalz: „Kühlen Kopf bewahren“ (17.12.2016)

Ruhepol im TG-Tor: Carsten Peikert, hier im Spiel gegen den Nürnberger HTC. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Erstligist TG Frankenthal am Sonntag zu Gast beim Aufsteiger HC Ludwigsburg

Von Christian Treptow

Frankenthal. Mit einem Spiel beim HC Ludwigsburg beenden die ersten Herren der TG Frankenthal am Sonntag, 14 Uhr, das Jahr in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga. TG-Trainer Can Yurtseven ist mit der Leistung seiner Mannschaft im Training unter der Woche zufrieden. Stürmer Christian Trump sei wieder eine Option.

 

Nach dem 3:10 gegen den Münchner SC war bei der TG erst mal Wunden lecken angesagt. Natürlich habe das München-Spiel noch etwas in den Klamotten gesteckt, meint TG-Coach Can Yurtseven. Er berichtet aber auch von einer guten, sehr intensiven und sehr engagierten Trainingswoche. „Das Team hat eine hohe Bereitschaft gezeigt. Die Mannschaft hat verstanden, um was es geht.“

Und das sei auch wichtig. Denn in Ludwigsburg erwarte seine Truppe wieder ein reines Kampfspiel. „Ludwigsburg ist ein starker Aufsteiger, vor allem zu Hause.“ Diese Heimstärke sei im Aufstiegsjahr zu sehen gewesen. Auch den Mannheimer HC habe die Truppe zum Saisonstart verdient geschlagen. Dazu komme die besondere Atmosphäre. Yurtseven rechnet mit bis zu 1000 Zuschauern, die sehr dicht am Spielfeldrand säßen. „Da müssen wir kühlen Kopf bewahren“, fordert Yurtseven. Und: „Wir müssen die richtigen Tore zur richtigen Zeit schießen.“ Wenn seine Spieler das alles umsetzten, sehe er eine gute Chance, etwas Zählbares mitzunehmen.

Die richtigen Tore zur richtigen Zeit – das sei der Knackpunkt im Spiel gegen den Münchner SC gewesen. „Bis zur 40. Minute waren wir etwa gleichwertig. Dann machen wir vorne das Tor nicht und der MSC trifft zum richtigen Zeitpunkt“, erinnert sich Yurtseven.

Eines dieser viel zitierten Sechs-Punkte-Spiele sei die Partie im „Ländle“ noch nicht. Aber schon ein bisschen weisend, in welche Richtung sich die TG dann zu orientieren hat. Der TG-Trainer sieht sein Team sich eher nach oben orientierend.

Die Niederlage des Mannheimer HC blende man aus. Der MHC sei auch mit dem Nachteil einer sehr kurzen Vorbereitung in das Spiel gegangen.

Mittrainiert hat die Woche auch Timo Schmietenknop. „Es ist vorbildlich, wie er sich reinhängt“, sagt Can Yurtseven. Schmietenknop hatte im Spiel gegen den Münchner SC kurz vor der Halbzeitpause einen Schlag auf die Nase bekommen und einen Cut davongetragen. In der Pause wurde er dann mit drei Stichen genäht und kam auch wieder ins Spiel zurück. Da lagen die Gäste aus München aber bereits 6:3 vorne.

Ganz wichtig sei für seine junge Mannschaft auch, einen erfahrenen Torwart wie Carsten Peikert zwischen den Pfosten zu wissen, sagt Yurtseven. Auch auf den Keeper wird es am Sonntag ankommen. „Der Torwart hat sowieso eine besondere Stellung in der Halle. Carsten wird seine Rolle wieder übernehmen“, ist der TG-Coach überzeugt.

Noch nicht richtig in Fahrt gekommen ist der Angriff der Turngemeinde. Die Bilanz: fünf Tore aus zwei Spielen. Sorgen macht das Can Yurtseven allerdings nicht. „Wir haben uns viele Chancen herausgespielt. Das Quäntchen Glück fehlt uns noch. Mit Aufbau und Spielkontrolle bin ich bislang zufrieden“, sagt er. „Wenn wir uns keine Möglichkeiten herausspielen würden, wäre das bedenklich.“

Helfen könnte eventuell Christian Trump. Der Stürmer habe die Woche über trainiert und sei nach seiner Verletzung wieder eine Option. Den endgültigen Kader habe er aber noch nicht festgelegt, sagt Can Yurtseven.

Fragezeichen stehen noch hinter Verteidiger Marc Beck, der gegen München einen Schlag auf den Knöchel bekommen hat, Lauritz Fuchs und Alexander Cunningham. Die beiden Neuzugänge Till Rostalski (verletzt) und Max Hubert (Uni) sind nicht mit von der Partie.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: HC Ludwigsburg (17.12.2016)

„Die Leistung in Nürnberg hat nicht gepasst“, sagt Ludwigsburgs Trainer Daniel Weißer kritisch. 3:8 verlor seine Truppe da. Und das nach einem sensationellen 7:6-Auftakterfolg gegen den als Gruppenfavoriten gehandelten Mannheimer HC. Da die TG und der HCL sich als Tabellennachbarn begegnen, werde die Partie „super wichtig für beide“.

Dass sein Team allgemein als „kein normaler Aufsteiger“ respektiert wird, sei schön. „Aber das bringt uns auch nur was, wenn wir gewinnen.“ Und nach dem Sieg gegen den Mannheimer HC seien alle gewarnt vor seiner Truppe. Die TG schätzt er als „super interessante Mannschaft“ ein.

Hinter Torwart Tobias Weißer und Michael Josek stehe noch jeweils ein Fragezeichen. Beide plagten sich mit Magen-Darm-Grippe. |tc

Rheinpfalz: Erster Sieg für TG-II-Damen (14.12.2016)

Die zweite Damenmannschaft der TG Frankenthal hat in der Zweiten Regionalliga Süd den ersten Saisonsieg eingefahren. Das Team von Trainer Nico Hahl bezwang in eigener Halle den Kreuznacher HC 7:5 (5:2). „Endlich haben wir mal die Tore gemacht“, meinte ein zufriedener TG-Coach. Am Ende habe sich seine Mannschaft ein paar Unachtsamkeiten geleistet. Die Tore für die Gastgeber schossen Maike Wüsthoff (3), Nina Stramitzel (2), Elke Hahl und Alisia Hochstetter. Durch den Sieg schob sich die TG II in der Westgruppe mit sechs Teams auf Rang vier.

 

Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 4 19 : 4 12  
2.   HTC Neunkirchen 4 12 : 11 6  
3.   TV Alzey 4 12 : 10 5  
4.   TG Frankenthal 2 4 12 : 11 5  
5.   Kreuznacher HC 4 13 : 19 4  
6.   TEC Darmstadt 4 5 : 18 1

Rheinpfalz:„Haben den Faden verloren“ (12.12.2016)

Unsanfte Landung: TG-Stürmer Alexander Cunningham wird von Münchens Torwart Frederik Gürtler und Verteitiger Lars Löhle gestoppt. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Erstligist TG Frankenthal muss sich dem Münchner SC nach guter erster Halbzeit 3:10 geschlagen geben

Von Christian Treptow

Frankenthal. Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal hat gestern die erste Niederlage der Saison kassiert. Vor eigenem Publikum musste sich die TG 3:10 (3:3) dem Münchner SC beugen. Knackpunkt der Partie war die Phase kurz nach der Halbzeitpause, als die Gastgeber auf den verletzten Timo Schmietenknop verzichten mussten.

 

Es gibt im Sport diese Schlüsselmomente. Von da an läuft ein Spiel komplett anders. Bei einem Team geht auf einmal alles, das andere ist völlig neben der Spur. In der Sporthalle Am Kanal war dieser Schlüsselmoment gestern in der 28. Minute gekommen. Da bekam Führungsspieler Timo Schmietenknop bei einem Zweikampf einen Schlag auf die Nase. Die Nummer 17 der Turngemeinde musste erst mal in die Kabine. „Die Wunde ist mit drei Stichen genäht worden“, berichtete Schmietenknop nach Abpfiff. Er kam auch in der 38. Minute wieder aufs Spielfeld.

Das Problem: Bis dahin hatten die Gäste aus München aus einem 3:3-Halbzeitstand eine 6:3-Führung gemacht. Beim MSC lief’s auf einmal wie am Schnürchen. Bei der Turngemeinde war die zweite Halbzeit dagegen komplett zum Vergessen. „Das sind dann die Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen“, befand Münchens guter Kapitän Felix Greffenius, der das 0:1 per Siebenmeter besorgt hatte (4.). Der Verteidiger lobte die konsequenten Stürmer. „Und mit der Zeit haben wir immer mehr Sicherheit bekommen.“

Die hatte Frankenthal vor der Pause. Die Gastgeber nahmen den Kampf an, zeigten die von Trainer Can Yurtseven vor der Partie geforderte Leidenschaft. In Führung gingen trotzdem die Gäste. Die TG steckte den Rückstand gut weg – Hans-Christian Damm verwandelte eine Strafecke zum 1:1 (5.). Auch das 1:2 durch Korbinian Grießl (16.) warf die TG nicht aus der Bahn. Paul Zettler (19.) und Alexander Cunningham (24.), die beide ansonsten bei der MSC-Verteidigung gut aufgehoben waren, brachten die Gastgeber sogar 3:2 in Führung. Sebastian Kirschbaum gelang vor der Pause jedoch noch das 3:3.

„Nach dem 3:6 war der MSC einfach zu gut. Für mich sind die Münchner ohnehin ein Topfavorit in der Gruppe“, meinte Timo Schmietenknop mit dickem Pflaster auf der Nase. Den Münchnern, die am Samstag noch 3:4 beim Mannheimer HC verloren hatten, merkte man die Doppelbelastung des Wochenendes nicht an. „Da kommen dann noch Adrenalin und Euphorie dazu, da vergisst man die schweren Beine“, meinte Greffenius.

Münchens Coach Stefan Kermas sah einen weiteren Vorteil für sein Team darin, dass er konsequent komplette Fünfer-Blöcke habe austauschen können. Sein Team sei in der Breite etwas besser aufgestellt gewesen. „Und in der zweiten Halbzeit haben wir dann viel richtig gemacht.“

„Nach den drei schnellen Gegentoren haben wir den Faden verloren“, meinte TG-Spieler Sven Becker. Er kam sechs Minuten vor Schluss als sechster Feldspieler für Torwart Carsten Peikert. Da stand’s aber schon 3:9. Die Gastgeber bemühten sich zwar um Ergebniskosmetik, Schmietenknop und Lauritz Fuchs hatten aber kein Schussglück mehr.

TG-Coach Can Yurtseven missfiel etwas der „jugendliche Leichtsinn“, mit dem sein Team während der Behandlung von Timo Schmietenknop zu Werke gegangen sei. „Auch ohne Timo darf es uns nicht passieren, dass wir so die Linie verlieren.“ Viel Zeit zum Lamentieren bleibt allerdings nicht. Bereits am kommenden Sonntag muss die Turngemeinde beim starken Aufsteiger HC Ludwigsburg antreten.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Peikert, Kettemann - Beck, Damm, Gans, Becker, Paul Zettler, Cunningham, Beringer, Eck, Lauritz Fuchs, Schmietenknop

Münchner SC:

Gürtler - Greffenius, Löhle, Duda, Grießl, Hummel, Humpfer, Inderthal, Kirschbaum, Rostek, Rünzi, Stephan

Tore:

0:1 Greffenius (4., Siebenmeter), 1:1 Damm (5., Kurze Ecke), 1:2 Grießl (16.), 2:2 Paul Zettler (19.), 3:2 Cunningham (24.), 3:3 Kirschbaum (27.), 3:4 Kirschbaum (36.), 3:5 Inderthal (38.), 3:6 Humpfer (38.), 3:7 Inderthal (40., Kurze Ecke), 3:8 Kirschbaum (44., Kurze Ecke), 3:9 Humpfer (49.), 3:10 Inderthal (Kurze Ecke) - Strafecken:

5/1 - 7/3 - Beste Spieler:

Becker, Damm - Greffenius, Inderthal, Hummel - Zuschauer:

380 - Schiedsrichter:

Lange (Stuttgart)/Lubrich (Ludwigshafen).

 

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 3 21 : 12 6  
2.   Nürnberger HTC 3 15 : 9 6  
3.   Mannheimer HC 2 10 : 10 3  
4.   HC Ludwigsburg 2 10 : 14 3  
5.   TG Frankenthal 2 5 : 11 3  
6.   TSV Mannheim 2 9 : 14 0  

Rheinpfalz: Kim Lauer erlöst TG-Damen (12.12.2016)

Traf gestern zweimal: Kim Lauer (weißes Trikot). (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Frankenthal fährt mit 4:3 gegen Schott Mainz ersten Erfolg in der Regionalligasaison ein – Siegtor fällt erst kurz vor Schluss

Von Christian Treptow

Frankenthal. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal hat das Tabellenende verlassen. Die TG bezwang gestern in eigener Halle den TSV Schott Mainz 4:3 (1:2) und übergab die rote Laterne damit an das Team aus der Landeshauptstadt.

 

Am Ende fielen sich die TG-Spielerinnen erleichtert in die Arme und jubelten, weil sie nach der Pause das getan hatten, woran sie laut Trainer Nico Hahl in den vorangegangenen Spielen gescheitert sind. Sie haben sich belohnt für den Aufwand, den sie betrieben haben.

Der Felsbrocken, der ihr von der Seele gefallen ist, sei riesig gewesen, meinte eine sichtbar glückliche TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer nach der Schlusssirene. Zuvor war die Spielerin mit der Nummer vier auf dem Rücken 60 Minuten lang mit gutem Beispiel vorangegangen, hatte geackert, den Laden hinten dicht gemacht und auch für den Spielaufbau gesorgt.

Dabei begann es ungünstig für die TG. Mainz ging durch Anna Bankowski per Strafecke in Führung (19.). Die Turngemeinde brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen. Der TSV hatte zunächst die besseren Chancen. Die Gastgeber fanden nach dem Rückstand besser ihren Rhythmus. Zum Ausgleich musste aber auch hier eine Strafecke herhalten. Lisa Stiefenhöfer verwandelte (24.). Kurz vor der Pause teilten die Gäste einen weiteren Nackenschlag aus – das 1:2 durch Luisa Poths (28.).

Doch weder das noch das spätere 2:3, wieder durch Poths (48.), brachten die TG aus der Spur. Die Gastgeber kamen deutlich engagierter aus der Kabine, schnürten den TSV in dessen Hälfte ein. „Der absolute Wille, das Spiel zu gewinnen, war da“, befand TG-Trainer Nico Hahl, der in der Kabine offenbar die richtigen Worte in der richtigen Tonlage gefunden hatte. Kim Lauer gelang früh das 2:2 (31.). Sophia Magura sorgte per Strafecke für das 3:3 (50.).

Der Siegtreffer war Kim Lauer vorbehalten, die sich im Kreis durchsetzte und mit einem Rückhandschlenzer Jubel bei der TG auslöste (59.). „Das hab’ ich Kim eigentlich verboten“, meinte Nico Hahl grinsend. Er wird seiner Stürmerin wohl verzeihen.

Die erste Führung der TG in diesem Spiel hielt die paar Sekunden bis zum Ende. Mit etwas Glück auch, denn 15 Sekunden vor der Schlusssirene traf Aline Bessling noch den Pfosten. Da hätte die gute Eva Morgenthaler im TG-Tor keine Chance gehabt.

„Das war das Glück, das uns in den letzten Spielen immer gefehlt hat“, meinte Lisa Stiefenhöfer. Den Sieg habe sich das Team hart erarbeitet. „Wir waren immer hinten gelegen. Aber wir haben nicht aufgegeben.“

Ob der Sieg jetzt der Blockadelöser im Kopf der Spielerinnen war? Nico Hahl hofft’s jedenfalls. Am Samstag muss er mit seiner Truppe beim SC Frankfurt 1880 ran.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Morgenthaler - Stiefenhöfer, Peikert, Hoffmann, Haltenberger, Stang, Delarber, Hahl, Kim Lauer, Magura

TSV Schott Mainz:

Nagel - Bannwart, Bessling, Bohrer, Bankowski, Häfner, Kempter, Neumann-Kleinpaul, Poths, Steinfeld

Tore:

0:1 Bankowski (19., Kurze Ecke), 1:1 Stiefenhöfer (24., Kurze Ecke), 1:2 Poths (28.), 2:2 Kim Lauer (31.), 2:3 Poths (48.), 3:3 Magura (50., Kurze Ecke), 4:3 Kim Lauer (59.) - Strafecken:

7/2 - 2/1 - Grüne Karten:

Hohl, Delarber - Beste Spieler:

Stiefenhöfer, Kim Lauer, Morgenthaler - Poths, Bessling - Zuschauer:

70 - Schiedsrichter:

Krüger (Alzey)/Vossebein (Neunkirchen).

 

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 4 24 : 11 10  
2.   TuS Obermenzing 4 15 : 7 10  
3.   1. Hanauer THC 4 15 : 12 7  
4.   SC Frankfurt 1880 4 5 : 13 3  
5.   TG Frankenthal 4 9 : 20 3  
6.   TSV Schott Mainz 4 9 : 14 1  

Rheinpfalz: Mit Leidenschaft und Herz (10.12.2016)

Viele enge Zweikämpfe wie hier Johannes Gans (links) gegen Dario Benke (Nürnberg) erwartet TG-Coach Yurtseven auch gegen den MSC.

Hallenhockey: Erstligist TG Frankenthal empfängt morgen den Münchner SC – Hans-Christian Damm wieder fit

Von Christian Treptow

Frankenthal. Der Auftakt in die Hallenrunde ist mit dem 2:1-Sieg gegen Nürnberg geglückt. Am Sonntag, 12 Uhr, hat Erstligist TG Frankenthal in eigener Halle die Möglichkeit nachzulegen. Gegner ist der Münchner SC.

 

Der Sieg gegen die Franken sei abgehakt, betont TG-Coach Can Yurtseven. Man dürfe das Spiel auch nicht überbewerten. „Klar, wir haben jetzt drei Punkte. Aber mit nur drei Punkten hat noch niemand den Klassenverbleib geschafft.“ Und wenn man auf die anderen Ergebnisse in der Gruppe schaue, sei der Erfolg gegen Nürnberg auch Pflicht gewesen.

Das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt mit dem zukünftigen Bundestrainer Stefan Kermas an der Seitenlinie kommt mit der Empfehlung eines 8:5-Auftaktsiegs gegen den TSV Mannheim in die Pfalz. Und der hat auch bei Can Yurtseven Eindruck hinterlassen. Er hat auf dem Video nach eigener Aussage eine klare Dominanz des MSC ausgemacht. „München ist wohl zurzeit die beste Mannschaft der Liga. Das ist ein richtig starker Gegner, der uns fordert. Das wird ein Kampfspiel. Wer mehr Leidenschaft und Herz hat, gewinnt.“

Sein Team dürfe daher nicht dieselben Fehler machen wie der TSV Mannheim. „Wir wollen unseren Plan umsetzen. Wenn uns das gelingt, wird es ein offenes Spiel“, meint Can Yurtseven. Beim Münchner SC sei vor allem die Verteidigung mit den Routiniers Lars Löhle, Nikolai Duda und Felix Greffenius zu beachten.

Bei der TG stellt sich der Kader fast von selbst auf. Stürmer Christian Trump war diese Woche krank und hat nicht trainiert. Er muss auf seinen ersten Einsatz in der Halle wohl weiter warten. Henry Zettler fällt voraussichtlich mit Grippe aus. Auch hinter Sven Beringer steht grippebedingt noch ein Fragezeichen. Verteidiger Till Rostalski fällt mit einer Zerrung aus. Der zweite Neue, Max Hubert, konnte aufgrund seines Studiums nicht trainieren und steht nicht im Team. In den Kader rückt dafür Manuel Eck, kündigt Can Yurtseven an. Und auch Verteidiger Hans-Christian Damm, der vergangene Woche fehlte, sei wieder einsatzbereit.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Münchner SC (10.12.2016)

„Das wirkte schon relativ klar“, urteilt MSC-Trainer Stefan Kermas über das Spiel seiner Truppe beim 8:5-Sieg gegen den TSV Mannheim. Wichtig sei gewesen, dass sein Team zur richtigen Zeit die Tore geschossen habe. Der MSC hat am Wochenende zwei Spiele, muss heute noch beim Mannheimer HC ran, bevor es morgen gegen die TG geht. „Da hat Frankenthal wohl die frischeren Beine, aber das stört uns nicht. Wir werden aber mit einem Spieler mehr anreisen, um Alternativen zu haben“, sagt Kermas, der nach der Hallenrunde das Amt des Bundestrainers übernimmt.

Natürlich hat er registriert, dass die TG auch mit einem Sieg in die Runde gestartet ist. Bei der Vorbereitung will er aber gar nicht so viel auf den Gegner schauen. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich mehr lohnt, sich auf die eigenen Prozesse zu konzentrieren.“ Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. „Ich werde die Qual der Wahl haben.“ |tc

Rheinpfalz: Knoten soll bei TG platzen (10.12.2016)

Die ersten Damen der TG Frankenthal treffen morgen, Sonntag, 14.30 Uhr, in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd in der Halle Am Kanal auf den TSV Schott Mainz. Beide Teams hatten einen schlechten Saisonstart. Die Gäste haben in drei Partien erst einen Zähler gesammelt, die Frankenthalerinnen stehen noch mit leeren Händen da. Größtes Manko bei der 1:6-Niederlage der TG vor einer Woche gegen den TuS Obermenzing war die Chancenauswertung. „Wenn es gelungen wäre, unsere frühe Führung auszubauen, wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen. Wir waren kein Kanonenfutter“, betont TG-Trainer Nico Hahl. Er hofft, dass der Knoten morgen platzt. „Wir benötigen dringend Zählbares.“ Katharina Koppel (Rücken) fällt aus, für sie rückt Katharina Haltenberger nach.

Mit dem knappen 1:2 gegen Jockgrim verpasste der VfR Frankenthal zuletzt zum wiederholten Male einen Punktgewinn auf heimischem Boden. Morgen gibt es um 14.30 Uhr im Nachholspiel gegen den 1. FC 08 Haßloch die letzte Gelegenheit vor der Winterpause, sich gegen diesen Trend zu stemmen. Stammkeeper David Czerwinski muss wohl am Knie operiert werden und fällt voraussichtlich einige Monate aus, informiert VfR-Vorsitzender Salvatore Mauro. „Wir hoffen dass Thomas Wagner einspringen kann.“ Auch Caner Ünlü (Knöchelverletzung) fällt wohl mehrere Monate lang aus. Hakan Yaman hat seine Rotsperre abgesessen. Viel Optimismus verbleibt allerdings nicht. „Die Trainingsbeteiligung reicht nicht, um in der Liga mitzuhalten.“ RHEINPFALZ-Tipp: 1:3

Mit 44 Siegen beim Internationalen Nikolaus-Schwimmen des SSC Landau haben die Athleten des Frankenthaler Schwimmvereins die Wettkampfsaison 2016 abgeschlossen. Einmal mehr war Rico Sauer mit fünf Siegen der erfolgreichste Frankenthaler. Viermal siegten Leonie Spandöck, Maike Böttcher, Jan Köhler, Kai Weitzel und Michael Koch, dreimal Alicia Saak, Fritz Vogel und Christian Koch, zweimal Alicia Sauer und Sascha Hudjakov, je einmal Rabea Strack, Aileen Ketisch, Mariella Saak, Zoe Spandöck, Cornell Göbner und Olivia Huber

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Rheinpfalz: Schmietenknop führt Hockeyabteilung (08.12.2016)

Kapitän der ersten Herrenmannschaft löst Nico Hahl ab – Sabine Merz und Claudia Vossmann als Stellvertreter gewählt

Von Christian Treptow

Timo Schmietenknop ist neuer Leiter der Hockey-Abteilung bei der TG Frankenthal. Der 27-jährige Aktive der ersten Herrenmannschaft folgt auf Nico Hahl, der nach den Querelen in diesem Jahr (Trainerentlassung, Bau des Kunstrasenplatzes) nach eigener Aussage den Weg frei für neues Personal machen wollte.

 

Am Ende schlug Timo Schmietenknop sich bei der Mitgliederversammlung der Hockeyabteilung selbst vor für das Amt des Abteilungsleiters. Der Kapitän der ersten Herrenmannschaft nannte als Motive für sein Engagement, dass zwar viel Unmut im Verein herrsche, aber auch viel Positives da sei. Er habe ein großes Interesse am Verein registriert. „Die Entscheidung ist in den letzten Wochen gereift. Wir haben viel kritisiert, da wollten wir jetzt auch Taten sprechen lassen“, betont Schmietenknop im RHEINPFALZ-Gespräch.

Es sei Bereitschaft für großes Engagement da, um Dinge zu gestalten. „Es ist Aufbruchstimmung da“, meinte er. Das Ziel sei, langfristig erfolgreich zu sein. Schaffen will er das vor allem mit einer besseren Kommunikation und mehr Transparenz innerhalb des Vereins. Defizite im Jugendbereich habe er ausgemacht. Auch die Sponsorenarbeit laufe „nicht vernünftig“ ab, meinte der Betriebswirt, der mit sehr großer Mehrheit gewählt wurde. Das Abstimmungsergebnis interpretiert er auch dahingehend, „dass wir nicht zu unrecht kritisiert haben“.

Zu dem Team, dass das von Schmietenknop ausgegebene Ziel für die TG, „wieder Spitze in Rheinland-Pfalz“ zu sein, verwirklichen soll, gehört Sabine Merz als Zweite Vorsitzende. Sie hatte zuvor ebenfalls ihren bisherigen Posten im Vorstand der Hockeyabteilung als Dritte Vorsitzende ebenso aufgegeben wie Frank Lindenberg (bislang Zweiter Vorsitzender). Merz wurde mit ebenso überwältigender Mehrheit gewählt wie die neue Dritte im neuen Vorstandstrio, Claudia Vossmann.

Ein Team aufzustellen, sei kein Problem gewesen, berichtet Timo Schmietenknop. „Das ist sogar relativ einfach gewesen. Viele haben ihre Hilfe angeboten.“ Um die Kasse kümmern sich künftig Ulrike Schmietenknop, die Mutter des neuen Abteilungsleiters, und Gaby Beck, Mutter von TG-Verteidiger Marc Beck.

Für das Team um den neuen Abteilungsleiter gehe es jetzt darum, ein Konzept zu erarbeiten, wie die Abteilung wieder auf gesunde Füße – vor allem finanziell, aber auch sportlich – gestellt werden kann. „Auch über den Jugendbereich haben wir uns schon viele Gedanken gemacht“, erzählt Timo Schmietenknop. Die Herrenmannschaft wisse er dabei ebenso hinter sich wie das Damenteam.

Nicht ganz so rosig sieht es bei den Finanzen aus. Zum einen hätten sich Sponsoren zurückgezogen oder ihr Engagement reduziert, zum anderen stünde noch die Nachzahlung an die Rentenkasse für den ehemaligen Trainer Fabian Rozwadowski in Höhe von knapp 60.000 Euro aus, informierte Kassierer Jens-Peter Jensen. Diese Nachzahlung wolle man über die kommenden drei Jahren strecken. Entlastet wurde der Vorstand nicht, da kein Kassenprüfer da war. Das soll aber in der nächsten Mitgliederversammlung der Hockeyabteilung nachgeholt werden.

In seinem Jahresbericht dankte Nico Hahl „allen, die im Sommer die Kuh vom Eis geholt haben“. Damit spielte er auf den Streit um den neuen Kunstrasenplatz an. Die ersten Herren waren mit dem Architekten, den der Verein als Projektleiter gewählt hatte, nicht einverstanden, wollte einen Ingenieur, der sich mit dem Bau von Hockey-Plätzen auskennt. Die Sanierung des Jahnplatzes begann mit Verspätung. Mittlerweile liegt der neue Kunstrasen. Der Verein und die Abteilung stünden vor großen Herausforderungen, betonte Hahl. „Und ich bin sicher, wir schaffen das.“

Rheinpfalz: TG II verliert auch Derby (07.12.2016)

Auch nach dem vierten Spiel in der Hallenhockey-Oberliga warten die Herren der TG Frankenthal II weiter auf einen Sieg. Im Derby gegen den Dürkheimer HC III gab es am Samstag eine 2:9 (0:4)-Schlappe. „Die Dürkheimer hatten richtig Lust“, berichtet Team-Sprecher Sebastian Firsching. Mit Christian Mayerhöfer und Uwe Kraus liefen auch wieder zwei ehemalige Spitzenspieler des DHC auf. Allerdings habe die TG II ein schlechtes Spiel abgeliefert, räumte Firsching ein. „20 Minuten konnten wir ein 0:0 halten. Dann haben wir die Partie in vier Minuten aus der Hand gegeben.“ Kleinste Fehler seien gnadenlos bestraft worden. Die TG-Tore erzielten Hendrik Zahn und Manuel Eck. Die TG II ist mit einem Zähler auf der Habenseite jetzt auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Am Sonntag, 11 Uhr, nimmt die TG II beim Vorletzten TSG Kaiserslautern II einen neuen Anlauf, den ersten Saisonsieg einzufahren.

Beim zweiten Ranking der Footvolley-Saison in Stuttgart sind Jakob Domke/Mitch Weber sowie Roman Uhr/Dennis Weber vom CSV Frankenthal Vierte geworden. Zwar lagen die beiden Duos am Ende auf Rang fünf, die Zweitplatzierten aus der Schweiz werden aber für die nationale Rangliste aus der Wertung genommen. Bei dem Turnier, bei dem Ex-Fußballnationalspieler Cacau mit seinem Partner Dritter wurde, schlugen sich auch die anderen Frankenthaler Teilnehmer achtbar. Arthur Herdt und Oliver Dämgen wurden Siebte, Tobias Platt mit seinem Partner aus Stuttgart Elfter. Bei den Frauen wurde Anni Klassen vom CSV Frankenthal bei ihrer Premiere Fünfte. Das nächste Ranking findet am 28. Januar 2017 in München statt.

In der Handball-Pfalzliga hat die männliche A-Jugend der JSG Eppstein-Maxdorf-Grethen eine weitere Heimniederlage kassiert. Gegen die HSG Landau/Land verlor das Team 27:31 (9:18). Die Gastgeber begannen zu verkrampft gegen die bis dahin ebenfalls noch punktlosen Südpfälzer. Die daraus resultierenden technischen Fehler führten zu einem Neun-Tore-Rückstand für die JSG Maxdorf-Eppstein-Grethen zur Pause. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der JSG besser. Sie versuchte auch, die Partie noch zu drehen. Das gelang am Ende nicht ganz. Immerhin konnte sie das Ergebnis noch etwas erträglicher gestalten. Der Sieg ging aber an die Gäste. Somit ist die JSG als einziges Team der Liga ohne Zähler und Tabellenletzter.

 

|nt

 

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Neunkirchen 4 32 : 16 12  
2.   TFC Ludwigshafen I 4 37 : 22 9  
3.   HC Speyer I 3 15 : 23 4  
4.   Dürkheimer HC III 3 18 : 17 3  
5.   TSG Kaiserslautern I 4 21 : 31 3  
6.   TG Frankenthal II 4 17 : 31 1  

Rheinpfalz: TG-II-Damen verspielen 2:0-Vorsprung (06.12.2016)

DARMSTADT. Mit einem Punkt sind die Damen II der TG Frankenthal in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga vom Gastspiel beim Tabellenletzten TEC Darmstadt zurückgekehrt. Nach einer 2:0-Pausenführung für die Gäste hieß es am Ende 2:2. TG-Trainer Nico Hahl war zwar aufgrund des Spielverlaufs nicht ganz zufrieden, trotzdem fand er das Auftreten seines Teams in Ordnung. Gerade im ersten Durchgang habe die TG einen guten Spielaufbau gezeigt. Beide Treffer erzielte Elke Hahl. „In der zweiten Halbzeit hat uns Darmstadt dauerhaft unter Druck gesetzt und den Ausgleich erzwungen. Trotzdem hatten wir die Chance, weitere Tore zu erzielen. Das verhinderte jedoch die sehr gute Torhüterin der Gastgeberinnen“, sagte Nico Hahl. Die TG II steht nun mit zwei Punkten einen Zähler vor dem Tabellenletzten Darmstadt.

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Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 3 14 : 2 9  
2.   TV Alzey 3 10 : 5 5  
3.   Kreuznacher HC 3 8 : 12 4  
4.   HTC Neunkirchen 3 5 : 11 3  
5.   TG Frankenthal 2 3 5 : 6 2  
6.   TEC Darmstadt 3 5 : 11 1  

Rheinpfalz: „Erstes Heimspiel, erster Sieg – Bombe“ (05.12.2016)

Alexander Cunningham scheiterte in der Anfangsphase am guten Nürnberger Keeper Steffen König. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Große Erleichterung bei der TG Frankenthal nach dem 2:1 gegen den Nürnberger HTC zum Erstligaauftakt

Von Christian Treptow

und Frank Geller

Frankenthal. Mit einem wichtigen 2:1 (1:0)-Sieg gegen den Nürnberger HTC ist die TG Frankenthal in die Saison in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga gestartet. Wichtig war der Erfolg, weil es endlich wieder ein Heimsieg war, nachdem dies vergangene Runde nicht geklappt hat. Und es waren die ersten drei Zähler bei der Mission Klassenverbleib.

 

Die Erleichterung war Spielern, Trainer und Zuschauern anzumerken: Endlich wieder ein Heimsieg, haben sie wohl gedacht. Den hatte sich die TG zuvor mit einer über 60 Minuten guten Leistung in der Defensive erarbeitet. Und auch wenn Nürnbergs Trainer Norbert Wolff sein Team als das bessere gesehen hatte, so waren es doch die Gastgeber, die das Spiel über weite Strecken kontrollierten.

Die Franken hatten zwar oft den Ball, gefährlich vor das TG-Tor kamen sie zunächst nicht. Stattdessen hatte Frankenthal durch Alexander Cunningham und Sven Becker (beide 3.) früh die Möglichkeit, das beruhigende erste Heimtor der Saison zu schießen. Das gelang nach gut einer Viertelstunde Timo Schmietenknop, der sich den Ball auf der linken Seite erkämpfte und dann den guten Steffen König im NHTC-Tor überwand. Auf der anderen Seite war der ebenfalls ausgezeichnet aufgelegte TG-Keeper Carsten Peikert bei zwei Strafecken der Franken auf dem Posten.

Aus dem Spiel heraus ließ die Turngemeinde vor dem eigenen Tor kaum etwas zu. Und wenn Nürnberg doch mal gefährlich vor dem TG-Kasten auftauchte, war Peikert zur Stelle. So vor der Pause gegen Joshua Kastner und Leif Bechhold. Nach dem Seitenwechsel entschärfte er Versuche von Maxime Cerulus, erneut Kastner, Frederic Wolff und Benjamin Benzinger.

Der Treffer aber fiel auf der anderen Seite, weil Paul Zettler da stand, wo ein Stürmer zu stehen hat. Direkt vor dem Tor setzte er konsequent nach und drückte die Kugel zum 2:0 über die Linie (34.). „Ich habe darauf spekuliert, dass der Ball dem Gegenspieler vom Schläger springt, was er auch getan hat. Es war nicht mein schönstes Tor, aber wichtig“, beschrieb Paul Zettler die Szene.

Timo Schmietenknop und Alexander Cunningham hätten danach die Nerven der Zuschauer weiter beruhigen können, gingen aber teilweise etwas leichtfertig mit ihren Chancen um. „Wir hätten den Sack früh zumachen müssen“, befand TG-Trainer Can Yurtseven dann auch.

So aber kam Nürnberg durch Wolff nach einer Ecke zum 2:1 (52.). Das ärgerte TG-Keeper Carsten Peikert, „weil es das Spiel noch mal eng gemacht hat“. Dass ihm dadurch ein Zu-null-Spiel durch die Lappen ging, steckte er weg. „Hauptsache gewonnen. Es war sehr wichtig, dass wir gleich den ersten Heimerfolg eingefahren haben. Jetzt können wir etwas befreiter aufspielen.“ Denn im Gegensatz zur vergangenen Saison brachten die Frankenthaler den Vorsprung diesmal über die Zeit.

Yurtseven lobte die defensive Leistung seines Teams als „unfassbar“. Nürnberg sei gut drauf gewesen, habe seiner Mannschaft alles abverlangt. Er bemängelte, dass die TG die Konter nicht clever genug ausgespielt habe. Und bei eigenem Aufbau habe man die Bälle zeitweise zu leicht abgegeben. „Das war der erste Schritt in Richtung Ligaverbleib“, befand Yurtseven, der auf Stürmer Christian Trump und Abwehrspieler Hans-Christian Damm verzichten musste. Dafür gab Till Rostalski sein Erstligadebüt. Yurtseven attestierte dem Neuzugang vom Berliner HC eine sehr sichere Leistung. „Erstes Heimspiel, erster Sieg – Bombe“, meinte Paul Zettler nach der Partie.

Auch Timo Schmietenknop, Schütze des 1:0, war nach eigenem Bekunden „extrem erleichtert“, als er das Siegerbier genoss. „Nach einer durchwachsenen Vorbereitung ...“ Die beiden vergebenen Ecken „ärgern mich. Aber da hatten wir auch nicht die richtige Aufstellung auf dem Feld.“

HTC-Coach Wolff war dagegen gar nicht zufrieden. Die Partie hatte aus seiner Sicht den falschen Sieger. „In der ersten Halbzeit fand Frankenthal nicht statt, wir hatten vier, fünf freie Schüsse. Das war ausschlaggebend. Eigentlich hätten wir das Spiel für uns entscheiden müssen.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Peikert, Kettemann - Beck, Henry Zettler, Rostalski, Becker, Beringer, Lauritz Fuchs, Cunningham, Gans, Paul Zettler, Schmietenknop

Nürnberger HTC:

König - Bechhold, Benke, Benzinger, Bernet, Cerulus, Förster, Haustein, Kastner, Kohlmann, Wolff

Tore:

1:0 Schmietenknop (16.), 2:0 Zettler (34.), 2:1 Wolff (52., Strafecke) - Grüne Karten:

Cerulus, Kohlmann - Strafecken:

2/0 - 4/1 - Beste Spieler:

Peikert, Beck, Paul Zettler - König, Kastner, Wolff - Zuschauer:

580 - Schiedsrichter:

Lubrich (Ludwigshafen)/Lange (Stuttgart).

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 1 8 : 5 3  
2.   HC Ludwigsburg 1 7 : 6 3  
3.   TG Frankenthal 1 2 : 1 3  
4.   Mannheimer HC 1 6 : 7 0  
5.   Nürnberger HTC 1 1 : 2 0  
6.   TSV Mannheim 1 5 : 8 0  

Rheinpfalz: Maguras Eckentreffer reicht nicht (05.12.2016)

In den ersten 20 Minuten hatten die TG-Damen das Spiel noch im Griff; hier Alia Hoffmann (links) im Zweitkampf. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal müssen sich nach gutem Spielbeginn TuS Obermenzing geschlagen geben

Von Stefan Tresch

FRANKENTHAL. Mit 1:6 (1:1) verloren die Damen der TG Frankenthal in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd gestern auch ihr drittes Saisonspiel gegen Aufsteiger TuS Obermenzing. Die Frankenthalerinnen bleiben damit nach dem ersten Heimspiel ohne Punkt auf dem letzten Tabellenplatz.

 

Der Sieg des TuS war nicht unverdient, auch wenn das Spiel lange offen blieb. Die Gäste hatten am Ende ein Chancenplus und spätestens seit der 1:2-Führung in der zweiten Halbzeit auch eine andere Körpersprache als die TG-Damen. Zudem waren sie konditionell präsenter. Obermenzing erntete den Lohn für den konsequenten und kräftesparenden Blockwechsel. Bei der TG hatten einige Spielerinnen deutlich längere Einsatzzeiten.

Knackpunkt der Partie waren zwei Strafecken für Obermenzing (48./50.), wobei die erste umstritten war. Beide nutzten die Gäste durch Treffer von Helena Faust und Viola Viel, wodurch sich der TuS auf 1:3 absetzte. Das war die Vorentscheidung. Den TG-Damen half jetzt nur noch das konsequente Spiel nach vorne unter Vernachlässigung der Defensive. Und das nutzte Obermenzing konsequent. Völlig freistehend netzte Christina Lempert nach schönem Zuspiel von Felicida Heinen zum 1:4 ein (53.). Ein wenig konsequentes Abwehrverhalten von Francesca Delarber ermöglichte derselben Spielerin nur zwei Minuten später das 1:5. Drei Sekunden vor Schluss schoss dann Helena Faust zum Endstand von 1:6 ein.

Auch die TG hatte in der Schlussphase noch Chancen zur Ergebniskorrektur. Doch mit dem Tore schießen taten sich die Frankenthalerinnen einfach schwer. „Kläglich“ nannte Nico Hahl die Chancenverwertung. Der TG-Trainer war enttäuscht: „Wenn wir in so einem Spiel nur ein Tor schießen, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir es verlieren.“

Dabei war die Turngemeinde nicht schlecht gestartet, war aber in einigen Phasen zu hektisch und zu unpräzise im Ab- und Anspiel. Nach zehn Minuten erarbeitete sie sich auf dem Feld sogar ein Übergewicht. Sie schien das Spiel im Griff zu haben, führte durch eine von Sophia Magura verwandelte Strafecke 1:0 (6.). Es hätte bereits Maguras zweiter Treffer sein können. Drei Minuten zuvor hatte sie einen Siebenmeter an den Pfosten gesetzt. In der Folge fehlte der Druck aufs Gästetor. Die Partie kippte. Und die TG hatte Glück, dass Torfrau Eva Morgenthaler mehrmals sehr gut parierte. Gegen eine von Felicida Heinen hart verwandelte Strafecke zum 1:1 (24.) war aber auch sie machtlos.

Schlecht führte die Turngemeinde eine Kurze Ecke (26.) aus, patzte bei der Hereingabe. Ein schöner Spielzug über Lisa Stiefenhöfer und Esther Peikert (27.) blieb ebenfalls ohne Erfolg. Zu Beginn der zweiten Halbzeit keimte noch einmal kurzzeitig Hoffnung auf, doch da fehlte der Blick für die Mitspielerin. Gäste-Trainer Christian Waldegg sah einen „verdienten Sieg“ seiner Mannschaft, „wenn auch am Ende etwas zu hoch“.

 

So spielten Sie

TG Frankenthal:

Morgenthaler - Stiefenhöfer, Delarber, Elke Hahl, Peikert, Seemann, Lauer, Magura, Koppel, Hoffmann

TuS Obermenzing:

Geppert - Lempert, Faust, Weber, Nabel, Mayle, Hinnüber, Schreier, Viel, Bukta, Heinen

Tore:

1:0 Magura (6., Strafecke) 1:1 Heinen (24., Strafecke), 1:2 Faust (48., Strafecke), 1:3 Viel (50., Strafecke), 1:4, 1:5 Lempert (53., 55.), 1:6 Faust (60.) - Strafecken:

5/1 - 5/3 - Beste Spielerinnen:

Morgenthaler, Stiefenhöfer, Magura - Heinen, Weber, Lempert - Zuschauer:

15 - Schiedsrichter:

Stroeder/Krüger (Mainz/Alzey).

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 3 20 : 7 9  
2.   TuS Obermenzing 3 13 : 7 7  
3.   1. Hanauer THC 3 11 : 8 6  
4.   SC Frankfurt 1880 3 5 : 11 3  
5.   TSV Schott Mainz 3 6 : 10 1  
6.   TG Frankenthal 3 5 : 17 0  

Rheinpfalz: TG-Damen suchen Vollblutstürmerin (03.12.2016)

FRANKENTHAL. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal bestreitet am morgigen Sonntag in der Stadtsporthalle Am Kanal in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd ihr erstes Heimspiel. Gegen Aufsteiger TuS Obermenzing sollen die ersten Punkte der Saison geholt werden. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Die Frankenthalerinnen sind vor dem dritten Spieltag das einzige Team in der Regionalliga, das noch gar nicht gepunktet hat. Auf eine 3:7-Niederlage zum Auftakt bei Bundesliga-Absteiger Nürnberger HTC folgte am vergangenen Sonntag ein 1:4 beim 1. Hanauer THC. Zumindest die letzte Niederlage hätte laut TG-Trainer Nico Hahl nicht sein müssen – wenn die Chancenverwertung seines Teams besser gewesen wäre. „Wir haben über 60 Minuten das Spiel gemacht, haben den Ball aber einfach nicht über die Linie bekommen“, berichtet Hahl von einem altbekannten Problem. „Was uns fehlt, ist eine echte Vollblutstürmerin, jemand, der vor dem Tor eiskalt vollstreckt.“

Vor dem wichtigen Heimspiel am Sonntag ließ Hahl deshalb unter der Woche Angriffssituationen und Torschüsse trainieren. „Wir wollen zu Hause natürlich drei Punkte holen“, betont Hahl. Einfach werde das gegen den starken Aufsteiger aber nicht. Obermenzing hat 5:4 gegen Hanau gewonnen und zuletzt 2:2-Unentschieden gegen Schott Mainz gespielt. „Obermenzing ist eine körperlich robuste Mannschaft mit guten Defensivspielerinnen“, sagt Hahl. Bitter für den Übungsleiter: Katja Happersberger wurde in Hanau so unglücklich von einem Ball getroffen, dass sie sich einen Zeh gebrochen hat. Die Stammspielerin wird wohl sechs Wochen ausfallen. Für sie wird morgen Elke Hahl ins Team rücken. |gnk

Rheinpfalz: Blaues Wunder (02.12.2016)

In kräftigem Blau leuchtet der neue Kunstrasen auf dem Jahnplatz. Die Aktiven hatten sich in einer Abstimmung für die neue Farbe entschieden. Der alte grüne Kunstrasen war in die Jahre gekommen. Die Arbeiten kommen laut Diplom-Ingenieur Kurt Seegmüller, der das Projekt betreut, gut voran. Der nasse Novemberbeginn habe allerdings zu einer kleinen Verzögerung geführt. Zudem seien die Wurzeln der Platanen an manchen Stellen etwas dicker gewesen als gedacht. Die Kosten für das Projekt sind mit über 400.000 Euro veranschlagt. Rund 300.000 Euro bekommt der Verein als Zuschüsse von Stadt und Land. Komplett auf Grün müssen die Hockeyfreunde übrigens nicht verzichten. Die Fläche außerhalb des Spielfelds ist im traditionellen Grün gehalten. |tc

Rheinpfalz: „Jedes Spiel ein Endspiel“ (02.12.2016)

Die TG der Hallenrunde 2016/17 (vorne von links): Can Yurtseven (Trainer), Timo Schmietenknop, Johannes Gans, Oliver Scharfenberger, Carsten Peikert, Manuel Eck, Max Hubert, Alexander Cunningham, Sven Beringer. Hinten von links: Reiner Stumpf (Athletiktra

Vor der Saison: TG Frankenthal startet morgen gegen Nürnberger HTC in die Runde der Ersten Hallenhockey-Bundesliga – Christian Trump fällt wohl aus

Von Christian Treptow

Frankenthal. Wer mit TG-Trainer Can Yurtseven über die anstehende Saison in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga spricht, der hört vermehrt ein Wort: eng. Denn so, vermutet Yurtseven, wird es in der Südgruppe, in der die TG Frankenthal spielt, zugehen. Die Gegner: Mannheimer HC, TSV Mannheim, Nürnberger HTC, Münchner SC und Aufsteiger HC Ludwigsburg. „Da ist jedes Spiel ein Endspiel“, orakelt der TG-Coach.

Mit einer Prognose tut er sich denn auch schwer. „Das ist die stärkste Südgruppe der vergangenen Jahre“, meint Yurtseven. Und gerade weil es so eng zu werden droht, tut er sich mit einer Zielvorgabe auch schwer. Klar, die oberste Maxime lautet erst mal, dass man auch im kommenden Winter wieder erstklassiges Hallenhockey in der Sporthalle Am Kanal präsentieren will. „Wir müssen Spiel für Spiel unsere Leistung bringen“, betont Yurtseven.

Das hat die Mannschaft in der Vorbereitung gemacht, wie der Übungsleiter und Kapitän Timo Schmietenknop berichten. Eng könnte es für die TG aber werden, da viele junge Spieler im Kader in ihre Premierensaison in der Ersten Bundesliga gehen. „Die müssen mit der besonderen Atmosphäre erst mal zurechtkommen“, sagt Yurtseven.

Die Stimmung im Team sei gut, das Engagement in den Wochen auf die Spielzeit hin ist laut Yurtseven überragend gewesen, und das bei jedem Akteur. „Ich hoffe, dass die Stimmung aus der Mannschaft auf die Stadt übergreift“, sagt der Trainer. Er erwartet gegen die Franken eine sehr schwere Begegnung. Die A-Jugend der Gäste sei deutscher Meister gewesen, die Spieler seien jetzt zur ersten Mannschaft gestoßen. „Das wird schon eine Herausforderung für uns.“

Einige bekannte Namen werden die Anhänger der TG vermissen, wenn die erste Partie gegen Nürnberg angepfiffen wird. Yurtseven betont zwar, dass „wir uns wenig damit beschäftigen, wer nicht da ist“. Aber der Ausfall von Stürmer Christian Trump schmerzt dann doch. Zum einen, weil seine Tore fehlen werden. Johannes Gans, Paul Zettler und Alexander Cunningham sind da gefordert.

Schmerzlich ist Trumps Ausfall zuallererst aber für den Spieler selbst. Im letzten Spiel der Feldhinrunde in Limburg sei er kopfüber in den Gegenspieler gerauscht, erzählt Trump. Die Folge: „Eine schwere Stauchung des dritten und vierten Halswirbels.“ Vergangene Woche habe er mit Joggen angefangen, diese Woche stand er bereits wieder beim Training auf dem Feld und ist nach eigener Aussage auch schon voll in die Zweikämpfe gegangen. Ein Einsatz morgen gegen Nürnberg kommt aber wohl noch zu früh. Komplett hat Trump die Hallenrunde aber noch nicht abgeschrieben.

Ebenfalls nicht dabei sind Jonathan Metzler (Auslandsaufenthalt), Volker Schwindt (Studium) und Jakob Burkhardt (Studium). Verteidiger Johannes Zurke ist nach einer Operation auch noch nicht wieder einsatzbereit. Hans-Christian Damm war unter der Woche krank. Melvin Fuchs und Julius Plomer sind verletzt.

Trotzdem gehen Yurtseven und Schmietenknop, was den Kader angeht, relativ entspannt in die Runde. Was auch daran liegt, dass im Tor wieder Carsten Peikert zur Verfügung steht. Oliver Scharfenberger und Jan-Hendrik Kettemann stehen als Ersatz parat. Kettemann hatte sich allerdings diese Woche krank gemeldet. In der Verteidigung hat Yurtseven mit Max Hubert und Till Rostalski neue Alternativen. Hubert hat zuletzt bei Schwarz-Weiß Neuss gespielt, Rostalski beim Berliner HC. Beiden attestiert der Coach große Fortschritte, sie müssten sich aber an das höhere Tempo in der Ersten Liga gewöhnen.

Das Ziel sei, langfristig alle auf ein Level zu bringen, sagt Yurtseven. „Weil die älteren Spieler irgendwann mal aufhören.“ Daher bekomme auch jeder seine Chance. Zumindest im taktischen Bereich müsse jeder auf einem Level sein, ergänzt Timo Schmietenknop. „Dann können wir auch mal im Block wechseln.“ Und da stimme die Richtung. „13, 14 Leute, die auf ein Niveau kommen, hatten wir schon lange nicht mehr. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Dass die jüngeren Spieler aufholen, spürt auch der Kapitän. Denn er bekommt dadurch in der Vorbereitung die eine oder andere Pause. „Das hat es in den letzten Jahren nicht gegeben“, erinnert er sich.

Eine Serie will die TG am liebsten gleich morgen durchbrechen: Vergangene Saison gab es in der Halle am Kanal keinen Sieg für die Gastgeber. Das soll auf gar keinen Fall noch mal passieren.

 

Die Spiele der TG

—Samstag, 3. Dezember, 16 Uhr: TG Frankenthal – Nürnberger HTC

—Sonntag, 11. Dezember, 12 Uhr: TG Frankenthal – Münchner SC

—Sonntag, 18. Dezember, 14 Uhr: HC Ludwigsburg – TG Frankenthal

—Samstag, 7. Januar, 16 Uhr: Mannheimer HC – TG Frankenthal

—Sonntag, 8. Januar, 15 Uhr: Nürnberger HTC – TG Frankenthal

—Mittwoch, 11. Januar, TSV Mannheim – TG Frankenthal

—Samstag, 14. Januar, 16 Uhr: TG Frankenthal – HC Ludwigsburg

—Sonntag, 15. Januar, 14 Uhr: Münchner SC – TG Frankenthal

—Freitag, 20. Januar, 20 Uhr: TG Frankenthal – TSV Mannheim

—Sonntag, 22. Januar, 12 Uhr: TG Frankenthal – Mannheimer HC

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Nürnberger HTC (02.12.2016)

Norbert Wolff, Trainer des Nürnberger HTC, hat einige Personalprobleme zu verkraften. „Christopher Wesley kann aus beruflichen Gründen nicht spielen“, teilt er mit. Und ob Christoph König (Knieverletzung) und Joscha Brügel (Mittelhandbruch) die Fahrt in die Pfalz mitmachen, sei noch unklar. Sein Team sei heuer sehr jung, erläutert Wolff. „Die erfahrenen Spieler sind Jahrgang 1997.“ Weshalb ihn ein bisschen die Sorge umtreibt, dass „es uns diesmal erwischen kann, wenn’s an den Abstieg geht“. Die Favoritenrolle für das Spiel am Samstag weist er dann auch weit von sich. Hoffnung macht ihm der Auftritt der vergangenen Runde in Frankenthal. Da lag der NHTC schnell 0:4 hinten und holte beim 7:7 noch einen Punkt. Sein Plan: „Das Spiel so lange wie möglich offen halten.“ Und wenn’s dann in die entscheidende Phase gehe, so ab der 50. Minute, da sein. Aber das sei Kraft- und Kopfsache. „Und im ersten Spiel sind vermutlich beide Teams noch nervös.“

|tc

Rheinpfalz: TG ohne Sieg bei OB-Turnier (30.11.2016)

Vier Spiele, vier Niederlagen – so lautete die Bilanz von Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal beim OB-Turnier des TSV Mannheim. Beim 4:14 gegen den TSV musste die TG laut Kapitän Timo Schmietenknop nach der Pause dem hohen Tempo Tribut zollen. Beim 4:6 gegen den Düsseldorfer HC und beim 3:4 gegen den Münchner SC habe noch etwas die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gefehlt. Beim 4:7 gegen den Nürnberger HTC seien etliche Stammkräfte geschont worden. Für die TG trafen Johannes Gans (4), Paul Zettler, Lauritz Fuchs, Timo Schmietenknop, Alexander Cunningham, Sven Becker (alle 2) und Hans-Christian Damm.

Bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften der Frauen im Judo in Wiesbaden holte Mona Kohlbacher vom Judo-Club Frankenthal die Bronzemedaille. In der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm musste sie sich der späteren Zweitplatzierten Kimberly Grodtmann (JJC Mendig) geschlagen geben. Über die Trostrunde qualifizierte sie sich fürs „kleine Finale“ gegen Jessica Spelten (1. JC Langen). Nach halbem Punkt durch eine Kontertechnik siegte Kohlbacher durch Haltegriff. Kohlbacher qualifizierte sich damit für die deutschen Meisterschaften im Januar in Duisburg.

Nicht zufrieden sind die Herren II der TG Frankenthal mit den Resultaten der beiden Heimspiele vom Wochenende in der Hallenhockey-Oberliga. Dem 5:5 (2:4) am Freitag gegen den HC Speyer folgte eine 3:7 (1:6)-Niederlage am Sonntag gegen Spitzenreiter HTC Neunkirchen. „In beiden Spielen wäre mehr drin gewesen, wären wir in der ersten Halbzeit besser ins Spiel gekommen“, sagte TG-II-Sprecher Sebastian Firsching. Gegen Speyer machte die TG II aus einem 2:4 ein 5:4. „Durch ein blödes Eigentor haben wir dann noch zwei Punkte verloren.“ Gegen Neunkirchen sei die TG II keine vier Tore schlechter gewesen. „Zumal wir zwei Siebenmeter verschossen haben“, berichtete Firsching. Nach drei Spielen steht die TG II nun mit einem Punkt auf dem vorletzten Platz.

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Rheinpfalz: TG II nur 1:1 gegen Alzey (29.11.2016)

Das zweite Damenteam der TG Frankenthal bleibt auch nach dem zweiten Saisonspiel in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd ohne Sieg. Nach der 2:3-Auftaktniederlage in Neunkirchen spielten die Frankenthalerinnen am Sonntag zu Hause gegen den TV Alzey 1:1 (0:0). In der zweiten Halbzeit geriet die Turngemeinde gegen defensiv ausgerichtete Rheinhessinnen in Rückstand, ehe Alisia Hochstetter nach einem Zuspiel von Katharina Haltenberger den Ausgleich erzielte. Das Siegtor sollte aber nicht mehr gelingen. TG-Trainer Nico Hahl ärgerte sich nach der Partie über zwei verlorene Punkte: „Wir waren klar überlegen und haben uns Chance um Chance erarbeitet, sind aber immer wieder an der starken Alzeyer Torhüterin gescheitert.“ Ein Sieg wäre drin gewesen, meinte Hahl.

Im letzten Heimspiel der Hinrunde in der DCU-Regionalliga haben die Kegler des TuS Gerolsheim II groß aufgetrumpft. Gegen den Drittletzten BSG Bornheim hatten die Gastgeber beim 5764:5233 keine Mühe und stellten eine neue Mannschaftsbestleistung auf. Nach den ersten 100 Wurf führte der TuS bereits mit über 100 Kegeln. Als Top-Verstärkung erwies sich Scherespezialist Holger Mayer, der normalerweise in der „Ersten“ spielt. Mit 1013 Holz gelang ihm das beste Einzelresultat aller Akteure der Regionalliga Südwest an diesem Wochenende. Auch Uwe Köhler (970), Timo Nickel (965) und Roland Walther (951) überzeugten. Tobias Bethge (937) und Markus Biebinger (928) rundeten das Topergebnis ab. „Da habe ich es schwer, wieder ins Team zu kommen“, meinte Teamsprecher Alain Karsai, der diesmal in der „Ersten“ eingesetzt wurde.

Bei den Keglern der SG Großkarlbach-Carlsberg in der DCU-Rheinhessen-Pfalz-Landesliga Ost läuft es nicht rund. Die SG verlor ihr Heimspiel gegen den KSV Kuhardt II 5193:5271. Dabei fanden die Gastgeber nie ihren Rhythmus. Nach dem Startpaar Florian Zitzmann (832 Holz)/Markus Vetter (871) hatten die Gäste 93 Punkte Vorsprung. Manfred Zimmermann (899) und das Duo Andreas Wagenländer (606)/Andi Löchner (227) gaben weitere 29 Holz ab. Reinhold Scheininger (885) und Florian Beyer (873) konnten da nichts mehr reparieren. In der Gemischten Klasse Ost 4er 100 Wurf gingen die beiden SG-Teams als Sieger von den Bahnen. Die SG II mit Rita Ittel (352), Udo Selinger (381), Andi Löchner (443) und Ruth Rohmann (352) bezwang den TuS Gerolsheim IV 1528:1502. Die SG III gewann mit Claudia Ott (350), Thorsten Zimmermann (351), Andrea Heilmann (392) und Tanja Zimmermann (432) 1525:1514 bei der TSG Haßloch IV.

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Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 2 8 : 1 6  
2.   Kreuznacher HC 2 7 : 6 4  
3.   HTC Neunkirchen 2 4 : 5 3  
4.   TV Alzey 2 4 : 4 2  
5.   TG Frankenthal 2 2 3 : 4 1  
6.   TEC Darmstadt 2 3 : 9 0  

Rheinpfalz: TG-Damen bringen Ball nicht ins Tor (28.11.2016)

Hanau. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal hat auch ihr zweites Saisonspiel in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd verloren. Beim 1. Hanauer THC erarbeitete sich die Turngemeinde laut Trainer Nico Hahl gestern zwar viele Torchancen, musste sich aber mit 1:4 (0:2) geschlagen geben.

 

„Wir sind an uns selbst gescheitert“, sagte Hahl. Gegen defensiv eingestellte und auf Konter lauernde Hanauerinnen hätte sein Team das Spiel gemacht. Mit den Aktionen seiner Mannschaft bis in den gegnerischen Schusskreis hinein sei er zufrieden, erklärte der Coach. Darauf ließe sich aufbauen. Goßes Manko sei aber die Chancenverwertung gewesen. „Wir haben einen Ball nach dem anderen nach vorne gebracht, dann aber die falschen Entscheidungen getroffen“, erklärte Hahl. „Mal wurde ein Pass gespielt, anstatt abzuschließen, dann wurde abgegeben, anstatt aufs Tor zu schießen.“ Zweimal habe man den Pfosten getroffen.

Aus sechs Strafecken sei nur ein Tor entstanden, berichtete Hahl. Sophia Magura erzielte so den einzigen Treffer für die TG zum zwischenzeitlichen 1:3. „Es war zum Haare ausraufen. Wir hätten nochmal 60 Minuten spielen können und hätten nicht getroffen“, ärgerte sich Hahl.

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1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 2 14 : 4 6  
2.   TuS Obermenzing 2 7 : 6 4  
3.   1. Hanauer THC 2 8 : 6 3  
4.   SC Frankfurt 1880 2 3 : 8 3  
5.   TSV Schott Mainz 2 3 : 4 1  
6.   TG Frankenthal 2 4 : 11 0  

Rheinpfalz: TG-Damen wollen unangenehm bleiben (26.11.2016)

FRANKENTHAL. Die Damen der TG Frankenthal bestreiten morgen, Sonntag, 12 Uhr, ihr zweites Saisonspiel in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd. Gegner ist der 1. Hanauer THC. Die Auswärtspartie verspricht Spannung: Beide Teams haben am ersten Spieltag verloren und müssen Punkte gutmachen.

 

Hanau kassierte bei Aufsteiger Obermenzing eine knappe 4:5-Niederlage, die TG verlor auswärts gegen den Nürnberger HTC 3:7. Weil TG-Trainer Nico Hahl gegen den Bundesliga-Absteiger nicht unbedingt mit Punkten gerechnet hatte, sei die Niederlage nicht dramatisch. Zumal man in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt habe. „Da waren wir ein unangenehmer Gegner, haben die Räume gut zugemacht, sodass die erfahrenen Nürnbergerinnen ihre Spielzüge nicht anbringen konnten. Wir hatten sogar Torchancen zur Führung.“

An diese Leistung soll morgen angeknüpft werden, um die ersten Punkte einzufahren. Ein Sieg sei möglich, werde aber wegen der Heimstärke der Hessinnen nicht einfach. „Vor eigenem Publikum sind sie besonders motiviert, da wird es gerne mal hektisch. Wir müssen voll konzentriert sein“, sagt Hahl. Im Training habe er an den 8:0-Heimsieg in der vergangenen Hallenrunde erinnert. „Da hat meine Mannschaft ihre volle Leistung abgerufen und Hanau nicht ins Spiel kommen lassen.“ Auf beiden Seiten gab es keine großen Veränderungen im Kader. Die TG kann in Bestbesetzung antreten.

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Rheinpfalz: TG Frankenthal testet Form in Mannheim(25.11.2016)

Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal testet ab heute seine Form für die bevorstehende Saison beim OB-Turnier des TSV Mannheim. Dabei trifft das Team von Can Yurtseven bereits heute Abend, 20 Uhr, auf Gastgeber TSV Mannheim. Morgen, Samstag, spielt die Turngemeinde um 12.30 Uhr gegen den Düsseldorfer HC und um 19.10 Uhr gegen den Münchner SC. Am Sonntag, 16.30 Uhr, geht es dann zum Abschluss gegen den Nürnberger HTC. Die Franken sind am 3. Dezember auch erster Gegner in der Bundesliga. Auch der TSV Mannheim und der Münchner SC sind Gegner der TG in der Liga.

Rheinpfalz: Hallenhockey: TG „auf solidem Weg“ (22.11.2016)

Ein Sieg, zwei Niederlagen, ein Unentschieden – mit dieser Bilanz haben die ersten Herren der TG Frankenthal das Hallenhockey-Vorbereitungsturnier in der Halle Am Kanal am Samstag beendet. Niederlagen gab es für den Erstligisten gegen den TSV Mannheim (3:6) und den SC Frankfurt 1880 (3:5). Gegen SW Köln gab es ein 6:6. Der einzige Sieg gelang beim 5:3 über den HC Ludwigsburg. TG-Trainer Can Yurtseven sieht sein Team für die am 3. Dezember beginnende Runde „auf einem soliden Weg“. Die Belastung in den vergangenen Wochen sei hoch gewesen. „Und wir haben viel rotiert.“

Im Fußball-Kreispokal der Ü-32-Senioren strebt der SC Bobenheim-Roxheim am Mittwoch, 19 Uhr, Kunstrasenplatz, den Einzug ins Halbfinale an. Gegner ist die SG Leiningerland.

Das dritte Damenteam der TG Frankenthal bleibt in der Ersten Hallenhockey-Verbandsliga ungeschlagen. Am zweiten Spieltag kamen die Frankenthalerinnen am Samstag gegen Ausrichter TSG Neustadt zwar nicht über ein 3:3 (0:0)-Unentschieden hinaus, gewannen dafür aber ihre zweite Partie gegen den TSV Schott Mainz II deutlich mit 6:2 (2:0). Nach vier Begegnungen liegt die Turngemeinde mit zehn Zählern hinter der TSG Kaiserslautern (zwölf Punkte) auf dem zweiten Tabellenplatz. Neustadt (4) folgt mit Abstand auf Rang drei. Am dritten Spieltag am 4. Dezember pausieren die TG-Damen III.

Das Frauenteam der VT Frankenthal unterlag am Sonntag zu Hause Bezirksliga-Spitzenreiter SG Gossersweiler-Stein/Busenberg 0:4 (0:1). „Wir haben den Kampf gut angenommen und waren in der ersten Halbzeit ebenbürtig“, sagte Trainer Timo Schlüter. Knackpunkt im VT-Spiel war die Kopfverletzung von Keeperin Sabrina Graber, die ins Krankenhaus gebracht werden musste. Verteidigerin Lisa Scholz rückte ins Tor. „Sie machte ihre Sache gut, fehlte uns aber in der Abwehr“, erklärte Schlüter. Die Gäste kamen so zu Chancen und erzielten drei weitere Tore. Die VT ist mit zwölf Punkten auf Platz vier.

Rheinpfalz: Fünf Betz-Tore reichen nicht (22.11.2016)

2.Herren:

UDWIGSHAFEN. Die besseren Nerven sind spielentscheidend gewesen: Hallenhockey-Oberligist TG Frankenthal II unterlag am Samstagabend dem TFC Ludwigshafen in einem temporeichen Spiel mit 7:10 (2:4).

Die Ludwigshafener waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Zwischenzeitlich zog der TFC auf 8:4 davon. Eine Viertelstunde vor Schluss reagierte Frankenthal, nahm sogar Torhüter Oliver Scharfenberger zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus und stellte auf Manndeckung um.

Mit Erfolg, denn in dieser Phase kam die TG bis auf einen Treffer heran (7:8). In einer packenden Schlussphase trafen die Ludwigshafener Alexander Matz (Kurze Ecke) und Fabian Magin zum 10:7-Endstand.

Bester Torschütze bei der Turngemeinde war Nico Betz mit fünf Treffern. Henry Zettler und Peter Klug trafen je einmal. |kia

Rheinpfalz: Aufholjagd bleibt unvollendet (22.11.2016)

2.Damen

NEUNKIRCHEN. Die zweite Damenmannschaft der TG Frankenthal musste sich am ersten Spieltag in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd dem HTC Neunkirchen mit 2:3 (0:2) geschlagen geben. Am Samstag gerieten die Frankenthalerinnen mit drei Toren in Rückstand, ehe sie eine Aufholjagd starteten. „Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden und sind am Ende an uns selbst gescheitert“, erklärte Trainer Nico Hahl. Er ärgerte sich über die ersten beiden Gegentore. „Die waren total unnötig.“

Positiv aus TG-Sicht: Nach dem Seitenwechsel und dem dritten Treffer der Gastgeberinnen habe sein Team nicht aufgesteckt, sagte Hahl. „In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft. Leider hat es nicht ganz gereicht, um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen.“ Katharina Haltenberger erzielte die beiden Tore für Frankenthal zum 3:2-Endstand.

|gnk

Rheinpfalz: Nürnberger HTC bestraft TG-Fehler (21.11.2016)

Nürnberg. Die ersten Damen der TG Frankenthal haben gestern ihr Auftaktspiel in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd beim Nürnberger HTC mit 3:7 (1:1) verloren. Nach einer guten ersten Halbzeit ließen sich die TG-Damen im zweiten Durchgang in kürzester Zeit mit drei Gegentoren überrumpeln.

 

„Die Nürnbergerinnen haben ihre Chancen genutzt, wir nicht“, fasste TG-Trainer Nico Hahl das Spielgeschehen zusammen. Wobei er mit der Leistung des eigenen Teams nicht unzufrieden war. „In der ersten Hälfte haben wir fast gar nichts zugelassen. Wenn wir so weitergespielt hätten, wäre mehr für uns drin gewesen“, erklärte der Coach. Pech für die Gäste, dass der laut Hahl einzige Torschuss des HTC in den ersten 30 Minuten von der ehemaligen Nationalspielerin Nina Hasselmann prompt saß.

Seine Routine spielte der Bundesliga-Absteiger nach der Pause aus. Nach einem laut Hahl von Nürnberg schön herausgespielten Tor zur 2:1-Führung nutzten die Gastgeberinnen innerhalb weniger Minuten leichte Ballverluste der TG-Damen für ihre nächsten beiden Treffer. „Da haben wir nicht gut ausgesehen“, sagte Hahl. Beim Stand von 5:2 warf die Turngemeinde alles nach vorne. Dem HTC gelangen in dieser Phase zwei Kontertore. Kim Lauer, die alle drei Treffer für die TG erzielte, verkürzte noch auf 7:3. „Der Gegner hat unsere Fehler eiskalt bestraft. Die Niederlage war verdient, ist aber ein bisschen zu hoch ausgefallen“, meinte Hahl. |gnk

 

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 1 7 : 3 3  
2.   TuS Obermenzing 1 5 : 4 3  
3.   SC Frankfurt 1880 1 2 : 1 3  
4.   1. Hanauer THC 1 4 : 5 0  
5.   TSV Schott Mainz 1 1 : 2 0  
6.   TG Frankenthal 1 3 : 7 0

Rheinpfalz: Zum Auftakt gleich gegen den Favoriten (19.11.2016)

Hallenhockey: TG-Damen starten morgen mit einem Auswärtsspiel beim Nürnberger HTC in die Regionalliga-Saison

Von Frank Geller

Frankenthal. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal startet am morgigen Sonntag, 12.45 Uhr, mit einem Auswärtsspiel bei Bundesliga-Absteiger Nürnberger HTC in die neue Saison in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd. Auf die Turngemeinde wartet damit gleich eine schwere Aufgabe. TG-Trainer Nico Hahl sieht die Nürnbergerinnen als Aufstiegsfavoriten.

 

Für den Damencoach der Turngemeinde gehört der HTC Nürnberg zum erweiterten Erstliga-Kreis. Womit sein Team gleich im ersten Saisonspiel auf den vermeintlich härtesten Gegner trifft. Hahl sieht die TG morgen denn auch in der Außenseiterrolle: „Nürnberg hat eine sehr erfahrene Mannschaft, die den Abstieg sicherlich gleich wieder rückgängig machen will.“ Doch auch wenn ein TG-Sieg eine Überraschung wäre, wolle man sich natürlich nicht kampflos ergeben, erklärt Hahl. „Wir müssen direkt unsere Leistung abrufen und versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten. Wenn wir nicht gleich in Rückstand geraten, geht vielleicht was.“

Im nächsten Auswärtsspiel eine Woche später beim 1. Hanauer THC rechnet sich Hahl mehr aus. Wie auch gegen Aufsteiger TuS Obermenzing, der am 4. Dezember zum ersten Heimspiel der Frankenthalerinnen in die Stadtsporthalle Am Kanal kommt. „Ein guter Saisonstart würde uns natürlich helfen“, betont Hahl.

Mit weiteren Prognosen für die Saison tut er sich schwer. Außer mit einer: dass es in der Wundertüte Erste Regionalliga am Ende wieder sehr eng zugehen wird. Und das birgt Gefahren. In der gerade mal aus sechs Teams bestehenden zweitstärksten deutschen Damenspielklasse in der Halle kann es bei zwei Absteigern schnell eng werden. Deswegen ist es für Hahl wie in jeder Saison das Wichtigste, erst einmal so schnell wie möglich ein Punktepolster aufzubauen, um in der Rückrunde gar nicht erst in den Abstiegsstrudel zu geraten. „Wie es dann nach oben hin aussieht, müssen wir abwarten“, sagt Hahl.

Die Mission Klassenverbleib könnte für die etablierten Regionalliga-Teams – neben der Turngemeinde und Hanau ist auch der TSV Schott Mainz wieder am Start – etwas schwieriger werden als vor einem Jahr. Da war mit dem Kreuznacher HC eine nicht konkurrenzfähige Mannschaft dabei und mit Wacker München ein zweites Team, das nicht ganz mithalten konnte. Die aktuellen Aufsteiger TuS Obermenzing und SC Frankfurt 1880 schätzt der TG-Coach viel stärker ein.

Die Stärke der eigenen Mannschaft sieht er in deren Erfahrung. Alle Spielerinnen stehen – trotz ihres im Durchschnitt noch sehr jungen Alters – schon lange zusammen auf dem Platz. Allerdings sei die Vorbereitung nicht optimal verlaufen, berichtet Hahl. Verletzungen und dem Herbstwetter geschuldete Erkrankungen hätten dafür gesorgt, dass bislang im Training nur selten der komplette Kader zusammen war, was wiederum das Einstudieren von Spielabläufen und Spielzügen erschwert habe.

Im Team selbst gibt es keine großen Veränderungen. Während Lea Schopper und Noëlle Hahl wegen Auslandsaufenthalten auch in der Hallenrunde nicht zur Verfügung stehen, kehrt Kim Lauer ins Team zurück. Nach einem kurzen Intermezzo in der Feld-Hinrunde bei der TSG Neustadt spielt sie wieder für die Turngemeinde.

Dass der Kader des ersten Damenteams mit sechs Feldspielerinnen in der Halle naturgemäß viel kleiner ausfalle als im Feld, sei kein Problem für die Spielerinnen. „Wir haben in der Halle drei Teams gemeldet, da kommt jede zum Zug“, sagt Hahl.

 

Die Heimspiele der TG

—Sonntag, 4. Dezember, 14 Uhr: TG Frankenthal – TuS Obermenzing

—Sonntag, 11. Dezember, 14.30 Uhr: TG Frankenthal – TSV Schott Mainz

—Samstag, 14. Januar, 13.30 Uhr: TG Frankenthal – Nürnberger HTC

—Sonntag, 22. Januar, 14 Uhr: TG Frankenthal – 1. Hanauer THC

—Samstag, 18. Februar, 16 Uhr: TG Frankenthal – SC Frankfurt 1880

2.Herren verlieren 10:7

Am Samstag, den 19.11.2016 verlieren die 2.Herren der TG Frankenthal 10:7 beim TFC Ludwigshafen in der Oberliga.

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Neunkirchen 2 14 : 9 6  
2.   HC Speyer I 1 7 : 4 3  
3.   TFC Ludwigshafen I 2 16 : 14 3  
4.   TSG Kaiserslautern I 2 12 : 13 3  
5.   TG Frankenthal II 1 7 : 10 0  
6.   Dürkheimer HC III 2 9 : 15 0  

2. Damen verlieren in Neunkirchen

3:2 verlieren die 2. Damen der TG Frankenthal am Samstag, den 19.11.2016 beim HTC Neunkirchen in der 2. Regionalliga Süd.

Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 1 5 : 0 3  
2.   HTC Neunkirchen 1 3 : 2 3  
3.   Kreuznacher HC 1 3 : 3 1  
3.   TV Alzey 1 3 : 3 1  
5.   TG Frankenthal 2 1 2 : 3 0  
6.   TEC Darmstadt 1 0 : 5 0  

3.Damen spielen Unentschieden bei der TSG Neustadt I

3:3 stand Unentschieden endete die Party TSG Neustadt I : TG Frankenthal III am Samstag, den 19.11.2016 für die 3.Damen in der 1.Verbandsliga.

1. Verbandsliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TSG Kaiserslautern 4 32 : 2 12  
2.   TG Frankenthal III 4 16 : 8 10  
3.   TSG Neustadt I 4 10 : 17 4  
4.   TV Alzey II 4 11 : 21 3  
5.   TG Worms II 2 1 : 8 0  
6.   TSV SCHOTT Mainz III 2 2 : 16 0  

Rheinpfalz: „Gehe Zweikämpfen nicht aus dem Weg“ (07.11.2016)

Gegenüber: Johannes Zurke hat sich als Neuzugang im Hockey-Herrenteam der TG Frankenthal auf Anhieb voll etabliert

Von Christian Treptow

Frankenthal. Es hat sich im Sommer nicht viel getan im Kader der TG Frankenthal. Einziger echter Neuzugang im Team ist Johannes Zurke. Der Blondschopf hat in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga in der Abwehr gleich voll eingeschlagen und ist aus dem Stammteam nicht mehr wegzudenken.

 

Klack, klack, klack – Johannes Zurke drischt im Training auf den Ball. Die Plastikkugel nimmt Fahrt auf und landet mit enormer Geschwindigkeit in den Maschen des Tors. Der Schuss ist eine seiner Stärken, die er bei der TG zum Einsatz bringen soll. „Der geht aber noch besser“, kündigt er an.

Der 19-Jährige hat sich seine sportlichen Meriten bislang beim Kreuznacher HC in der Regionalliga und als Trainer der A- und B-Knaben in Kaiserslautern verdient. Er kommt auch aus der Barbarossastadt, erzählt er. Zum Hockeyspielen habe es ihn aber nach Bad Kreuznach gezogen. Und jetzt eben nach Frankenthal.

Dass es in der Zweiten Bundesliga schon ein wenig anders zur Sache geht, ist ihm gleich aufgefallen. „Hier sind stärkere Einzelspieler im Team, es ist mehr Tempo drin“, berichtet er von seinen Erfahrungen. Nach dem ersten Training habe er gleich mal Muskelkater gehabt. „Die Vorbereitung in Bad Kreuznach war nicht so intensiv wie hier.“

Relativ schnell habe er sich in Kreuznach in der Defensive etabliert, mal als Rechts-, mal als Innenverteidiger. „In der Halle hab’ ich auch schon als Mittelmann gespielt“, erzählt er. Auf dem Feld fühlt er sich aber wohler. „Man hat mehr Platz“, sagt Johannes Zurke. Außerdem mache 3-D-Hockey mehr Spaß. Schließlich darf man draußen den Ball auch schlenzen.

Mehr Platz – das sollte ihm entgegenkommen. Schließlich nennt er als eine seiner Stärken auch die Laufarbeit – nach vorne wie nach hinten, wie er betont. Auch Zweikämpfen gehe er nicht aus dem Weg. Erfahrung müsse er natürlich noch sammeln, nicht so hektisch wolle er spielen. „Und mit Kritik besser umgehen“, sagt er lachend.

Es sei auf alle Fälle ein anderes Niveau, das in der Zweiten Liga gespielt werde, betont er. Aber er ist zuversichtlich und selbstbewusst, dass er sich schnell umstellen kann. Denn nur zuschauen oder das Ende der Ersatzbank warm halten, das wolle er nicht. „Ich will auf jeden Fall den Sprung in die erste Mannschaft packen“, betont er.

Der ist ihm in der Feld-Hinrunde auf jeden Fall gelungen. Zurke hat in der Defensive gleich richtig eingeschlagen, ist weite Wege gegangen und hat sich auch körperlich stabil gezeigt. Damit hat er auch die Arrivierten wie Kapitän Timo Schmietenknop überzeugt.

Er sei sehr gut aufgenommen worden, sagt Zurke. „Ich habe mich direkt wohlgefühlt“, sagt er. Einige bekannte Gesichter hat er hier auch vorgefunden. Mit Johannes Gans, Paul Zettler und Jonathan Metzler habe er schon in der Auswahl zusammengespielt. Can Yurtseven, der die ersten Herren der Turngemeinde in der Feld-Vorrunde betreut hat und nun auch in der Halle in der Ersten Bundesliga die Kommandos von der Seitenlinie geben wird, spricht denn auch vom „guten 97er-Jahrgang“. Zurkes Athletik, Technik und Schnelligkeit haben ihn beeindruckt. Dazu sei er sehr bodenständig und wissbegierig.

Für Zurke gilt es, Studium und Sport unter einen Hut zu bringen. Den Master in Sportmanagement strebt er an. Aber er ist vor Beginn der Hallenrunde zuversichtlich: „Ich werde mir die Zeit nehmen für Hockey, das kann man planen.“

Rheinpfalz: TG beendet Trainersuche (05.11.2016)

Can Yurtseven wird weiterhin die Kommandos an der Seitenlinie geben. In der Halle geht es um den Klassenerhalt in der Ersten Liga. (Archivfotos: BOLTE)

Hockey: Can Yurtseven wird das Herrenteam auch in der Hallenrunde betreuen

Von Frank Geller

 

RANKENTHAL. Die Trainersuche bei der TG Frankenthal ist beendet. Can Yurtseven, der die erste Herrenmannschaft in der Rückrunde der Feldsaison 15/16 und in der Hinserie der Feldrunde 16/17 betreut hat, wollte aus beruflichen Gründen aufhören. Nun macht er doch weiter. Vorerst bis zum Ende der Hallenrunde. Aber auch ein Engagement darüber hinaus will Yurtseven nicht ausschließen.

 

Yurtseven beschreibt die Arbeit mit den TG-Herren als Herzensangelegenheit. „Das Team ist intakt, sehr weit und sehr reif. Es macht großen Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten“, sagt Yurtseven. Eigentlich wollte er sich nach der Feldrunde ganz auf seine Anwaltskanzlei konzentrieren. So hatte er es vor seinem Engagement an der Seitenlinie im Frühjahr mit der Hockeyabteilung auch abgesprochen. Die suchte in den vergangenen Wochen in Gesprächen mit mehreren Personen nach einer vereinsinternen Lösung und wurde am Ende beim bisherigen Übungsleiter fündig, berichtet Hahl. Insbesondere die Mannschaft habe sich für eine Fortsetzung von Yurtsevens Engagement stark gemacht. Dessen Bilanz liest sich gut. Elf Siege, vier Niederlagen und drei Unentschieden erreichten die TG-Herren im Feld unter Yurtsevens Regie.

„Wir haben uns darauf verständigt, dass Can Yurtseven das Herrenteam auch in der Hallenrunde betreuen wird. Er ist mittendrin und benötigt keine Zeit zur Einarbeitung“, erklärt Hahl. Er spricht denn auch von einer „optimalen Lösung“ in der jetzigen Situation. „Can Yurtseven genießt unser vollstes Vertrauen und unsere Rückendeckung.“ Nach der Hallenrunde wolle man sich zusammensetzen und Bilanz ziehen.

Er habe sich über die positive Resonanz aus der Mannschaft gefreut, sagt Yurtseven. Er wisse um die schwierige Situation vor der wichtigen Hallenrunde – es geht um den Verbleib in der Ersten Bundesliga – und wolle sich deshalb weiter einbringen. Inzwischen schließt der Übungsleiter auch ein Engagement über die Hallenrunde hinaus nicht aus. Doch auch er will Ende Januar erst einmal Bilanz ziehen – sportlich und auch inwieweit Arbeit und das zeitraubende Traineramt vereinbar sind.

Yurtseven stellt aber auch klar, dass er ein längerfristiges Engagement an Bedingungen knüpft. „Wenn die Strukturen im Verein stimmen und nachhaltige Arbeit geleistet wird, kann ich mir das durchaus vorstellen“, sagt Yurtseven. Mit Blick auf die Altersstruktur der ersten Herrenmannschaft müsse insbesondere die Nachwuchsarbeit professioneller aufgestellt werden, um als kleiner Verein in der Region langfristig bestehen zu können.

Die ersten Herren bereiten sich derzeit auf die Hallenrunde in der Ersten Bundesliga vor. Ihr erstes Saisonspiel bestreitet die TG am Samstag, 3. Dezember, gegen den Nürnberger HTC.

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