Spendenprojekt "HOKURA" - Neuer Kunstrasen

 

Die Arbeiten am Projekt laufen auf Hochtouren

Sanierung des Hockeyplatzes

Der Hockeyplatz (Jahnplatz) ist blau!

Den ersten Meilenstein für einen neuen Hockeyplatz haben wir erreicht. Die vielen Rollen mit blauem und grünem Kunstrasen sind ausgerollt, verklebt und für`s Überwintern auch bereits verkeilt.

 

Ganz fertig ist der neue Kunstrasen aber noch nicht. Denn bisher sind nur die eingewebten Seiten- und Viertellinien zu sehen. Die zusätzlichen Maskierungen (Schusskreise, Kleinfelder, Dreiviertelfelder, etc.) fehlen noch und werden wohl erst im nächsten Jahr eingearbeitet, denn dazu muss es mehr als 3 bis 4 Stunden am Tag über 0 Grad und trocken sein.

 

Es hat aus vielen Gründen einige Verzögerungen im Vorfeld gegeben, die wir hofften in einem „goldenen Oktober“ aufzuholen. Aber leider war der Oktober - entgegen aller Erfahrungen aus den letzten Jahren - sehr verregnet und hat damit alle Planungen über den Haufen geworfen. Doch bis zum Trainings- und Spielbeginn Mitte März 2017 haben wir noch ausreichend Zeit die Linierung ebenso wie die übrigen Arbeiten zu erledigen.

 

OLE TG

 

Rheinpfalz: TG-II-Damen verspielen 2:0-Vorsprung (06.12.2016)

DARMSTADT. Mit einem Punkt sind die Damen II der TG Frankenthal in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga vom Gastspiel beim Tabellenletzten TEC Darmstadt zurückgekehrt. Nach einer 2:0-Pausenführung für die Gäste hieß es am Ende 2:2. TG-Trainer Nico Hahl war zwar aufgrund des Spielverlaufs nicht ganz zufrieden, trotzdem fand er das Auftreten seines Teams in Ordnung. Gerade im ersten Durchgang habe die TG einen guten Spielaufbau gezeigt. Beide Treffer erzielte Elke Hahl. „In der zweiten Halbzeit hat uns Darmstadt dauerhaft unter Druck gesetzt und den Ausgleich erzwungen. Trotzdem hatten wir die Chance, weitere Tore zu erzielen. Das verhinderte jedoch die sehr gute Torhüterin der Gastgeberinnen“, sagte Nico Hahl. Die TG II steht nun mit zwei Punkten einen Zähler vor dem Tabellenletzten Darmstadt.

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Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 3 14 : 2 9  
2.   TV Alzey 3 10 : 5 5  
3.   Kreuznacher HC 3 8 : 12 4  
4.   HTC Neunkirchen 3 5 : 11 3  
5.   TG Frankenthal 2 3 5 : 6 2  
6.   TEC Darmstadt 3 5 : 11 1  

Rheinpfalz: „Erstes Heimspiel, erster Sieg – Bombe“ (05.12.2016)

Alexander Cunningham scheiterte in der Anfangsphase am guten Nürnberger Keeper Steffen König. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Große Erleichterung bei der TG Frankenthal nach dem 2:1 gegen den Nürnberger HTC zum Erstligaauftakt

Von Christian Treptow

und Frank Geller

Frankenthal. Mit einem wichtigen 2:1 (1:0)-Sieg gegen den Nürnberger HTC ist die TG Frankenthal in die Saison in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga gestartet. Wichtig war der Erfolg, weil es endlich wieder ein Heimsieg war, nachdem dies vergangene Runde nicht geklappt hat. Und es waren die ersten drei Zähler bei der Mission Klassenverbleib.

 

Die Erleichterung war Spielern, Trainer und Zuschauern anzumerken: Endlich wieder ein Heimsieg, haben sie wohl gedacht. Den hatte sich die TG zuvor mit einer über 60 Minuten guten Leistung in der Defensive erarbeitet. Und auch wenn Nürnbergs Trainer Norbert Wolff sein Team als das bessere gesehen hatte, so waren es doch die Gastgeber, die das Spiel über weite Strecken kontrollierten.

Die Franken hatten zwar oft den Ball, gefährlich vor das TG-Tor kamen sie zunächst nicht. Stattdessen hatte Frankenthal durch Alexander Cunningham und Sven Becker (beide 3.) früh die Möglichkeit, das beruhigende erste Heimtor der Saison zu schießen. Das gelang nach gut einer Viertelstunde Timo Schmietenknop, der sich den Ball auf der linken Seite erkämpfte und dann den guten Steffen König im NHTC-Tor überwand. Auf der anderen Seite war der ebenfalls ausgezeichnet aufgelegte TG-Keeper Carsten Peikert bei zwei Strafecken der Franken auf dem Posten.

Aus dem Spiel heraus ließ die Turngemeinde vor dem eigenen Tor kaum etwas zu. Und wenn Nürnberg doch mal gefährlich vor dem TG-Kasten auftauchte, war Peikert zur Stelle. So vor der Pause gegen Joshua Kastner und Leif Bechhold. Nach dem Seitenwechsel entschärfte er Versuche von Maxime Cerulus, erneut Kastner, Frederic Wolff und Benjamin Benzinger.

Der Treffer aber fiel auf der anderen Seite, weil Paul Zettler da stand, wo ein Stürmer zu stehen hat. Direkt vor dem Tor setzte er konsequent nach und drückte die Kugel zum 2:0 über die Linie (34.). „Ich habe darauf spekuliert, dass der Ball dem Gegenspieler vom Schläger springt, was er auch getan hat. Es war nicht mein schönstes Tor, aber wichtig“, beschrieb Paul Zettler die Szene.

Timo Schmietenknop und Alexander Cunningham hätten danach die Nerven der Zuschauer weiter beruhigen können, gingen aber teilweise etwas leichtfertig mit ihren Chancen um. „Wir hätten den Sack früh zumachen müssen“, befand TG-Trainer Can Yurtseven dann auch.

So aber kam Nürnberg durch Wolff nach einer Ecke zum 2:1 (52.). Das ärgerte TG-Keeper Carsten Peikert, „weil es das Spiel noch mal eng gemacht hat“. Dass ihm dadurch ein Zu-null-Spiel durch die Lappen ging, steckte er weg. „Hauptsache gewonnen. Es war sehr wichtig, dass wir gleich den ersten Heimerfolg eingefahren haben. Jetzt können wir etwas befreiter aufspielen.“ Denn im Gegensatz zur vergangenen Saison brachten die Frankenthaler den Vorsprung diesmal über die Zeit.

Yurtseven lobte die defensive Leistung seines Teams als „unfassbar“. Nürnberg sei gut drauf gewesen, habe seiner Mannschaft alles abverlangt. Er bemängelte, dass die TG die Konter nicht clever genug ausgespielt habe. Und bei eigenem Aufbau habe man die Bälle zeitweise zu leicht abgegeben. „Das war der erste Schritt in Richtung Ligaverbleib“, befand Yurtseven, der auf Stürmer Christian Trump und Abwehrspieler Hans-Christian Damm verzichten musste. Dafür gab Till Rostalski sein Erstligadebüt. Yurtseven attestierte dem Neuzugang vom Berliner HC eine sehr sichere Leistung. „Erstes Heimspiel, erster Sieg – Bombe“, meinte Paul Zettler nach der Partie.

Auch Timo Schmietenknop, Schütze des 1:0, war nach eigenem Bekunden „extrem erleichtert“, als er das Siegerbier genoss. „Nach einer durchwachsenen Vorbereitung ...“ Die beiden vergebenen Ecken „ärgern mich. Aber da hatten wir auch nicht die richtige Aufstellung auf dem Feld.“

HTC-Coach Wolff war dagegen gar nicht zufrieden. Die Partie hatte aus seiner Sicht den falschen Sieger. „In der ersten Halbzeit fand Frankenthal nicht statt, wir hatten vier, fünf freie Schüsse. Das war ausschlaggebend. Eigentlich hätten wir das Spiel für uns entscheiden müssen.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Peikert, Kettemann - Beck, Henry Zettler, Rostalski, Becker, Beringer, Lauritz Fuchs, Cunningham, Gans, Paul Zettler, Schmietenknop

Nürnberger HTC:

König - Bechhold, Benke, Benzinger, Bernet, Cerulus, Förster, Haustein, Kastner, Kohlmann, Wolff

Tore:

1:0 Schmietenknop (16.), 2:0 Zettler (34.), 2:1 Wolff (52., Strafecke) - Grüne Karten:

Cerulus, Kohlmann - Strafecken:

2/0 - 4/1 - Beste Spieler:

Peikert, Beck, Paul Zettler - König, Kastner, Wolff - Zuschauer:

580 - Schiedsrichter:

Lubrich (Ludwigshafen)/Lange (Stuttgart).

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 1 8 : 5 3  
2.   HC Ludwigsburg 1 7 : 6 3  
3.   TG Frankenthal 1 2 : 1 3  
4.   Mannheimer HC 1 6 : 7 0  
5.   Nürnberger HTC 1 1 : 2 0  
6.   TSV Mannheim 1 5 : 8 0  

Rheinpfalz: Maguras Eckentreffer reicht nicht (05.12.2016)

In den ersten 20 Minuten hatten die TG-Damen das Spiel noch im Griff; hier Alia Hoffmann (links) im Zweitkampf. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal müssen sich nach gutem Spielbeginn TuS Obermenzing geschlagen geben

Von Stefan Tresch

FRANKENTHAL. Mit 1:6 (1:1) verloren die Damen der TG Frankenthal in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd gestern auch ihr drittes Saisonspiel gegen Aufsteiger TuS Obermenzing. Die Frankenthalerinnen bleiben damit nach dem ersten Heimspiel ohne Punkt auf dem letzten Tabellenplatz.

 

Der Sieg des TuS war nicht unverdient, auch wenn das Spiel lange offen blieb. Die Gäste hatten am Ende ein Chancenplus und spätestens seit der 1:2-Führung in der zweiten Halbzeit auch eine andere Körpersprache als die TG-Damen. Zudem waren sie konditionell präsenter. Obermenzing erntete den Lohn für den konsequenten und kräftesparenden Blockwechsel. Bei der TG hatten einige Spielerinnen deutlich längere Einsatzzeiten.

Knackpunkt der Partie waren zwei Strafecken für Obermenzing (48./50.), wobei die erste umstritten war. Beide nutzten die Gäste durch Treffer von Helena Faust und Viola Viel, wodurch sich der TuS auf 1:3 absetzte. Das war die Vorentscheidung. Den TG-Damen half jetzt nur noch das konsequente Spiel nach vorne unter Vernachlässigung der Defensive. Und das nutzte Obermenzing konsequent. Völlig freistehend netzte Christina Lempert nach schönem Zuspiel von Felicida Heinen zum 1:4 ein (53.). Ein wenig konsequentes Abwehrverhalten von Francesca Delarber ermöglichte derselben Spielerin nur zwei Minuten später das 1:5. Drei Sekunden vor Schluss schoss dann Helena Faust zum Endstand von 1:6 ein.

Auch die TG hatte in der Schlussphase noch Chancen zur Ergebniskorrektur. Doch mit dem Tore schießen taten sich die Frankenthalerinnen einfach schwer. „Kläglich“ nannte Nico Hahl die Chancenverwertung. Der TG-Trainer war enttäuscht: „Wenn wir in so einem Spiel nur ein Tor schießen, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir es verlieren.“

Dabei war die Turngemeinde nicht schlecht gestartet, war aber in einigen Phasen zu hektisch und zu unpräzise im Ab- und Anspiel. Nach zehn Minuten erarbeitete sie sich auf dem Feld sogar ein Übergewicht. Sie schien das Spiel im Griff zu haben, führte durch eine von Sophia Magura verwandelte Strafecke 1:0 (6.). Es hätte bereits Maguras zweiter Treffer sein können. Drei Minuten zuvor hatte sie einen Siebenmeter an den Pfosten gesetzt. In der Folge fehlte der Druck aufs Gästetor. Die Partie kippte. Und die TG hatte Glück, dass Torfrau Eva Morgenthaler mehrmals sehr gut parierte. Gegen eine von Felicida Heinen hart verwandelte Strafecke zum 1:1 (24.) war aber auch sie machtlos.

Schlecht führte die Turngemeinde eine Kurze Ecke (26.) aus, patzte bei der Hereingabe. Ein schöner Spielzug über Lisa Stiefenhöfer und Esther Peikert (27.) blieb ebenfalls ohne Erfolg. Zu Beginn der zweiten Halbzeit keimte noch einmal kurzzeitig Hoffnung auf, doch da fehlte der Blick für die Mitspielerin. Gäste-Trainer Christian Waldegg sah einen „verdienten Sieg“ seiner Mannschaft, „wenn auch am Ende etwas zu hoch“.

 

So spielten Sie

TG Frankenthal:

Morgenthaler - Stiefenhöfer, Delarber, Elke Hahl, Peikert, Seemann, Lauer, Magura, Koppel, Hoffmann

TuS Obermenzing:

Geppert - Lempert, Faust, Weber, Nabel, Mayle, Hinnüber, Schreier, Viel, Bukta, Heinen

Tore:

1:0 Magura (6., Strafecke) 1:1 Heinen (24., Strafecke), 1:2 Faust (48., Strafecke), 1:3 Viel (50., Strafecke), 1:4, 1:5 Lempert (53., 55.), 1:6 Faust (60.) - Strafecken:

5/1 - 5/3 - Beste Spielerinnen:

Morgenthaler, Stiefenhöfer, Magura - Heinen, Weber, Lempert - Zuschauer:

15 - Schiedsrichter:

Stroeder/Krüger (Mainz/Alzey).

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 3 20 : 7 9  
2.   TuS Obermenzing 3 13 : 7 7  
3.   1. Hanauer THC 3 11 : 8 6  
4.   SC Frankfurt 1880 3 5 : 11 3  
5.   TSV Schott Mainz 3 6 : 10 1  
6.   TG Frankenthal 3 5 : 17 0  

Rheinpfalz: TG-Damen suchen Vollblutstürmerin (03.12.2016)

FRANKENTHAL. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal bestreitet am morgigen Sonntag in der Stadtsporthalle Am Kanal in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd ihr erstes Heimspiel. Gegen Aufsteiger TuS Obermenzing sollen die ersten Punkte der Saison geholt werden. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Die Frankenthalerinnen sind vor dem dritten Spieltag das einzige Team in der Regionalliga, das noch gar nicht gepunktet hat. Auf eine 3:7-Niederlage zum Auftakt bei Bundesliga-Absteiger Nürnberger HTC folgte am vergangenen Sonntag ein 1:4 beim 1. Hanauer THC. Zumindest die letzte Niederlage hätte laut TG-Trainer Nico Hahl nicht sein müssen – wenn die Chancenverwertung seines Teams besser gewesen wäre. „Wir haben über 60 Minuten das Spiel gemacht, haben den Ball aber einfach nicht über die Linie bekommen“, berichtet Hahl von einem altbekannten Problem. „Was uns fehlt, ist eine echte Vollblutstürmerin, jemand, der vor dem Tor eiskalt vollstreckt.“

Vor dem wichtigen Heimspiel am Sonntag ließ Hahl deshalb unter der Woche Angriffssituationen und Torschüsse trainieren. „Wir wollen zu Hause natürlich drei Punkte holen“, betont Hahl. Einfach werde das gegen den starken Aufsteiger aber nicht. Obermenzing hat 5:4 gegen Hanau gewonnen und zuletzt 2:2-Unentschieden gegen Schott Mainz gespielt. „Obermenzing ist eine körperlich robuste Mannschaft mit guten Defensivspielerinnen“, sagt Hahl. Bitter für den Übungsleiter: Katja Happersberger wurde in Hanau so unglücklich von einem Ball getroffen, dass sie sich einen Zeh gebrochen hat. Die Stammspielerin wird wohl sechs Wochen ausfallen. Für sie wird morgen Elke Hahl ins Team rücken. |gnk

Rheinpfalz: Blaues Wunder (02.12.2016)

In kräftigem Blau leuchtet der neue Kunstrasen auf dem Jahnplatz. Die Aktiven hatten sich in einer Abstimmung für die neue Farbe entschieden. Der alte grüne Kunstrasen war in die Jahre gekommen. Die Arbeiten kommen laut Diplom-Ingenieur Kurt Seegmüller, der das Projekt betreut, gut voran. Der nasse Novemberbeginn habe allerdings zu einer kleinen Verzögerung geführt. Zudem seien die Wurzeln der Platanen an manchen Stellen etwas dicker gewesen als gedacht. Die Kosten für das Projekt sind mit über 400.000 Euro veranschlagt. Rund 300.000 Euro bekommt der Verein als Zuschüsse von Stadt und Land. Komplett auf Grün müssen die Hockeyfreunde übrigens nicht verzichten. Die Fläche außerhalb des Spielfelds ist im traditionellen Grün gehalten. |tc

Rheinpfalz: „Jedes Spiel ein Endspiel“ (02.12.2016)

Die TG der Hallenrunde 2016/17 (vorne von links): Can Yurtseven (Trainer), Timo Schmietenknop, Johannes Gans, Oliver Scharfenberger, Carsten Peikert, Manuel Eck, Max Hubert, Alexander Cunningham, Sven Beringer. Hinten von links: Reiner Stumpf (Athletiktra

Vor der Saison: TG Frankenthal startet morgen gegen Nürnberger HTC in die Runde der Ersten Hallenhockey-Bundesliga – Christian Trump fällt wohl aus

Von Christian Treptow

Frankenthal. Wer mit TG-Trainer Can Yurtseven über die anstehende Saison in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga spricht, der hört vermehrt ein Wort: eng. Denn so, vermutet Yurtseven, wird es in der Südgruppe, in der die TG Frankenthal spielt, zugehen. Die Gegner: Mannheimer HC, TSV Mannheim, Nürnberger HTC, Münchner SC und Aufsteiger HC Ludwigsburg. „Da ist jedes Spiel ein Endspiel“, orakelt der TG-Coach.

Mit einer Prognose tut er sich denn auch schwer. „Das ist die stärkste Südgruppe der vergangenen Jahre“, meint Yurtseven. Und gerade weil es so eng zu werden droht, tut er sich mit einer Zielvorgabe auch schwer. Klar, die oberste Maxime lautet erst mal, dass man auch im kommenden Winter wieder erstklassiges Hallenhockey in der Sporthalle Am Kanal präsentieren will. „Wir müssen Spiel für Spiel unsere Leistung bringen“, betont Yurtseven.

Das hat die Mannschaft in der Vorbereitung gemacht, wie der Übungsleiter und Kapitän Timo Schmietenknop berichten. Eng könnte es für die TG aber werden, da viele junge Spieler im Kader in ihre Premierensaison in der Ersten Bundesliga gehen. „Die müssen mit der besonderen Atmosphäre erst mal zurechtkommen“, sagt Yurtseven.

Die Stimmung im Team sei gut, das Engagement in den Wochen auf die Spielzeit hin ist laut Yurtseven überragend gewesen, und das bei jedem Akteur. „Ich hoffe, dass die Stimmung aus der Mannschaft auf die Stadt übergreift“, sagt der Trainer. Er erwartet gegen die Franken eine sehr schwere Begegnung. Die A-Jugend der Gäste sei deutscher Meister gewesen, die Spieler seien jetzt zur ersten Mannschaft gestoßen. „Das wird schon eine Herausforderung für uns.“

Einige bekannte Namen werden die Anhänger der TG vermissen, wenn die erste Partie gegen Nürnberg angepfiffen wird. Yurtseven betont zwar, dass „wir uns wenig damit beschäftigen, wer nicht da ist“. Aber der Ausfall von Stürmer Christian Trump schmerzt dann doch. Zum einen, weil seine Tore fehlen werden. Johannes Gans, Paul Zettler und Alexander Cunningham sind da gefordert.

Schmerzlich ist Trumps Ausfall zuallererst aber für den Spieler selbst. Im letzten Spiel der Feldhinrunde in Limburg sei er kopfüber in den Gegenspieler gerauscht, erzählt Trump. Die Folge: „Eine schwere Stauchung des dritten und vierten Halswirbels.“ Vergangene Woche habe er mit Joggen angefangen, diese Woche stand er bereits wieder beim Training auf dem Feld und ist nach eigener Aussage auch schon voll in die Zweikämpfe gegangen. Ein Einsatz morgen gegen Nürnberg kommt aber wohl noch zu früh. Komplett hat Trump die Hallenrunde aber noch nicht abgeschrieben.

Ebenfalls nicht dabei sind Jonathan Metzler (Auslandsaufenthalt), Volker Schwindt (Studium) und Jakob Burkhardt (Studium). Verteidiger Johannes Zurke ist nach einer Operation auch noch nicht wieder einsatzbereit. Hans-Christian Damm war unter der Woche krank. Melvin Fuchs und Julius Plomer sind verletzt.

Trotzdem gehen Yurtseven und Schmietenknop, was den Kader angeht, relativ entspannt in die Runde. Was auch daran liegt, dass im Tor wieder Carsten Peikert zur Verfügung steht. Oliver Scharfenberger und Jan-Hendrik Kettemann stehen als Ersatz parat. Kettemann hatte sich allerdings diese Woche krank gemeldet. In der Verteidigung hat Yurtseven mit Max Hubert und Till Rostalski neue Alternativen. Hubert hat zuletzt bei Schwarz-Weiß Neuss gespielt, Rostalski beim Berliner HC. Beiden attestiert der Coach große Fortschritte, sie müssten sich aber an das höhere Tempo in der Ersten Liga gewöhnen.

Das Ziel sei, langfristig alle auf ein Level zu bringen, sagt Yurtseven. „Weil die älteren Spieler irgendwann mal aufhören.“ Daher bekomme auch jeder seine Chance. Zumindest im taktischen Bereich müsse jeder auf einem Level sein, ergänzt Timo Schmietenknop. „Dann können wir auch mal im Block wechseln.“ Und da stimme die Richtung. „13, 14 Leute, die auf ein Niveau kommen, hatten wir schon lange nicht mehr. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Dass die jüngeren Spieler aufholen, spürt auch der Kapitän. Denn er bekommt dadurch in der Vorbereitung die eine oder andere Pause. „Das hat es in den letzten Jahren nicht gegeben“, erinnert er sich.

Eine Serie will die TG am liebsten gleich morgen durchbrechen: Vergangene Saison gab es in der Halle am Kanal keinen Sieg für die Gastgeber. Das soll auf gar keinen Fall noch mal passieren.

 

Die Spiele der TG

—Samstag, 3. Dezember, 16 Uhr: TG Frankenthal – Nürnberger HTC

—Sonntag, 11. Dezember, 12 Uhr: TG Frankenthal – Münchner SC

—Sonntag, 18. Dezember, 14 Uhr: HC Ludwigsburg – TG Frankenthal

—Samstag, 7. Januar, 16 Uhr: Mannheimer HC – TG Frankenthal

—Sonntag, 8. Januar, 15 Uhr: Nürnberger HTC – TG Frankenthal

—Mittwoch, 11. Januar, TSV Mannheim – TG Frankenthal

—Samstag, 14. Januar, 16 Uhr: TG Frankenthal – HC Ludwigsburg

—Sonntag, 15. Januar, 14 Uhr: Münchner SC – TG Frankenthal

—Freitag, 20. Januar, 20 Uhr: TG Frankenthal – TSV Mannheim

—Sonntag, 22. Januar, 12 Uhr: TG Frankenthal – Mannheimer HC

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Nürnberger HTC (02.12.2016)

Norbert Wolff, Trainer des Nürnberger HTC, hat einige Personalprobleme zu verkraften. „Christopher Wesley kann aus beruflichen Gründen nicht spielen“, teilt er mit. Und ob Christoph König (Knieverletzung) und Joscha Brügel (Mittelhandbruch) die Fahrt in die Pfalz mitmachen, sei noch unklar. Sein Team sei heuer sehr jung, erläutert Wolff. „Die erfahrenen Spieler sind Jahrgang 1997.“ Weshalb ihn ein bisschen die Sorge umtreibt, dass „es uns diesmal erwischen kann, wenn’s an den Abstieg geht“. Die Favoritenrolle für das Spiel am Samstag weist er dann auch weit von sich. Hoffnung macht ihm der Auftritt der vergangenen Runde in Frankenthal. Da lag der NHTC schnell 0:4 hinten und holte beim 7:7 noch einen Punkt. Sein Plan: „Das Spiel so lange wie möglich offen halten.“ Und wenn’s dann in die entscheidende Phase gehe, so ab der 50. Minute, da sein. Aber das sei Kraft- und Kopfsache. „Und im ersten Spiel sind vermutlich beide Teams noch nervös.“

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Rheinpfalz: TG ohne Sieg bei OB-Turnier (30.11.2016)

Vier Spiele, vier Niederlagen – so lautete die Bilanz von Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal beim OB-Turnier des TSV Mannheim. Beim 4:14 gegen den TSV musste die TG laut Kapitän Timo Schmietenknop nach der Pause dem hohen Tempo Tribut zollen. Beim 4:6 gegen den Düsseldorfer HC und beim 3:4 gegen den Münchner SC habe noch etwas die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gefehlt. Beim 4:7 gegen den Nürnberger HTC seien etliche Stammkräfte geschont worden. Für die TG trafen Johannes Gans (4), Paul Zettler, Lauritz Fuchs, Timo Schmietenknop, Alexander Cunningham, Sven Becker (alle 2) und Hans-Christian Damm.

Bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften der Frauen im Judo in Wiesbaden holte Mona Kohlbacher vom Judo-Club Frankenthal die Bronzemedaille. In der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm musste sie sich der späteren Zweitplatzierten Kimberly Grodtmann (JJC Mendig) geschlagen geben. Über die Trostrunde qualifizierte sie sich fürs „kleine Finale“ gegen Jessica Spelten (1. JC Langen). Nach halbem Punkt durch eine Kontertechnik siegte Kohlbacher durch Haltegriff. Kohlbacher qualifizierte sich damit für die deutschen Meisterschaften im Januar in Duisburg.

Nicht zufrieden sind die Herren II der TG Frankenthal mit den Resultaten der beiden Heimspiele vom Wochenende in der Hallenhockey-Oberliga. Dem 5:5 (2:4) am Freitag gegen den HC Speyer folgte eine 3:7 (1:6)-Niederlage am Sonntag gegen Spitzenreiter HTC Neunkirchen. „In beiden Spielen wäre mehr drin gewesen, wären wir in der ersten Halbzeit besser ins Spiel gekommen“, sagte TG-II-Sprecher Sebastian Firsching. Gegen Speyer machte die TG II aus einem 2:4 ein 5:4. „Durch ein blödes Eigentor haben wir dann noch zwei Punkte verloren.“ Gegen Neunkirchen sei die TG II keine vier Tore schlechter gewesen. „Zumal wir zwei Siebenmeter verschossen haben“, berichtete Firsching. Nach drei Spielen steht die TG II nun mit einem Punkt auf dem vorletzten Platz.

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Rheinpfalz: TG II nur 1:1 gegen Alzey (29.11.2016)

Das zweite Damenteam der TG Frankenthal bleibt auch nach dem zweiten Saisonspiel in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd ohne Sieg. Nach der 2:3-Auftaktniederlage in Neunkirchen spielten die Frankenthalerinnen am Sonntag zu Hause gegen den TV Alzey 1:1 (0:0). In der zweiten Halbzeit geriet die Turngemeinde gegen defensiv ausgerichtete Rheinhessinnen in Rückstand, ehe Alisia Hochstetter nach einem Zuspiel von Katharina Haltenberger den Ausgleich erzielte. Das Siegtor sollte aber nicht mehr gelingen. TG-Trainer Nico Hahl ärgerte sich nach der Partie über zwei verlorene Punkte: „Wir waren klar überlegen und haben uns Chance um Chance erarbeitet, sind aber immer wieder an der starken Alzeyer Torhüterin gescheitert.“ Ein Sieg wäre drin gewesen, meinte Hahl.

Im letzten Heimspiel der Hinrunde in der DCU-Regionalliga haben die Kegler des TuS Gerolsheim II groß aufgetrumpft. Gegen den Drittletzten BSG Bornheim hatten die Gastgeber beim 5764:5233 keine Mühe und stellten eine neue Mannschaftsbestleistung auf. Nach den ersten 100 Wurf führte der TuS bereits mit über 100 Kegeln. Als Top-Verstärkung erwies sich Scherespezialist Holger Mayer, der normalerweise in der „Ersten“ spielt. Mit 1013 Holz gelang ihm das beste Einzelresultat aller Akteure der Regionalliga Südwest an diesem Wochenende. Auch Uwe Köhler (970), Timo Nickel (965) und Roland Walther (951) überzeugten. Tobias Bethge (937) und Markus Biebinger (928) rundeten das Topergebnis ab. „Da habe ich es schwer, wieder ins Team zu kommen“, meinte Teamsprecher Alain Karsai, der diesmal in der „Ersten“ eingesetzt wurde.

Bei den Keglern der SG Großkarlbach-Carlsberg in der DCU-Rheinhessen-Pfalz-Landesliga Ost läuft es nicht rund. Die SG verlor ihr Heimspiel gegen den KSV Kuhardt II 5193:5271. Dabei fanden die Gastgeber nie ihren Rhythmus. Nach dem Startpaar Florian Zitzmann (832 Holz)/Markus Vetter (871) hatten die Gäste 93 Punkte Vorsprung. Manfred Zimmermann (899) und das Duo Andreas Wagenländer (606)/Andi Löchner (227) gaben weitere 29 Holz ab. Reinhold Scheininger (885) und Florian Beyer (873) konnten da nichts mehr reparieren. In der Gemischten Klasse Ost 4er 100 Wurf gingen die beiden SG-Teams als Sieger von den Bahnen. Die SG II mit Rita Ittel (352), Udo Selinger (381), Andi Löchner (443) und Ruth Rohmann (352) bezwang den TuS Gerolsheim IV 1528:1502. Die SG III gewann mit Claudia Ott (350), Thorsten Zimmermann (351), Andrea Heilmann (392) und Tanja Zimmermann (432) 1525:1514 bei der TSG Haßloch IV.

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Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 2 8 : 1 6  
2.   Kreuznacher HC 2 7 : 6 4  
3.   HTC Neunkirchen 2 4 : 5 3  
4.   TV Alzey 2 4 : 4 2  
5.   TG Frankenthal 2 2 3 : 4 1  
6.   TEC Darmstadt 2 3 : 9 0  

Rheinpfalz: TG-Damen bringen Ball nicht ins Tor (28.11.2016)

Hanau. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal hat auch ihr zweites Saisonspiel in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd verloren. Beim 1. Hanauer THC erarbeitete sich die Turngemeinde laut Trainer Nico Hahl gestern zwar viele Torchancen, musste sich aber mit 1:4 (0:2) geschlagen geben.

 

„Wir sind an uns selbst gescheitert“, sagte Hahl. Gegen defensiv eingestellte und auf Konter lauernde Hanauerinnen hätte sein Team das Spiel gemacht. Mit den Aktionen seiner Mannschaft bis in den gegnerischen Schusskreis hinein sei er zufrieden, erklärte der Coach. Darauf ließe sich aufbauen. Goßes Manko sei aber die Chancenverwertung gewesen. „Wir haben einen Ball nach dem anderen nach vorne gebracht, dann aber die falschen Entscheidungen getroffen“, erklärte Hahl. „Mal wurde ein Pass gespielt, anstatt abzuschließen, dann wurde abgegeben, anstatt aufs Tor zu schießen.“ Zweimal habe man den Pfosten getroffen.

Aus sechs Strafecken sei nur ein Tor entstanden, berichtete Hahl. Sophia Magura erzielte so den einzigen Treffer für die TG zum zwischenzeitlichen 1:3. „Es war zum Haare ausraufen. Wir hätten nochmal 60 Minuten spielen können und hätten nicht getroffen“, ärgerte sich Hahl.

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1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 2 14 : 4 6  
2.   TuS Obermenzing 2 7 : 6 4  
3.   1. Hanauer THC 2 8 : 6 3  
4.   SC Frankfurt 1880 2 3 : 8 3  
5.   TSV Schott Mainz 2 3 : 4 1  
6.   TG Frankenthal 2 4 : 11 0  

Rheinpfalz: TG-Damen wollen unangenehm bleiben (26.11.2016)

FRANKENTHAL. Die Damen der TG Frankenthal bestreiten morgen, Sonntag, 12 Uhr, ihr zweites Saisonspiel in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd. Gegner ist der 1. Hanauer THC. Die Auswärtspartie verspricht Spannung: Beide Teams haben am ersten Spieltag verloren und müssen Punkte gutmachen.

 

Hanau kassierte bei Aufsteiger Obermenzing eine knappe 4:5-Niederlage, die TG verlor auswärts gegen den Nürnberger HTC 3:7. Weil TG-Trainer Nico Hahl gegen den Bundesliga-Absteiger nicht unbedingt mit Punkten gerechnet hatte, sei die Niederlage nicht dramatisch. Zumal man in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt habe. „Da waren wir ein unangenehmer Gegner, haben die Räume gut zugemacht, sodass die erfahrenen Nürnbergerinnen ihre Spielzüge nicht anbringen konnten. Wir hatten sogar Torchancen zur Führung.“

An diese Leistung soll morgen angeknüpft werden, um die ersten Punkte einzufahren. Ein Sieg sei möglich, werde aber wegen der Heimstärke der Hessinnen nicht einfach. „Vor eigenem Publikum sind sie besonders motiviert, da wird es gerne mal hektisch. Wir müssen voll konzentriert sein“, sagt Hahl. Im Training habe er an den 8:0-Heimsieg in der vergangenen Hallenrunde erinnert. „Da hat meine Mannschaft ihre volle Leistung abgerufen und Hanau nicht ins Spiel kommen lassen.“ Auf beiden Seiten gab es keine großen Veränderungen im Kader. Die TG kann in Bestbesetzung antreten.

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Rheinpfalz: TG Frankenthal testet Form in Mannheim(25.11.2016)

Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal testet ab heute seine Form für die bevorstehende Saison beim OB-Turnier des TSV Mannheim. Dabei trifft das Team von Can Yurtseven bereits heute Abend, 20 Uhr, auf Gastgeber TSV Mannheim. Morgen, Samstag, spielt die Turngemeinde um 12.30 Uhr gegen den Düsseldorfer HC und um 19.10 Uhr gegen den Münchner SC. Am Sonntag, 16.30 Uhr, geht es dann zum Abschluss gegen den Nürnberger HTC. Die Franken sind am 3. Dezember auch erster Gegner in der Bundesliga. Auch der TSV Mannheim und der Münchner SC sind Gegner der TG in der Liga.

Rheinpfalz: Hallenhockey: TG „auf solidem Weg“ (22.11.2016)

Ein Sieg, zwei Niederlagen, ein Unentschieden – mit dieser Bilanz haben die ersten Herren der TG Frankenthal das Hallenhockey-Vorbereitungsturnier in der Halle Am Kanal am Samstag beendet. Niederlagen gab es für den Erstligisten gegen den TSV Mannheim (3:6) und den SC Frankfurt 1880 (3:5). Gegen SW Köln gab es ein 6:6. Der einzige Sieg gelang beim 5:3 über den HC Ludwigsburg. TG-Trainer Can Yurtseven sieht sein Team für die am 3. Dezember beginnende Runde „auf einem soliden Weg“. Die Belastung in den vergangenen Wochen sei hoch gewesen. „Und wir haben viel rotiert.“

Im Fußball-Kreispokal der Ü-32-Senioren strebt der SC Bobenheim-Roxheim am Mittwoch, 19 Uhr, Kunstrasenplatz, den Einzug ins Halbfinale an. Gegner ist die SG Leiningerland.

Das dritte Damenteam der TG Frankenthal bleibt in der Ersten Hallenhockey-Verbandsliga ungeschlagen. Am zweiten Spieltag kamen die Frankenthalerinnen am Samstag gegen Ausrichter TSG Neustadt zwar nicht über ein 3:3 (0:0)-Unentschieden hinaus, gewannen dafür aber ihre zweite Partie gegen den TSV Schott Mainz II deutlich mit 6:2 (2:0). Nach vier Begegnungen liegt die Turngemeinde mit zehn Zählern hinter der TSG Kaiserslautern (zwölf Punkte) auf dem zweiten Tabellenplatz. Neustadt (4) folgt mit Abstand auf Rang drei. Am dritten Spieltag am 4. Dezember pausieren die TG-Damen III.

Das Frauenteam der VT Frankenthal unterlag am Sonntag zu Hause Bezirksliga-Spitzenreiter SG Gossersweiler-Stein/Busenberg 0:4 (0:1). „Wir haben den Kampf gut angenommen und waren in der ersten Halbzeit ebenbürtig“, sagte Trainer Timo Schlüter. Knackpunkt im VT-Spiel war die Kopfverletzung von Keeperin Sabrina Graber, die ins Krankenhaus gebracht werden musste. Verteidigerin Lisa Scholz rückte ins Tor. „Sie machte ihre Sache gut, fehlte uns aber in der Abwehr“, erklärte Schlüter. Die Gäste kamen so zu Chancen und erzielten drei weitere Tore. Die VT ist mit zwölf Punkten auf Platz vier.

Rheinpfalz: Fünf Betz-Tore reichen nicht (22.11.2016)

2.Herren:

UDWIGSHAFEN. Die besseren Nerven sind spielentscheidend gewesen: Hallenhockey-Oberligist TG Frankenthal II unterlag am Samstagabend dem TFC Ludwigshafen in einem temporeichen Spiel mit 7:10 (2:4).

Die Ludwigshafener waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Zwischenzeitlich zog der TFC auf 8:4 davon. Eine Viertelstunde vor Schluss reagierte Frankenthal, nahm sogar Torhüter Oliver Scharfenberger zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus und stellte auf Manndeckung um.

Mit Erfolg, denn in dieser Phase kam die TG bis auf einen Treffer heran (7:8). In einer packenden Schlussphase trafen die Ludwigshafener Alexander Matz (Kurze Ecke) und Fabian Magin zum 10:7-Endstand.

Bester Torschütze bei der Turngemeinde war Nico Betz mit fünf Treffern. Henry Zettler und Peter Klug trafen je einmal. |kia

Rheinpfalz: Aufholjagd bleibt unvollendet (22.11.2016)

2.Damen

NEUNKIRCHEN. Die zweite Damenmannschaft der TG Frankenthal musste sich am ersten Spieltag in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd dem HTC Neunkirchen mit 2:3 (0:2) geschlagen geben. Am Samstag gerieten die Frankenthalerinnen mit drei Toren in Rückstand, ehe sie eine Aufholjagd starteten. „Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden und sind am Ende an uns selbst gescheitert“, erklärte Trainer Nico Hahl. Er ärgerte sich über die ersten beiden Gegentore. „Die waren total unnötig.“

Positiv aus TG-Sicht: Nach dem Seitenwechsel und dem dritten Treffer der Gastgeberinnen habe sein Team nicht aufgesteckt, sagte Hahl. „In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft. Leider hat es nicht ganz gereicht, um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen.“ Katharina Haltenberger erzielte die beiden Tore für Frankenthal zum 3:2-Endstand.

|gnk

Rheinpfalz: Nürnberger HTC bestraft TG-Fehler (21.11.2016)

Nürnberg. Die ersten Damen der TG Frankenthal haben gestern ihr Auftaktspiel in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd beim Nürnberger HTC mit 3:7 (1:1) verloren. Nach einer guten ersten Halbzeit ließen sich die TG-Damen im zweiten Durchgang in kürzester Zeit mit drei Gegentoren überrumpeln.

 

„Die Nürnbergerinnen haben ihre Chancen genutzt, wir nicht“, fasste TG-Trainer Nico Hahl das Spielgeschehen zusammen. Wobei er mit der Leistung des eigenen Teams nicht unzufrieden war. „In der ersten Hälfte haben wir fast gar nichts zugelassen. Wenn wir so weitergespielt hätten, wäre mehr für uns drin gewesen“, erklärte der Coach. Pech für die Gäste, dass der laut Hahl einzige Torschuss des HTC in den ersten 30 Minuten von der ehemaligen Nationalspielerin Nina Hasselmann prompt saß.

Seine Routine spielte der Bundesliga-Absteiger nach der Pause aus. Nach einem laut Hahl von Nürnberg schön herausgespielten Tor zur 2:1-Führung nutzten die Gastgeberinnen innerhalb weniger Minuten leichte Ballverluste der TG-Damen für ihre nächsten beiden Treffer. „Da haben wir nicht gut ausgesehen“, sagte Hahl. Beim Stand von 5:2 warf die Turngemeinde alles nach vorne. Dem HTC gelangen in dieser Phase zwei Kontertore. Kim Lauer, die alle drei Treffer für die TG erzielte, verkürzte noch auf 7:3. „Der Gegner hat unsere Fehler eiskalt bestraft. Die Niederlage war verdient, ist aber ein bisschen zu hoch ausgefallen“, meinte Hahl. |gnk

 

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 1 7 : 3 3  
2.   TuS Obermenzing 1 5 : 4 3  
3.   SC Frankfurt 1880 1 2 : 1 3  
4.   1. Hanauer THC 1 4 : 5 0  
5.   TSV Schott Mainz 1 1 : 2 0  
6.   TG Frankenthal 1 3 : 7 0

Rheinpfalz: Zum Auftakt gleich gegen den Favoriten (19.11.2016)

Hallenhockey: TG-Damen starten morgen mit einem Auswärtsspiel beim Nürnberger HTC in die Regionalliga-Saison

Von Frank Geller

Frankenthal. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal startet am morgigen Sonntag, 12.45 Uhr, mit einem Auswärtsspiel bei Bundesliga-Absteiger Nürnberger HTC in die neue Saison in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd. Auf die Turngemeinde wartet damit gleich eine schwere Aufgabe. TG-Trainer Nico Hahl sieht die Nürnbergerinnen als Aufstiegsfavoriten.

 

Für den Damencoach der Turngemeinde gehört der HTC Nürnberg zum erweiterten Erstliga-Kreis. Womit sein Team gleich im ersten Saisonspiel auf den vermeintlich härtesten Gegner trifft. Hahl sieht die TG morgen denn auch in der Außenseiterrolle: „Nürnberg hat eine sehr erfahrene Mannschaft, die den Abstieg sicherlich gleich wieder rückgängig machen will.“ Doch auch wenn ein TG-Sieg eine Überraschung wäre, wolle man sich natürlich nicht kampflos ergeben, erklärt Hahl. „Wir müssen direkt unsere Leistung abrufen und versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten. Wenn wir nicht gleich in Rückstand geraten, geht vielleicht was.“

Im nächsten Auswärtsspiel eine Woche später beim 1. Hanauer THC rechnet sich Hahl mehr aus. Wie auch gegen Aufsteiger TuS Obermenzing, der am 4. Dezember zum ersten Heimspiel der Frankenthalerinnen in die Stadtsporthalle Am Kanal kommt. „Ein guter Saisonstart würde uns natürlich helfen“, betont Hahl.

Mit weiteren Prognosen für die Saison tut er sich schwer. Außer mit einer: dass es in der Wundertüte Erste Regionalliga am Ende wieder sehr eng zugehen wird. Und das birgt Gefahren. In der gerade mal aus sechs Teams bestehenden zweitstärksten deutschen Damenspielklasse in der Halle kann es bei zwei Absteigern schnell eng werden. Deswegen ist es für Hahl wie in jeder Saison das Wichtigste, erst einmal so schnell wie möglich ein Punktepolster aufzubauen, um in der Rückrunde gar nicht erst in den Abstiegsstrudel zu geraten. „Wie es dann nach oben hin aussieht, müssen wir abwarten“, sagt Hahl.

Die Mission Klassenverbleib könnte für die etablierten Regionalliga-Teams – neben der Turngemeinde und Hanau ist auch der TSV Schott Mainz wieder am Start – etwas schwieriger werden als vor einem Jahr. Da war mit dem Kreuznacher HC eine nicht konkurrenzfähige Mannschaft dabei und mit Wacker München ein zweites Team, das nicht ganz mithalten konnte. Die aktuellen Aufsteiger TuS Obermenzing und SC Frankfurt 1880 schätzt der TG-Coach viel stärker ein.

Die Stärke der eigenen Mannschaft sieht er in deren Erfahrung. Alle Spielerinnen stehen – trotz ihres im Durchschnitt noch sehr jungen Alters – schon lange zusammen auf dem Platz. Allerdings sei die Vorbereitung nicht optimal verlaufen, berichtet Hahl. Verletzungen und dem Herbstwetter geschuldete Erkrankungen hätten dafür gesorgt, dass bislang im Training nur selten der komplette Kader zusammen war, was wiederum das Einstudieren von Spielabläufen und Spielzügen erschwert habe.

Im Team selbst gibt es keine großen Veränderungen. Während Lea Schopper und Noëlle Hahl wegen Auslandsaufenthalten auch in der Hallenrunde nicht zur Verfügung stehen, kehrt Kim Lauer ins Team zurück. Nach einem kurzen Intermezzo in der Feld-Hinrunde bei der TSG Neustadt spielt sie wieder für die Turngemeinde.

Dass der Kader des ersten Damenteams mit sechs Feldspielerinnen in der Halle naturgemäß viel kleiner ausfalle als im Feld, sei kein Problem für die Spielerinnen. „Wir haben in der Halle drei Teams gemeldet, da kommt jede zum Zug“, sagt Hahl.

 

Die Heimspiele der TG

—Sonntag, 4. Dezember, 14 Uhr: TG Frankenthal – TuS Obermenzing

—Sonntag, 11. Dezember, 14.30 Uhr: TG Frankenthal – TSV Schott Mainz

—Samstag, 14. Januar, 13.30 Uhr: TG Frankenthal – Nürnberger HTC

—Sonntag, 22. Januar, 14 Uhr: TG Frankenthal – 1. Hanauer THC

—Samstag, 18. Februar, 16 Uhr: TG Frankenthal – SC Frankfurt 1880

2.Herren verlieren 10:7

Am Samstag, den 19.11.2016 verlieren die 2.Herren der TG Frankenthal 10:7 beim TFC Ludwigshafen in der Oberliga.

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Neunkirchen 2 14 : 9 6  
2.   HC Speyer I 1 7 : 4 3  
3.   TFC Ludwigshafen I 2 16 : 14 3  
4.   TSG Kaiserslautern I 2 12 : 13 3  
5.   TG Frankenthal II 1 7 : 10 0  
6.   Dürkheimer HC III 2 9 : 15 0  

2. Damen verlieren in Neunkirchen

3:2 verlieren die 2. Damen der TG Frankenthal am Samstag, den 19.11.2016 beim HTC Neunkirchen in der 2. Regionalliga Süd.

Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 1 5 : 0 3  
2.   HTC Neunkirchen 1 3 : 2 3  
3.   Kreuznacher HC 1 3 : 3 1  
3.   TV Alzey 1 3 : 3 1  
5.   TG Frankenthal 2 1 2 : 3 0  
6.   TEC Darmstadt 1 0 : 5 0  

3.Damen spielen Unentschieden bei der TSG Neustadt I

3:3 stand Unentschieden endete die Party TSG Neustadt I : TG Frankenthal III am Samstag, den 19.11.2016 für die 3.Damen in der 1.Verbandsliga.

1. Verbandsliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TSG Kaiserslautern 4 32 : 2 12  
2.   TG Frankenthal III 4 16 : 8 10  
3.   TSG Neustadt I 4 10 : 17 4  
4.   TV Alzey II 4 11 : 21 3  
5.   TG Worms II 2 1 : 8 0  
6.   TSV SCHOTT Mainz III 2 2 : 16 0  

Rheinpfalz: „Gehe Zweikämpfen nicht aus dem Weg“ (07.11.2016)

Gegenüber: Johannes Zurke hat sich als Neuzugang im Hockey-Herrenteam der TG Frankenthal auf Anhieb voll etabliert

Von Christian Treptow

Frankenthal. Es hat sich im Sommer nicht viel getan im Kader der TG Frankenthal. Einziger echter Neuzugang im Team ist Johannes Zurke. Der Blondschopf hat in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga in der Abwehr gleich voll eingeschlagen und ist aus dem Stammteam nicht mehr wegzudenken.

 

Klack, klack, klack – Johannes Zurke drischt im Training auf den Ball. Die Plastikkugel nimmt Fahrt auf und landet mit enormer Geschwindigkeit in den Maschen des Tors. Der Schuss ist eine seiner Stärken, die er bei der TG zum Einsatz bringen soll. „Der geht aber noch besser“, kündigt er an.

Der 19-Jährige hat sich seine sportlichen Meriten bislang beim Kreuznacher HC in der Regionalliga und als Trainer der A- und B-Knaben in Kaiserslautern verdient. Er kommt auch aus der Barbarossastadt, erzählt er. Zum Hockeyspielen habe es ihn aber nach Bad Kreuznach gezogen. Und jetzt eben nach Frankenthal.

Dass es in der Zweiten Bundesliga schon ein wenig anders zur Sache geht, ist ihm gleich aufgefallen. „Hier sind stärkere Einzelspieler im Team, es ist mehr Tempo drin“, berichtet er von seinen Erfahrungen. Nach dem ersten Training habe er gleich mal Muskelkater gehabt. „Die Vorbereitung in Bad Kreuznach war nicht so intensiv wie hier.“

Relativ schnell habe er sich in Kreuznach in der Defensive etabliert, mal als Rechts-, mal als Innenverteidiger. „In der Halle hab’ ich auch schon als Mittelmann gespielt“, erzählt er. Auf dem Feld fühlt er sich aber wohler. „Man hat mehr Platz“, sagt Johannes Zurke. Außerdem mache 3-D-Hockey mehr Spaß. Schließlich darf man draußen den Ball auch schlenzen.

Mehr Platz – das sollte ihm entgegenkommen. Schließlich nennt er als eine seiner Stärken auch die Laufarbeit – nach vorne wie nach hinten, wie er betont. Auch Zweikämpfen gehe er nicht aus dem Weg. Erfahrung müsse er natürlich noch sammeln, nicht so hektisch wolle er spielen. „Und mit Kritik besser umgehen“, sagt er lachend.

Es sei auf alle Fälle ein anderes Niveau, das in der Zweiten Liga gespielt werde, betont er. Aber er ist zuversichtlich und selbstbewusst, dass er sich schnell umstellen kann. Denn nur zuschauen oder das Ende der Ersatzbank warm halten, das wolle er nicht. „Ich will auf jeden Fall den Sprung in die erste Mannschaft packen“, betont er.

Der ist ihm in der Feld-Hinrunde auf jeden Fall gelungen. Zurke hat in der Defensive gleich richtig eingeschlagen, ist weite Wege gegangen und hat sich auch körperlich stabil gezeigt. Damit hat er auch die Arrivierten wie Kapitän Timo Schmietenknop überzeugt.

Er sei sehr gut aufgenommen worden, sagt Zurke. „Ich habe mich direkt wohlgefühlt“, sagt er. Einige bekannte Gesichter hat er hier auch vorgefunden. Mit Johannes Gans, Paul Zettler und Jonathan Metzler habe er schon in der Auswahl zusammengespielt. Can Yurtseven, der die ersten Herren der Turngemeinde in der Feld-Vorrunde betreut hat und nun auch in der Halle in der Ersten Bundesliga die Kommandos von der Seitenlinie geben wird, spricht denn auch vom „guten 97er-Jahrgang“. Zurkes Athletik, Technik und Schnelligkeit haben ihn beeindruckt. Dazu sei er sehr bodenständig und wissbegierig.

Für Zurke gilt es, Studium und Sport unter einen Hut zu bringen. Den Master in Sportmanagement strebt er an. Aber er ist vor Beginn der Hallenrunde zuversichtlich: „Ich werde mir die Zeit nehmen für Hockey, das kann man planen.“

Rheinpfalz: TG beendet Trainersuche (05.11.2016)

Can Yurtseven wird weiterhin die Kommandos an der Seitenlinie geben. In der Halle geht es um den Klassenerhalt in der Ersten Liga. (Archivfotos: BOLTE)

Hockey: Can Yurtseven wird das Herrenteam auch in der Hallenrunde betreuen

Von Frank Geller

 

RANKENTHAL. Die Trainersuche bei der TG Frankenthal ist beendet. Can Yurtseven, der die erste Herrenmannschaft in der Rückrunde der Feldsaison 15/16 und in der Hinserie der Feldrunde 16/17 betreut hat, wollte aus beruflichen Gründen aufhören. Nun macht er doch weiter. Vorerst bis zum Ende der Hallenrunde. Aber auch ein Engagement darüber hinaus will Yurtseven nicht ausschließen.

 

Yurtseven beschreibt die Arbeit mit den TG-Herren als Herzensangelegenheit. „Das Team ist intakt, sehr weit und sehr reif. Es macht großen Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten“, sagt Yurtseven. Eigentlich wollte er sich nach der Feldrunde ganz auf seine Anwaltskanzlei konzentrieren. So hatte er es vor seinem Engagement an der Seitenlinie im Frühjahr mit der Hockeyabteilung auch abgesprochen. Die suchte in den vergangenen Wochen in Gesprächen mit mehreren Personen nach einer vereinsinternen Lösung und wurde am Ende beim bisherigen Übungsleiter fündig, berichtet Hahl. Insbesondere die Mannschaft habe sich für eine Fortsetzung von Yurtsevens Engagement stark gemacht. Dessen Bilanz liest sich gut. Elf Siege, vier Niederlagen und drei Unentschieden erreichten die TG-Herren im Feld unter Yurtsevens Regie.

„Wir haben uns darauf verständigt, dass Can Yurtseven das Herrenteam auch in der Hallenrunde betreuen wird. Er ist mittendrin und benötigt keine Zeit zur Einarbeitung“, erklärt Hahl. Er spricht denn auch von einer „optimalen Lösung“ in der jetzigen Situation. „Can Yurtseven genießt unser vollstes Vertrauen und unsere Rückendeckung.“ Nach der Hallenrunde wolle man sich zusammensetzen und Bilanz ziehen.

Er habe sich über die positive Resonanz aus der Mannschaft gefreut, sagt Yurtseven. Er wisse um die schwierige Situation vor der wichtigen Hallenrunde – es geht um den Verbleib in der Ersten Bundesliga – und wolle sich deshalb weiter einbringen. Inzwischen schließt der Übungsleiter auch ein Engagement über die Hallenrunde hinaus nicht aus. Doch auch er will Ende Januar erst einmal Bilanz ziehen – sportlich und auch inwieweit Arbeit und das zeitraubende Traineramt vereinbar sind.

Yurtseven stellt aber auch klar, dass er ein längerfristiges Engagement an Bedingungen knüpft. „Wenn die Strukturen im Verein stimmen und nachhaltige Arbeit geleistet wird, kann ich mir das durchaus vorstellen“, sagt Yurtseven. Mit Blick auf die Altersstruktur der ersten Herrenmannschaft müsse insbesondere die Nachwuchsarbeit professioneller aufgestellt werden, um als kleiner Verein in der Region langfristig bestehen zu können.

Die ersten Herren bereiten sich derzeit auf die Hallenrunde in der Ersten Bundesliga vor. Ihr erstes Saisonspiel bestreitet die TG am Samstag, 3. Dezember, gegen den Nürnberger HTC.

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